EU-Referendum: Deutsche Wirtschaft reagiert gelassen auf Cameron-Vorstoß

AFPVertreter der deutschen Wirtschaft sehen einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens gelassen. Für die Briten wäre das ein größeres Problem als für die Bundesrepublik, sagt der Präsident des Außenhandelsverbandes, Anton Börner.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-879390.html
  1. #1

    RAUS aus der EU !

    Als 0815 Bürger und Wähler bin ich das gejammer der Briten leid. Wer nicht will, der hat schon. Also: RAUS mit den Briten aus der EU, wir (Deutschland und der Rest der Gemeinschaft) werden das verschmerzen und gestärkt aus der Sache hervor gehen. Eine "privilegierte" Partnerschaft nach dem Britex wäre aber das falsche Signal.

    Ganz oder gar nicht, ein "bisschen" sollte man tunlichst vermeiden.

    Wie will man den Bürgern der EU Staaten ansonsten das Zusammenwachsen der Gemeinschaft vorleben ?
  2. #2

    Eec

    dann sollen die Briten doch "associate member" werden - wie Israel, Türkei u.a. - dann haben sie (und wir alle) ihre EWG und der "innere Kern" die EU.

    Für die Türkei wäre es dann vielleicht leichter, diesen Status ohne Groll zu akzeptieren, und wir hätten statt einem "Europa in zwei Geschwindigkeiten" ein Europa des engeren und weiteren Kreises.
  3. #3

    Cameron-Thatcher

    hat noch nicht durchschaut, oder er hat schlechte Berater, welche Nachteile bei einem Austritt aus der EU das UK erleiden könnte. Allein schon der Zugang zu dem EU-Markt wäre wesentlich erschwert.
  4. #4

    ...hätte außerdem den Vorteil...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vertreter der deutschen Wirtschaft sehen einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens gelassen. Für die Briten wäre das ein größeres Problem als für die Bundesrepublik, sagt der Präsident des Außenhandelsverbandes, Anton Börner.

    Deutsche Wirtschaft reagiert gelassen auf Cameron-Vorstoß - SPIEGEL ONLINE
    ...dass die EU nicht länger auf den Finanzplatz London falsche Rücksicht nehmen müsste, der mit seinen Hedgefonds einer der Miturheber
    für die langjährige Finanzkrise ist.
  5. #5

    Hoffen auf...

    Gelassen unterdrückt man die Freude, denn für die deutsche Wirtschaft wäre die Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt ein willkommenes Geschenk...
  6. #6

    Zitat von eckawol Beitrag anzeigen
    hat noch nicht durchschaut, oder er hat schlechte Berater, welche Nachteile bei einem Austritt aus der EU das UK erleiden könnte. Allein schon der Zugang zu dem EU-Markt wäre wesentlich erschwert.
    Wieso sollte der Zugang zum EU-Markt, entsprechende Präferenzabkommen vorausgesetzt, erschwert werden?
    Der Handel mit, z.B. der Schweiz, unterscheidet sich nur unwesentlich vom Handel mit anderen EU-Staaten.
    Ein, zwei Zollformalitäten, die für jede Handelsfirma ein Klacks sind.
  7. #7

    @ oldharold

    Zitat: "...dass die EU nicht länger auf den Finanzplatz London falsche Rücksicht nehmen müsste, der mit seinen Hedgefonds einer der Miturheber für die langjährige Finanzkrise ist."

    Naja, das ist so nicht ganz richtig. Hedgefonds haben mit dem Ausbruch der Finanzkrise fast gar nichts zu tun!! Ursache ist waren die durchgedrehten Banken in Kombination mit der verantwortungslosen Schuldenpolitik der Staaten! Hedgefonds haben erst, als die Krise bereits ausgebrochen war, gegen einzelne Staaten spekuliert, was moralisch natürlich absolut fragwürdig ist. Aber Hedgefonds werden immer gerne als das Böse bezeichnet. Es gibt schon ein Teil sehr, sehr schlechter, quasi böser Hedgefonds, aber ohne die anderen, würde es in der Wirtschaft nur noch wenig Innovationen geben. Wer finanziert schließlich Start-ups, wenn noch nicht klar ist, ob die jemals Geld verdienen (FB, Google etc.)? Hedgefonds und Venturekapitalfirmen tun dieses... Banken verleihen zur Zeit kaum Geld, schon gar nicht an unsichere Start-Ups, wie sollen sich Unternehmer heute sonst Geld beschaffen?