Rot-grüner Wahlerfolg: Steinbrück braucht zwei Helfer

dapdNiedersachsen zeigt, dass die SPD die Bundestagswahl tatsächlich gewinnen kann. Peer Steinbrück bekommt eine zweite Chance als Kanzlerkandidat. Aber jetzt sollte die Partei ihm Wächter an die Seite stellen: einen rechts und einen links.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-878733.html
  1. #1

    .

    Steinbrück sagt was er denkt. Das ist oft nicht diplomatisch und auch nicht sehr strategisch. Aber es ist ehrlich. Eine Tugend, die in der Politik nicht mehr allzu oft zu erkennen ist.
  2. #2

    Die Profis!

    Es ist nur schwerlich nachzuvollziehen, was den Steinbrück da in letzter Zeit geritten hat. Der Teufel war's nicht! So schlimm isse snoch nicht.
    Mac Allister aber it vom Teufel geritten worden! 18 Uhr verkündet er im Brustton der Überzeugung: ICH BIN MIR SICHER...!
    Einfach unprofessionell!
  3. #3

    Das Patt im Lagerwahlkampf der Parteien

    zeigt, dass sich der Riss durch die Gesellschaft weiter vertieft und zementiert wird. Da könnte man sich fragen, ob die Entwicklung nicht hin läuft zu einem überwiegend vorherrschenden 2-Parteiensystem. So bleibt die Erkenntnis zur Bundestagswahl, dass Mehrheiten nur noch innerhalb der ostdeutschen Bundesländer organisiert werden können. Es wird daher spannend, wie hier die Kandidaten und Parteien in den nächsten Monaten agieren.
  4. #4

    Hallo Herr Augstein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Niedersachsen zeigt, dass die SPD die Bundestagswahl tatsächlich gewinnen kann. Peer Steinbrück bekommt eine zweite Chance als Kanzlerkandidat. Aber jetzt sollte die Partei ihm Wächter an die Seite stellen: einen rechts und einen links.

    Steinbrück Reloaded: SPD-Kanzlerkandidat bekommt zweite Chance - SPIEGEL ONLINE
    Das hilft alles nichts. Er steht halt für die Politik der Banken Zocker usw. Einfach seine Lebenslüge anschauen: Hartz 4, Zeitarbeit, 1.-€ Jobber, Werksverträge alles auf seinem Mist gewachsen. In NRW die Headgefonds gepudert mit Sozialbauwohnungen zum abzocken und jetzt für Mietobergrenzen. Midestlohn, Rente mit 67 alles Steinbrück. Es hilft nichts, soviele Negativbaustellen lassen sich halt nicht verleugnen.
  5. #5

    Nichts gegen Steinbrück

    Nichts gegen Steinbrück. Er ist offen, qualifiziert, ehrlich, kompetent, spricht eine klare Sprache. Da hat Helmut Schmidt schon recht. Der klare Gegenentwurf zur verdrucksten Kanzlerin. Die Diskussion um einzelne Steinbrückäußerungen ist kleinkariert und erinnert an die Brioni-Anzug-Diskussion über Schröder. Die Angreifer haben bald ihr Pulver verschossen.
  6. #6

    Dumm nur, das es so kalt und arrogant herüberkommt

    Zitat von herr-vorragend Beitrag anzeigen
    Steinbrück sagt was er denkt. Das ist oft nicht diplomatisch und auch nicht sehr strategisch. Aber es ist ehrlich. Eine Tugend, die in der Politik nicht mehr allzu oft zu erkennen ist.
    -was Herr Steinbrück sagt.
    Und wenn das Denken dann auch noch so wirkt wie...ich sage was ich will und ich habe immer Recht, egal was du denkst......dann ist es noch schlimmer als das "nett" formulierte "Alternativlos" von Frau Dr. Merkel!

    Wähler wollen sich von der Politik vertreten fühlen und nicht nur Erfüllungsgehilfen von Führern sein!
  7. #7

    lol.

    Die SPD hat gestern ihr zweitschlechtestes Wahlergebnis aller Zeiten in Niedersachsen eingefahren, es hat am Ende mit ach und Krach haarscharf gelangt und bei der nächsten Bundestagswahl werden die Linken wohl definitiv hereinkommen.

    Wo Herr Augstein da eine Möglichkeit für einen rot-grünen Wahlerfolg sieht, ist mir schleierhaft. In den Umfragen hat ja momentan die CDU mehr Stimmen als rot-grün zusammen!

    Ich denke, eine GroKo bleibt nach wie vor das realistischte Modell.
  8. #8

    optional

    Frau Nahles jubelt soeben auf "Phoenix". Schon allein diese Person schreckt ab.
    Nie werde ich SPD/GRÜN wählen.
    Die Deutschen lernen es nie!!!
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Niedersachsen zeigt, dass die SPD die Bundestagswahl tatsächlich gewinnen kann. Peer Steinbrück bekommt eine zweite Chance als Kanzlerkandidat. Aber jetzt sollte die Partei ihm Wächter an die Seite stellen: einen rechts und einen links.

    Steinbrück Reloaded: SPD-Kanzlerkandidat bekommt zweite Chance - SPIEGEL ONLINE
    Und wieder reagiert Steinbrück falsch. Warum verkündet er schon vorher, dass ER eine Mitschuld trage?
    Hat der Mann denn überhaupt kein politisches Gespür? Warum wartet er nicht bis zum Wahlausgang? Es ist doch alles gut gegangen.
    Steinbrück könnte jetzt diesen Trumpf ausspielen, aber was macht er? Er versinkt in Selbstmitleid.
    Ihm geht es mal wieder nur um sich selbst. ER ist Schuld, ER muss genau aufpassen, was er sagt...Ich kann es nicht mehr hören.
    Wie oft noch Herr Steinbrück? Es geht nicht um SIE. Es geht darum, dass SIE die Inhalte der SPD weitertragen, verkörpern, den Menschen verständlich machen.
    Ihre Person spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

    Dieser Mann wird es nicht mehr verstehen. Bitte SPDler, stellt einen anderen auf. Es kann nur besser werden...