"Django"-Regisseur Tarantino: "Das ist das Höllenfeuer"

Sony PicturesEine Sklavenhändler-Stadt muss an Nazi-Deutschland erinnern: Im Interview verteidigt Quentin Tarantino seinen Film "Django Unchained". Dass Sklaven morden dürfen, ist für den Regisseur eh klar. Und warum die größte deutsche Heldensaga ein Spaghetti-Western ist, weiß ja eh jeder. Oder nicht?

http://www.spiegel.de/kultur/kino/in...-a-878318.html
  1. #1

    Absturz

    Ich war mal ein begeisterter Anhänger seiner Kunst.
    Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill 1+2
    Death Proof - allesamt sehr unterhaltsam und gut gemacht

    Inglourious Basterds war schon sondermüllverdächtig und Django Unchained geht wohl in die selbe Richtung.

    Schade!
  2. #2

    Zitat von pantapan Beitrag anzeigen
    Inglourious Basterds war schon sondermüllverdächtig und Django Unchained geht wohl in die selbe Richtung.

    Schade!
    Schade, dass Sie den Film offensichtlich nicht einmal gesehen haben und von Absturz faseln.
  3. #3

    Zitat von pantapan Beitrag anzeigen
    Ich war mal ein begeisterter Anhänger seiner Kunst.
    Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill 1+2
    Death Proof - allesamt sehr unterhaltsam und gut gemacht

    Inglourious Basterds war schon sondermüllverdächtig und Django Unchained geht wohl in die selbe Richtung.

    Schade!
    Ich sag's jetzt mal wie's ist: Sie haben keine Ahnung von Filmen.
  4. #4

    hä?

    "SPIEGEL ONLINE: Dennoch: Wäre Geschichtsaufarbeitung in diesem Fall nicht der Job eines schwarzen Regisseurs?"

    Warum? Dürften Ihrer Meinung nach nur Regisseure deren Vorfahren KZ-Überlebende waren die deutsche Geschichte aufarbeiten?
  5. #5

    Zitat von pantapan Beitrag anzeigen
    Ich war mal ein begeisterter Anhänger seiner Kunst.
    Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill 1+2
    Death Proof - allesamt sehr unterhaltsam und gut gemacht

    Inglourious Basterds war schon sondermüllverdächtig und Django Unchained geht wohl in die selbe Richtung.

    Schade!
    Ich wette, über Kubrick haben Sie dasselbe gesagt ... oder?
  6. #6

    Wenn man aus allen Tarantino-Filmen das nervige Gelaber

    rausschneidet, bleibt vielleicht noch ein Film übrig, den man der Splatter-Effekte wegen sehen will.
  7. #7

    Oder vielleicht doch?

    Zitat von ganzsichernicht Beitrag anzeigen
    Ich sag's jetzt mal wie's ist: Sie haben keine Ahnung von Filmen.
    Solange man eine solche Aussage nicht begründen muss, geht sie wunderbar leicht von den Lippen.
    Aber sie sind nicht allein mit ihrer Reaktion. Tarantino-Fans neigen dazu alle Filme ihres Idols vorschnell, fern jeder Objektivität, und vor allem immer unbegründet als Meisterwerk zu feiern. Ein solches war Pulp Fiction allein, Jackie Brown ist gut, der Rest durchschnittlich oder gar richtig schlecht.
    Django ist genau das, was Tarantino immer drehen will; Exploitation, allgemein auch B-Movie genannt. Nur leider viel zu lang für das Genre.
  8. #8

    Vermutlich

    Zitat von ganzsichernicht Beitrag anzeigen
    Ich sag's jetzt mal wie's ist: Sie haben keine Ahnung von Filmen.
    Vermutlich haben sie sogar recht. Ich bin nur ein "einfacher" Konsument und meine Äußerung ist rein subjektiv. Aber ich finde z. B. auch Peter Handke sch...e und alle Bekannten, die glauben, dass sie etwas von Literatur verstehen, erklären mir dann, dass ich nun aber überhaupt und so überhauptnix von Literatur verstehe. So ist das eben mit der Kunst: dem Einen gefällts nicht und der Andere kommt naseweis daher.
  9. #9

    großartiges Interview!

    vielen Dank für dieses Interview. Wunderbar, Quentin! Ich finde es großartig, dass Tarantino das Thema Geschichte für seine Filme entdeckt hat - dabei geht es eben nicht um Geschichtsaufarbeitung, sondern um Geschichtsumschreibung durch den Film. Wenn es hier nur annähernd so gelingt wie bei Inglorious Basterds (ich widerspreche pantapan---in meinen Augen vielleicht sogar der beste aller Tarantino-Filme), dann lohnt sich Django Unchained in jedem Fall!