"Work 'n' Travel"-Erfahrungen: Klos putzen statt Affen-Babys retten

dapdEin Jahr durch ferne Länder reisen? Geht wunderbar mit dem beliebten Konzept "Work 'n' Travel" - arbeiten und mit dem Lohn Hostels und Bustickets zahlen. Nur ähneln manche Jobs moderner Sklaverei. Fünf Geschichten, wie es nicht laufen sollte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-871970.html
  1. #1

    Die Realität ist mitunter...

    ...etwas bitter. Das kann natürlich ein bisher bestens behütetes spätes Kind aus Deutschland nicht wissen.

    Und Arbeitslosigkeit vor Ort .... gibt es natürlich auch nicht. Die warten dort nur auf unausgebildete deutsche Jugendliche!
  2. #2

    Warum stehen hier nur Erfahrungen von Frauen? ;)
  3. #3

    Ausbildung

    Ich selbst habe keine Farmarbeit verrichtet, sondern konnte in Brisbane einen ziemlich gut bezahlten Job machen, weil ich schon eine abgeschlossene Berufsausbildung habe.
    Und das ist für viele einfach das Problem: Besonders an der Ostküste tummeln sich die ganzen Backpacker und viele davon sind gerade erst von der Schule gekommen oder machen gerade Pause vom Studium. Natürlich kommen dann nur Jobs in der Gastronomie (wenn man in der Stadt bleiben möchte) oder auf der Farm in Frage. Wenn man jetzt noch kein Auto hat, ist man wirklich gekniffen, weil man wie alle anderen mit dem Bus fahren muss und dann in typischen Backpackerfarmarbeitshöllen wie Bundaberg landet. Die sind total überlaufen und die Löhne entsprechend niedrig.

    Also: Wenn man ne Ausbildung hat, ist man fein raus, wenn nicht, Auto kaufen. Und ganz wichtig: Mit den Leuten in den Hostels reden, die alten Hasen wissen meistens, wo es sich lohnt hinzufahren und wo nicht.
  4. #4

    jämmerlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Jahr durch ferne Länder reisen? Geht wunderbar mit dem beliebten Konzept "Work 'n' Travel" - arbeiten und mit dem Lohn Hostels und Bustickets zahlen. Nur ähneln manche Jobs moderner Sklaverei. Fünf Geschichten, wie es nicht laufen sollte.

    Ein Jahr "Work 'n' Travel": Was alles schief gehen kann - SPIEGEL ONLINE
    OK, 5 Mädels ziehen vom behüteten Zuhause in die große Welt hinaus und staunen, daß man für Geld ARBEITEN muß. Nicht nur mit Affenbabies spielen - nein die pinkeln ja sogar, igitt. Arbeiten sollte doch primär Spaß machen und der Selbstverwirklichung, nebenher Aufbesserung der Reisekasse dienen. Alles andere ist schockierend und menschenunwürdig, ähm ich meine moderne Sklaverei.

    Willkommen im richtigen Leben! Was das allerdings mit Work'n Travel zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Die Mädels wären zuhause in Deutschland bestimmt ebenso entsetzt gewesen, wenn sie rein zufällig da ihre erste Begegnung mit der Arbeitswelt gehabt hätten.
    Dann hätten sie vielleicht auch gelernt, daß viele Menschen ihr Leben lang solche Jobs machen müssen, und zwar ohne daß dabei soviel rausspringt daß ich nebenher Weltreisen finanzieren kann.
  5. #5

    optional

    also in Australien vedient man doch selbst bei KFC 15-20 AUD die Stunde,,,die 5 Maedels sind da wirklich etwas naiv gewesen, als sie dort anrueckend...und in Sued Afrika weiss man doch, daß die Weissen nur Ausbeutung kennen und da ist es egal, ob es weisse Europaer oder schwarze Einheimische sind.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Jahr durch ferne Länder reisen? Geht wunderbar mit dem beliebten Konzept "Work 'n' Travel" - arbeiten und mit dem Lohn Hostels und Bustickets zahlen. Nur ähneln manche Jobs moderner Sklaverei. Fünf Geschichten, wie es nicht laufen sollte.

    Ein Jahr "Work 'n' Travel": Was alles schief gehen kann - SPIEGEL ONLINE
    Was? Und ich dachte die Australier warten händeringend auf deutsche Abiturienten, denen sie gutbezahlte Vorstandsposten zuschieben können.
    Work & Travel - ohne mich!
  7. #7

    Der Knaller fehlt ja noch

    Der Bericht verschweigt, dass Anbieter solcher Reisen mitunter Tausende Euro für die Organisation und den Aufenthalt nehmen. Da kann man auch gleich in ein 5 Sterne-Hotel gehen. Ich habe daher Gott sei Dank von einem solchen Aufenthalt abgesehen.
  8. #8

    nicht alles ist negativ

    Na SUPER das ist ja richtig negative geschrieben. Aber wie schon immer “ Schlechte Nachrichten sind Gute Nachrichten“
    Na Klar gibt es hier (Australien) auch Ausbeuter und negativ Erfahrungen. Aber dennoch muss ich sagen das hier die Leute überwieget sehr hilfsbereit sind. Und wie hape! Schon gesagt hat. Wenn man wie tausende andere auch zu denselben Stellen fährt ist es schon überlaufen. Wenn man sich aber abseits der Touristenströme bewegt, sieht es doch schon ganz anders aus. DENN, die Leute auf den Farmen kommen nicht so häufig in Kontakt mit Außenstehenden und so ist man häufig froh mal jemanden anders zu sehen und Arbeiter zu bekommen. Harte Arbeit – klar. Heiß – OK wir sind in Australien, Fliegen – Jede Menge, Schlechte Unterkünfte auf den Farmen – Ja und Nein, kommt aufs Glück an. (Bei mir lebte ein Frosch glücklich im offenen Toilettenspülkasten und der vierten Matratze, die ich gefunden hatte, konnte man sogar zum schlafen benutzen) Würde ich permanent zu solchen Konditionen arbeiten. Nein, aber die Erfahrungen auf den Reisen sind es auf jeden fall wert.
    TIP: Lieber ein paar Überstunden oder Nebenjob in Deutschland machen bevor man kommt, und dann mit etwas mehr Geld in Australien reisen. So dass man auch mal einfach Grinsen und Nein sagen kann.
    Hautkrebs, Ja das ist leider ein Thema hier. ABER Hautkrebs nach kurzfristiger Farm arbeit - sehr unglaubwürdig. Man sieht hier schon mal typische Touristen aus nord Europa die wenn gerade angekommen sich direkt and den Strand begeben und sich dann in kürzester Zeit den Sonnenbrand ihres Lebens einfangen. Kann dann nur Schmunzeln und mir sagen, JA die Sonne ist schon stärker hier.

    Ja hier gibt es auch schwarze Schafe aber die meisten Schafe sind weis.
  9. #9

    Ja ja die guten alten horrorgeschichten aus...

    dem bösen Ausland! Lebe seit 8 Jahren in Australien und habe selbst den einen oder anderen "interessanten" Job gehabt. Das ging vom Autos waschen bei 40 Grad in praller Sonne, bis zum non-stop 20 stündigen Prawns packen mitten im Busch im Northern Territory... Heute kann ich drüber lachen und bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben...