Politiker auf Hausbesuch: Oh Gott, der Rösler steht vor der Tür!

Der deutsche Volksvertreter will jetzt seine Wähler daheim besuchen. Fragt sich nur: Ist das ein willkommener Versuch, Bodenhaftung zu bewahren? Oder ein Selbsterfahrungstrip auf Kosten der Bürger? Denn der Spitzenpolitiker macht den Dreck ja nicht weg, den er hinterlässt - sondern wir.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-878379.html
  1. #1

    ??

    Och Spon, das ist ein ganz alter Hut. Die FDP hat schon vor 12 Jahren vor den Wahlen Hausbesuche gemacht. Ausserdem konnte man sich für eine Runde Freunde und Bekannter ( ca. 20-30 Pers) die man zusammen trommelte, auch einen FDP Politiker nach Wahl zu einer Gesprächsrunde privat einladen. Die bekanntesten waren oft vergeben, aber die waren nicht immer wichtig.

    Sehr viele Kommunalpolitiker waren spannender und wenn man selbst nicht so dröge Gäste hatten waren diese Gesprächsrunden sogar sehr interessant und erhellend. Man mußte ja nicht immer der gleichen Meinung sein.

    Ich fand und finde es noch immer eine sehr gute Idee. Was Herr Steinbrück jetzt mit Eierlikör macht ist also ein ganz alter abgeschauter Hut.

    Spon- ich bin enttäuscht, dass hätten Sie doch wissen müssen bzw. in Ihrem Haus bekannt sein müssen.
  2. #2

    och nö

    so einer käme mir nicht ins haus. es fällt mir schon schwer nicht sofort wegzuzappen. also in der glotze ist für so jemanden bei mir auch kein platz.
  3. #3

    Das wäre doch eine Geschäftsidee!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der deutsche Volksvertreter will jetzt seine Wähler daheim besuchen. Fragt sich nur: Ist das ein willkommener Versuch, Bodenhaftung zu bewahren? Oder ein Selbsterfahrungstrip auf Kosten der Bürger? Denn der Spitzenpolitiker macht den Dreck ja nicht weg, den er hinterlässt - sondern wir.

    Silke Burmester über Politiker auf Hausbesuch: Liebe Einlader! - SPIEGEL ONLINE
    Ich erinnere mich an viele Aufkleber aus meinen jungen und revolutionären Jahren. Da gab es einen mit der Aufschrift "Wir müssen leider draußen bleiben", darunter zwei weinende Polizisten. Den klebte man sich damals direkt neben die "Stones/d"-Zunge auf die rostige Ente oder den R4.

    Wie wär´s den mal mit weinenden wahlkampfpolitischen Hausbesuchern?
  4. #4

    da macht man sich schon so seine Gedanken...

    ...wenn er denn was mitbringen würde könnte man sich evtl. noch auf den Lieferanteneingang verständigen, aber der bringt ja nix, mit. Und für ein brauchbares Gespräch im Raucherzimmer schon gar nicht. Mein Wein über 5€ ist mir zu schade. Und überhaupt – was würden die Nachbarn sagen…
  5. #5

    tja

    wer von anfang an, vorurteile hat und die argumentation nichtmal anhören mag, geschweige denn die rechtfertigung dieser...

    der hat sein recht auf wahl leider verspielt...von einer proll diktatur sind wir nicht mehr so weit entfernt...wenn der kuschelkurs der am lautesten schreienden "Wähler" durchgesetzt wird...dann enden wir wie griechenland mit ner rente von 95% und wundern uns dann, warum der wohlstand nicht gehalten werden kann...

    es ist echt zum auswandern...was man hier im spiegel forum zu hauf geboten bekommt...aber damit würd man ja den antikapitalisten das feld kampflos überlassen
  6. #6

    Auf den Punkt gebracht...

    ...acu wenn manche offensichtlich meinen, über alte Zöpfe braucht man nicht (mehr) zu reden...
  7. #7

    Heuchelei

    Das ist meiner Meinung nach nur Heuchelei.Durch eine Stippvisite wollen die Politiker den kleinen Mann verstehen? Das kann ich mir nicht vorstellen, das ist im Kleinen (Firma) wie im Großen dasselbe, völlig entrückt von der Basis!
  8. #8

    Irland

    Das ist hier in Irland ein ganz normaler Teil des Wahlkampfes. Selbst die Spitzenpolitiker haetten schlechte Karten, wenn sie in ihrem Wahlkreis nicht auch an Tueren klopfen wuerden.
    Ich finde es sehr gut, denn man hat dann die Gelegenheit, ihnen auch seine Meinung mitzuteilen. Es mag nicht viel nutzen, tut aber gut :-)
  9. #9

    Och...den Rösler...warum nicht mal einen Bürgerlichen?

    Ich finde, man sollte ihn doch mal reinlassen. Natürlich würde ich meine Boddigardtz erstmal beauftragen, ob derTyp "wasserdicht" ist...also ich meine, geduscht, saubere Hände bevor ich ihm eventuell eine schüttle, die Schuhe aus vor der Tür, Socken gewaschen, auf die richtige politische Einstellung anal untersucht, Waffen!...(also ich meine sein Wundwerk), Sabberlätzchen dabei, Fingernägel geschnitten und sauber, die Brille geputzt, damit er auch Gutbürgertum vom 5*Hotelzimmer visual unterscheiden kann....und und und. Zu trinken gebe ich ihn gerne den Angebots-Orangensaft von Lidl...pardon...so schlecht soll er auch nicht bewirtet werden...also Aldi. Mal ehrlich, sonn Hausbesuch macht er doch nicht für uns, das macht er für sich! Damit er sich wie Gidole die 2,8% Prozent unter die Schuhe nageln kann....oder hatte Gidole damals etwa mehr? :-) Ach, meine Phantasie kennt da keine Grenzen und ich hör jetzt besser auf zu schreiben...meine 2 kleinen Gören schreien und haben Hunger. Auch das kennt Meister Rösler sicher nicht....Mahlzeit.