Chemieunfall in Rouen: Stinkende Gaswolke beunruhigt Franzosen

AFPDer Gestank hat sich über große Teile Frankreichs und bis nach England ausgebreitet: Aus einer Fabrik in Rouen tritt ein Gas aus, das Leck konnte in zwei Tagen nicht gestopft werden. Toxikologen bezweifeln, ob alles so harmlos ist, wie zunächst behauptet. Nun reist die Umweltministerin an.

http://www.spiegel.de/panorama/stink...-a-879088.html
  1. #1

    Mercaptane werden im Allgemeinen als die übelstriechenden Substanzen überhaupt eingestuft. Sie sind allerdings wohl nur in höheren Konzentrationen wirklich schädlich, was bei Entfernungen von Kilometern nicht mehr der Fall sein sollte. Zum Vergleich: Schwefelwasserstoff, der nach "faulen Eiern" richt, ist auch hoch toxisch, aber im typischen Versuch im Chemieunterricht eben nur in sehr geringen Konzentrationen vorhanden.

    Methylmercaptan
  2. #2

    Es handelt sich zum Glück

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gestank hat sich über große Teile Frankreichs und bis nach England ausgebreitet: Aus einer Fabrik in Rouen tritt ein Gas aus, das Leck konnte in zwei Tagen nicht gestopft werden. Toxikologen bezweifeln, ob alles so harmlos ist, wie zunächst behauptet. Nun reist die Umweltministerin an.

    Stinkende Gaswolke in Frankreich: Umweltministerin reist nach Rouen - SPIEGEL ONLINE
    um keinen Atomunfall!
    Man stelle sich mal vor ....!
  3. #3

    mhhh,

    bei dem sicherheitsdatenblatt würde ich mir aber schon Gedanken mac
    hen und mir schnellstmöglich ne atemschutzmaske zulegen....
  4. #4

    Na

    ... da kann ja mein Geigerzähler zunächst mal im Keller bleiben. Finde es ja schonmal gut, dass über sowas überhaupt berichtet wird.
  5. #5

    nee is klar

    wie immer (!) es bestand zur keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung. Mann könnt meinen die Chemie produziere ausschliesslich Natur Blumenduft...
  6. #6

    Ob die Umweltministerin

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gestank hat sich über große Teile Frankreichs und bis nach England ausgebreitet: Aus einer Fabrik in Rouen tritt ein Gas aus, das Leck konnte in zwei Tagen nicht gestopft werden. Toxikologen bezweifeln, ob alles so harmlos ist, wie zunächst behauptet. Nun reist die Umweltministerin an.

    Stinkende Gaswolke in Frankreich: Umweltministerin reist nach Rouen - SPIEGEL ONLINE
    jetzt höchstpersönlich das Leck beseitigt?
  7. #7

    Methanthiol-gefährlich?

    Die Gefährlichkeit von Methanthiol für Leib und Leben verdeutlicht ein Vergleich der maximalen Arbeitsplatzkonzentration zum Beispiel mit Cyanwasserstoff (Blausäuregas).
    Cyanwasserstoff = 2,1 mg pro Kubikmeter
    Methanthiol = 1,0 mg pro Kubikmeter
    Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration (MAK-Wert) gab die maximal zulässige Konzentration eines Stoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der (Atem-)Luft am Arbeitsplatz an, bei der kein Gesundheitsschaden zu erwarten ist
  8. #8

    zum Glück

    Stinkt es nur. Obgleich ich mich als Ingenieur in der Chemie Branche schon frage, wer da bei bau/Planung gepennt hat...
  9. #9

    Methanthiol

    Wegen seines übelriechenden Geruches wird das Gas anderen giftigen geruchslosen Stoffen bei der Produktion beigemischt, um Lecks erkennen zu können.

    Wollen wir für Frankreich hoffen, dass es wirklich nur das Gas selbst war, denn es wahrscheinlicher dass es nur der Marker für etwas extrem gefährliches ist.