Deutsch-französische Freundschaft: "Prachtvoller Ball der Scheinheiligen"

APMehr als lauwarm dürfte die Stimmung bei den Feiern nicht werden, meint Europas Presse zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags. Wirtschaftliche Unterschiede beginnen "gefährlich" zu werden, warnt die "NZZ". Frankreich sei "auf dem Weg zum Deutschenhass", beklagt gar "Le Monde".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878933.html
  1. #1

    Lernt Französisch

    Lernt Französisch! Wenn die Völker sich verstehen und aufeinander zugehen, ist es sekundär, wenn die Regierungen Meinungsverschiedenheiten haben.Unsere Kulturen können sich gegenseitig enorm bereichern
  2. #2

    Warum französisch lernen?

    Zitat von frank2013 Beitrag anzeigen
    Lernt Französisch! Wenn die Völker sich verstehen und aufeinander zugehen, ist es sekundär, wenn die Regierungen Meinungsverschiedenheiten haben.Unsere Kulturen können sich gegenseitig enorm bereichern
    Warum lernen die Franzosen kein Deutsch? Fragt mal die Franzosen was die dazu meinen. Aber wahrscheinlich könnte man deren Antworten hier nicht abbilden. Ich lerne kein Französisch! Wozu auch?
  3. #3

    ich habe in frankreich nur gute erfahrungen gemacht!! Die leute dich ich kennen gelernt habe mögen uns deutsche ..es ist wichtig für beide länder das deutsch/französich in beiden ländern am besten in der grundschule schon vermittelt wird!! Wurde ja jahrelang verpennt .. im vergleich zu anderen ländern,sprechen die deutschen eh nur schlecht fremdsprachen
  4. #4

    Das löst doch keine Probleme

    Die Arbeitslosen bleiben, die Schweinereien der Banken bleiben, die Umweltprobleme bleiben und so weiter und so weiter. Merci.
  5. #5

    Elysee Vertrag nicht nur für Presse Polemiker

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als lauwarm dürfte die Stimmung bei den Feiern nicht werden, meint Europas Presse zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags. Wirtschaftliche Unterschiede beginnen "gefährlich" zu werden, warnt die "NZZ". Frankreich sei "auf dem Weg zum Deutschenhass", beklagt gar "Le Monde".

    Außenspiegel: Europas Presse zur deutsch-französische Freundschaft - SPIEGEL ONLINE
    Ich bezeichne mich als einer der ersten Nutzniesser des deutsch-französischen Vertrages 1963. Es begann mit dem Austausch des der Soldatengräber Pflege, Austauschfamilien, Deutsch-Französisches Jugendwerk für junge Berufstätige, Beruf in Französich-Deutschen Projekten, Ehe mit Französin, heutige Kinder mit 2 Pässen (deutsch und frz.) und nebenbei fliessend französisch sprechend und wie selbstverständlich familiäre Wurzeln in beiden Ländern. Für diese Entwicklung war der Elysee Vertrag der entscheidende Anschub. Dies hat mir und meiner Familie Dimensionen eröffnet, die für uns wertvoll und wichtig sind. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich mit einem Ossi stets besser verstehe als mit einem Franzosen....hängt doch auch wohl zum Teil von meiner Einstellung ab. Liebe Super-Journalisten beiderseits des Rheins: Vive l´amitiee franco-allemande!
  6. #6

    Sprache des Nachbarlandes

    Zitat von Butenkieler Beitrag anzeigen
    Warum lernen die Franzosen kein Deutsch? Fragt mal die Franzosen was die dazu meinen. Aber wahrscheinlich könnte man deren Antworten hier nicht abbilden. Ich lerne kein Französisch! Wozu auch?
    Wahrscheinlich können Sie es eben nicht.

    Ich bin seit 1961 regelmäßig im Nachbarland. Habe Französisch nach Latein als erste romanische Sprache gelernt. Sich in Frankreich in der Landessprache auszutauschen ist in allen Bereichen ein Gewinn für mich.

    Danach habe ich dann Spanisch gelernt und einige Jahre im Land verbracht. Und in Spanien habe ich erst richtig Englisch gelernt, weil die Engländer, noch weit vor den Franzosen aus bekannten Gründen kaum europäische Fremdsprachen lernen.

    Europa ist vielsprachig, aber ein Europäer beherrscht schon die eine oder andere Sprache des Nachbarlandes. Wäre das weiter verbreitet, würde man nicht so viele negative EU-kommentare hier lesen.
  7. #7

    @butenkieler

    Wozu Französisch lernen? Weil es Spaß macht, zum Beispiel. Weil das Eintauchen in eine andere Sprache und Kultur bereichernd ist, dem persönlichen Wachstum gut tut, und weil die Auseinandersetzung mit anderer Leute Heimat das Bewusstsein für die eigenen Gewohnheiten schärft. Außerdem zögert Mehrsprachigkeit den Beginn der Demenz hinaus. Reicht das an Gründen? :-)
  8. #8

    Mariner

    Mein Vater hatte 1940 eine französische Flüchtlingsfamilie mit Nahrungsmitteln und Unterkunft versorgt. Daraus entstand nach dem Krieg, so um 1952 herum, eine Brieffreundschaft die dazu führte, dass ich 1957 zum ersten Mal nach Frankreich fahren durfte. Das war übrigens das Jahr der Römischen Verträge. Auf Wunsch meines weitsichtigen Vaters habe ich auch Französisch gelernt , habe später in Paris gearbeitet und in der Bretagne ein Haus gebaut. Ich bin dadurch mit vielen Franzosen befreundet und ich fühle mich im Nordwesten Frankreichs sehr wohl. Trotzdem muss ich leider sagen dass die Deutschen nach wie vor das unbekannte Wesen in Frankreich und für die Franzosen sind. Eine Nachbarin der Nachkriegsgeneration meinte einmal ausser mir kenne sie nur zwei Deutsche: Toni Schuhmacher und Adolf Hitler. Ich kenne viele Deutsche die regelmässig in Frankreich Ferien machen und keinen Franzosen, der dies in Deutschland tut. Deutschland und die Deutschen werden nach wie vor für die bekannten Sekundärtugenden bewundert, eine Zuneigung ist nicht entstanden, von Einzelfällen abgesehen. Wenn überhaupt ist diese sehr einseitig. Trotzdem bin ich zuversichtlich dass durch den Betriebsunfall Hollande der deutsch-französischen Freundschaft kein dauerhafter Schaden zugefügt wird. Sie hat auch schon andere Krisen überlebt.
  9. #9

    Keine Freundschaft!

    Das kaum Deutsche französisch lernen WOLLEN, und das Franzosen bekannt dafür sind generell keine anderen Sprachen zu aktzeptieren, geschweige denn zu lernen, ist ja bekannt.

    Deutsche und Franzosen können sich jedoch akzeptieren, ja sie müssen es sogar. Aber Freundschaft, Sympathie und Respekt sieht anders aus!
    Das wird sich auch nicht ändern. Dafür sind unsere Völker zu unterschiedlich, mental und kulturell.
    Mir ist jeder Ossi als Deutscher lieber als jeder Franzose!
    Aber wir müssen uns nicht mögen, solange wir gut zusammenarbeiten.

    Wenn das allerdings nicht mehr geht, dann bedeutet das auch die endgültige Spaltung Europas in Nord- und Südeuropa, mit der Grenze direkt am Rhein entlang.
    Das wollen weder Franzosen noch Deutsche...also...auf die nächsten 50 Jahre!