Auf dem Weg nach Gaza: Ägypten stoppt Sprengstoff-Lkw

Ägyptische Sicherheitskräfte haben einen Lastwagen gestoppt, der mit einer Tonne Sprengstoff auf dem Weg in den palästinensischen Gazastreifen war. Wie schon frühere Funde von Sprengstoff, Schnellfeuerwaffen oder Raketenteilen soll das Material aus Libyen stammen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878635.html
  1. #1

    Erst der Anfang -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ägyptische Sicherheitskräfte haben einen Lastwagen gestoppt, der mit einer Tonne Sprengstoff auf dem Weg in den palästinensischen Gazastreifen war. Wie schon frühere Funde von Sprengstoff, Schnellfeuerwaffen oder Raketenteilen soll das Material aus Libyen stammen.

    Ägypten stoppt Sprengstoff-Lkw auf dem Weg nach Gaza - SPIEGEL ONLINE

    sollte sich ergeben, dass die Wahlen in Israel Herrn Bennett an die Macht spülen, der ja bekanntlich die ,harte Linie' vertritt, dann hat ein palästinensischer Staat keine Zukunft. Was die UN sagt, interessiert Herrn Bennett nicht und dieses wird zur Folge haben, dass sich militante Palästinenser wehren werden.
    Wir alle wissen um diesen Kreislauf, wissen auch, dass nur die USA in der Lage sind, Israel auf den Weg zu Verhandlungen und damit zur Vernunft zu zwingen.
    Wir können diesem Treiben nur durch Boykott begegnen - mehr geht nicht.
  2. #2

    Zitat von hugahuga Beitrag anzeigen
    sollte sich ergeben, dass die Wahlen in Israel Herrn Bennett an die Macht spülen, der ja bekanntlich die ,harte Linie' vertritt, dann hat ein palästinensischer Staat keine Zukunft. Was die UN sagt, interessiert Herrn Bennett nicht und dieses wird zur Folge haben, dass sich militante Palästinenser wehren werden.
    Wir alle wissen um diesen Kreislauf, wissen auch, dass nur die USA in der Lage sind, Israel auf den Weg zu Verhandlungen und damit zur Vernunft zu zwingen.
    Wir können diesem Treiben nur durch Boykott begegnen - mehr geht nicht.

    Was genau sollen wir boykottieren? Israelische Geheimdienstinformationen? Das blöde ist, dass wir dann eigenen Geheimdienst aufbauen müssen.

    Was genau kaufen wir aus Israel, was wir boykottieren können? Wir können höchsten Israel provozieren uns auch zu boykottieren. Wird in beide Richtungen aber nur symbolische Provokation sein. Mehr nicht. Richtiger Handel zwischen Israel und Deutschland findet ja nicht statt.

    Sagen wir, zahlt für unsere U-Boote, sagen die zurück, zahlt für die Geheimdienstinformationen, die ihr von uns kostenlos kriegt.

    Kaufen wir keine israelische Tomaten, kaufen die keine deutsche Autos.

    Und gerade jetzt, wo Israel so unberührt durch die Wirtschaftskrise durchgekommen ist, werden die alle Boykotte selbstbewusst hart zurück beantworten.
  3. #3

    Was will man in Gaza mit Sprengstoff und Raketenteilen, einen Staat aufbauen?
  4. #4

    Was ist passiert?

    Früher reichte es libyen nur Öl zu exportieren,allen ging es gut.
    Jetzt werden Waffen exportiert.
    Reicht das Öl nicht mehr um die Libyer zu versorgen.
    Was ist passiert?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ägyptische Sicherheitskräfte haben einen Lastwagen gestoppt, der mit einer Tonne Sprengstoff auf dem Weg in den palästinensischen Gazastreifen war. Wie schon frühere Funde von Sprengstoff, Schnellfeuerwaffen oder Raketenteilen soll das Material aus Libyen stammen.

