Gehaltsreport: Hauptsache, ich kriege mehr als du

CorbisWie viel wir verdienen, ist eigentlich egal. Bekommt der Kollege mehr, sind wir in jedem Fall unzufrieden. Wissenschaftler erforschen, ab wann Geld nicht mehr glücklicher macht und warum Boni Leistungskiller sind.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-878444.html
  1. #1

    Olle Kamellen

    Nun ja, nicht wirklich was Neues. Noch ein Punkt: Geld ist nicht die treibende Kraft, wer einen Job wegen seines Aufgabengebiets aufgibt, geht auch wieder wegen des Aufgabengebiets.
    Sprich: die Motivation - Geld oder "spannende " Aufgabe - ist immer die gleiche. Man kommt und man geht wieder aus dem gleichen Grund.
  2. #2

    Nur eine Seite der Wahrheit

    Zitat von Artikel
    Wer mehr verdient als sein Kollege, schreibt das seinen eigenen Fähigkeiten zu. Wer dagegen schlechter abschneidet, fühlt sich vom Chef ungerecht behandelt. "Anstatt die Ursache bei uns selbst zu suchen, geben wir unseren Mitmenschen die Schuld daran, dass wir weniger verdienen."
    Das ist nur eine halbe Wahrheit: Ja, es stimmt: Die Schuld am eigenen Misserfolg wird oft geleugnet. Das ist nicht immer komplett richtig, weil oft auch ein Anteil an schlechter Eigenleistung vorhanden ist.

    Andersrum muss man aber auch sehen: Den eigenen Erfolg allein seinen eigenen Fähigkeiten zuzuschreiben, ist ebenso falsch. Von erfolgreichen Menschen wird meiner Erfahrung nach sehr häufig der Beitrag von Glück und Beziehungen geleugnet.
  3. #3

    optional

    Diese Welt ist gefährlicher als die Dschungel.
    Hier kann man seine beste Eigenschaften verlieren.
    Sie funktioniert wie eine Falle. Man sieht sie nicht, später ist es sehr schwierig, herauszugehen und sich zu befreien.
  4. #4

    Und das soll Wissenschaft sein?

    Zitat von vrdeutschland Beitrag anzeigen
    Wissenschaftler erforschen...
    Heute braucht man also Wissenschafler um zu wissen dass Boni ohne Gegenleistung ein Leistungskiller ist? Und dann werden sie auch noch wütend wenn man sich über sie lustig macht.
  5. #5

    optional

    Offenbar gibt es bei den meisten Menschen einen Gerechtigkeitssinn, der bei vielen aber immer nur dann aktiviert wird, wenn sie sich selbst benachteiligt sehen. Es liegt aber auch daran, dass Menschen immer bestrebt sind, vorwärts zu kommen und ihren Status zu verbessern. Die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich unterstützt natürlich noch diese Unzufriedenheit der Menschen. Dazu kommt oft das Gefühl der Ohnmacht an seiner Situation nichts ändern zu können und fremdbestimmt zu sein. So etwas führt früher oder später zu Aufständen. Es spielt dann keine Rolle, wie hoch der Lebensstandard trotz Armut noch immer ist. Alleine das Gefühl der Ungerechtigkeit und der ungleichen Behandlung von Menschen reicht völlig aus.
  6. #6

    Kann ich nicht bestätigen

    Ich weiss was meine Kollegin verdient: 450 € Brutto mehr im Monat. Dabei hat sie (im Gegensatz zu mir) nicht studiert.
    Dennoch bin ich nicht unzufrieden denn ich weiss, mein Gehalt ist angemessen und ihres übertrieben.

    Aber so ist das eben wenn eine Person (hier: meine Kollegin) seit über 10 Jahren in der Firma ist während ich erst seit 2009 hier bin.
  7. #7

    Lizenz zur Zufriedenheit

    Meditation, ja, das kann es sein? Manager und alle Überdurchschnittsverdiener auf die Matte und überschüssiges Geld an die Allgemeinheit, der das Geld hinten und vorne fehlt. Keine schlechte Idee, vorhandenes Geld und Ressourcen von den überfüllten Konten in den wirtschaftlichen gesellschaftlichen Kreislauf zu bekommen. So würde es dem gut gehen, der viel hat, und auch dem, der dann nicht mehr zu wenig hat. Ach, was träum ich.
  8. #8

    optional

    So so, Neid ist also die Triebfeder.
    Tschüss, Sozialismus
  9. #9

    Lizenz zur Zufriedenheit

    Meditation, ja, das kann es sein? Manager und alle Überdurchschnittsverdiener auf die Matte und überschüssiges Geld an die Allgemeinheit, der das Geld hinten und vorne fehlt. Keine schlechte Idee, vorhandenes Geld und Ressourcen von den überfüllten Konten in den wirtschaftlichen gesellschaftlichen Kreislauf zu bekommen. So würde es dem gut gehen, der viel hat, und auch dem, der dann nicht mehr zu wenig hat. Ach, was träum ich.