Jobdoppel Standesbeamtin vs. Scheidungsanwältin: Ehe schließen, Schluss mit der Ehe

Beide arbeiten mit Paaren - die eine traut sie, die andere trennt die Partner wieder. Standesbeamtin Angelika Barg und Familienanwältin Eva Becker geben der Liebe Aktenzeichen. Über einen Arbeitsalltag zwischen Brautstrauß und Rosenkrieg berichten die beiden im Jobdoppel.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-878800.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beide arbeiten mit Paaren - die eine traut sie, die andere trennt die Partner wieder. Standesbeamtin Angelika Barg und Familienanwältin Eva Becker geben der Liebe Aktenzeichen. Über einen Arbeitsalltag zwischen Brautstrauß und Rosenkrieg berichten die beiden im Jobdoppel.

    Scheidungsanwalt und Standesbeamter: Das Geschäft mit der Liebe - SPIEGEL ONLINE
    Na ja, die Standesbeamtin wird wohl nicht so viel Profit einstreichen wie ein/eine Rechtsanwalt/in, deren Einkommen sich nach dem Wert Streitwert richtet. D. h., ein Rechtsbeistand ist möglichst immer daran interessiert viel herauszuschlagen aus einer Trennung und schürrt automatisch den Trennungskrieg, daher müsste es noch mehr festgelegte Sätze bei Trennungen für Anwälte geben, ganz einfach.
  2. #2

    das Beste ist...

    nicht zu heiraten. Bei der Scheidugnsrate. Interessant wäre es für mich, alle die Paare, die geheiratet haben, als Standesbeamtin alle 10 Jahre wieder zu sehen.
  3. #3

    Seit wann...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beide arbeiten mit Paaren - die eine traut sie, die andere trennt die Partner wieder.
    ...werden Ehen von Scheidungsanwälten geschieden? Ich dachte immer, dass dies Richtern vorbehalten wäre?
  4. #4

    Abkassieren, wo es nur geht

    Vor allem die "Beratung" ist den Anwälten gaaaanz wichtig, sprich: dem unterhaltsberechtigten mal alles vorrechnen, was er denn so rausschlagen kann. Danach rechnet sich auch das Honorar des Anwälts. Aber keine Bange, liebe Anwälte. Die Anwaltspflicht bei Scheidungen bleibt ganz sicher dank Eurer lobby erhalten, 180.000 Scheidungen im Jahr läßt man sich doch nicht durch die Lappen gehen. Erstaunlich, daß man bei der Eheschließung weder Beratung, noch ein "Zusammenlebejahr" oder ähnliches braucht. Man kann nach einer Woche im kompletten Suff die Ehe eingehen. Wer heute noch heiratet, muß das wohl auch sein...
  5. #5

    Ein schönes Beispiel, dass hier in Deutschland Arbeitsplätze nach Familienhistorie und nicht nach Qualifikation vergeben werden. Aber über diese rückständigen Inder mit ihrem Kastensystem kann man ja trotzdem die Nase rümpfen.
  6. #6

    Super qualifizierte Kommentare

    Es dürfte auch dem einfältigsten Pinsel einleuchten, dass es sinnvoll ist bei einem Scheidungsverfahren auf beiden Seiten objektive Vertreter zu haben. Die Parteien sind zumeist derart emotional aufgeladen, dass sich die jahrelangen Beziehungsprobleme, bei einem Verfahren ohne Anwälte, vor Gericht entladen würden. Das Ergebnis wäre wenig zufriedenstellend. Zudem finde ich auch immer wieder erstaunlich wie juristische Laien meinen, dass Sie ihre rechtlichen Interessen ohne einen Anwalt angemessen wahrnehmen können. Ich kann nur darauf verweisen, dass sich der Gesetzgeber etwas dabei gedacht hat Juristen mindestens 7 Jahre auszubilden damit Sie als Anwalt tätig werden können. 7 Jahre ohne Einkommen! Das sollten die Superschlauen mal berücksichtigen, wenn sie das nächste mal einen Juristen brauchen.
  7. #7

    Gewollt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beide arbeiten mit Paaren - die eine traut sie, die andere trennt die Partner wieder. Standesbeamtin Angelika Barg und Familienanwältin Eva Becker ...
    Scheidungsanwalt und Standesbeamter: Das Geschäft mit der Liebe - SPIEGEL ONLINE
    Was soll denn eine Familienanwältin sein? Meinen Sie eine Fachanwältin für Familienrecht? Die sollte man besser zur Familienrechts-Anwältin abkürzen.
    150 T€ ist bestimmt nicht die Obergrenze eiens Anwaltgehalts.
    Die Gegenüberstellung ist sehr gewollt. Glauben Sie jemand steht wirklich vor der Entscheidung Standesbeamtin oder Familienrechtsanwältin zu werden, weil beides was mit Ehe zu tun hat? Dann empfehle ich als nächstes Job-Doppel Hebamme - Totengräber.
  8. #8

    wenn so einfach wäre...

    .... dann könnte man leicht auf das Heiraten verzichten. Bloß bei den Pflichten - gerade als Mann - ist es egal ob man verheiratet ist oder nicht. Die bleiben schön brav bei einem. Wenn man dann Kinder hat sollte man als Mann besser heiraten weil sonst gilt keine Rechte aber alle Pflichten. Also eine staatlich verordnete Zwangsheirat für Männer. Und da wundern sich einige - vor allem Frauen - warum Kinder bei Männern nicht so beliebt sind.
  9. #9

    Zitat von Herr voragend Beitrag anzeigen
    .... dann könnte man leicht auf das Heiraten verzichten. Bloß bei den Pflichten - gerade als Mann - ist es egal ob man verheiratet ist oder nicht. Die bleiben schön brav bei einem. Wenn man dann Kinder hat sollte man als Mann besser heiraten weil sonst gilt keine Rechte aber alle Pflichten. Also eine staatlich verordnete Zwangsheirat für Männer. Und da wundern sich einige - vor allem Frauen - warum Kinder bei Männern nicht so beliebt sind.
    Selbst wenn Sie Vater eines ehelichen Kindes sind, garantiert Ihnen dies keiensfalls, dass Sie Ihr Kind im Trennungsfall jemals wieder zu Gesicht bekommen.
    So lange dies so ist, sollten Männer sich davor hüten Kinder in die Welt zu setzen.