    Ägypten stoppt Sprengstoff-Lkw auf dem Weg nach Gaza - SPIEGEL ONLINE
    Die Revolution wird exportiert....
  6. #6

    Aha

    Zitat von hugahuga Beitrag anzeigen
    sollte sich ergeben, dass die Wahlen in Israel Herrn Bennett an die Macht spülen, der ja bekanntlich die ,harte Linie' vertritt, dann hat ein palästinensischer Staat keine Zukunft. Was die UN sagt, interessiert Herrn Bennett nicht und dieses wird zur Folge haben, dass sich militante Palästinenser wehren werden.
    Also darum horten die angeblich Staatsgründungswilligen schonmal prophylaktisch Sprengstoff, Schnellfeuerwaffen oder Raketenteile. Weil das ja das Wichtigste ist, wenn man seinen Staat aufbauen will, aber dazu bisher noch nicht einmal eine funktionierende Müllabfuhr auf die Beine gestellt hat.

    Zitat von hugahuga Beitrag anzeigen
    Wir alle wissen um diesen Kreislauf, wissen auch, dass nur die USA in der Lage sind, Israel auf den Weg zu Verhandlungen und damit zur Vernunft zu zwingen.
    Mir erscheint es viel sinnvoller, die palästinensischen Führer zuerst einmal zur Vernunft und dann zu Verhandlungen zu bringen.

    Zitat von hugahuga Beitrag anzeigen
    Wir können diesem Treiben nur durch Boykott begegnen - mehr geht nicht.
    Es steht allerdings zu befürchten, daß ein modernes "kauft nicht beim Juden" die palästinensischen Führer leider weder zur Vernunft, noch zu Verhandlungen bringen wird. Und vermutlich wird es uns auch nicht viel weiter bringen, auf israelische Errungenschaften in der Landwirtschaft, Informationstechnik, Medizin und anderen Gebieten zu verzichten.
  7. #7

    @yournightmare

    Was kaufen wir aus Israel, was wir boykottieren können? Medikamente von Ratiopharm. Nachdem Herr Merckle sich umgebracht hat, wurde Ratiopharm von der israelischen Pharmafirma Teva übernommen. Und diese Medikamente gibt es noch von vielen anderen Firmen, also viel Spielraum für Boykott.
  8. #8

    Zitat von santacatalina Beitrag anzeigen
    Was kaufen wir aus Israel, was wir boykottieren können? Medikamente von Ratiopharm. Nachdem Herr Merckle sich umgebracht hat, wurde Ratiopharm von der israelischen Pharmafirma Teva übernommen. Und diese Medikamente gibt es noch von vielen anderen Firmen, also viel Spielraum für Boykott.
    Na, Sie können ja gerne nicht mehr bei Juden kaufen.
    Ich glaube aber nicht, dass allzuviele sich daran beteiligen werden.

    Zum Thema:
    Offenbar rüstet die Hamas schon wieder für den nächsten Schlagabtausch, wo sie es den Juden so richtig zeigen werden. Wie beim letzten mal.
    Religionsfanatiker werden leider niemals klug.
  9. #9

    Mangels ausreichend organisierter

    Zitat von gerdimaus Beitrag anzeigen
    Früher reichte es libyen nur Öl zu exportieren,allen ging es gut.
    Jetzt werden Waffen exportiert.
    Reicht das Öl nicht mehr um die Libyer zu versorgen.
    Was ist passiert?
    Staatsgewalt (die Polizei ist erst wieder im Aufbau) machen Mafiosi mit allem Geld was sie in die Haende bekommen. Waffen gibts genug in Libyen, Kontrolle zu wenig.
    Es gingen (und gehen wahrscheinlich noch) Schiffe mit Waffen nach Libanon und Tuerkei (mit organisatorischer Hilfe von Kataris) fuer die Opposition in Syrien. Moeglicherweise mit Billigung der gegenwaertigen Regierung, waehrend die Amerikaner angestrengt in eine andere Richtung schauen.