Ende des Moratoriums: Bald neue Experimente mit Superviren

APDas wohl umstrittenste Forschungsprojekt der Welt geht in die nächste Runde: Wissenschaftler wollen die vor einem Jahr gestoppten Versuche mit hochgefährlichen Varianten des Vogelgrippevirus wieder aufnehmen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-878564.html
  1. #10

    Also ich habe nichts dagegen...

    ..solange die Wissenschaftler dann auch in Karantäne wohnen, denn das letzte was ich will, ist wegen irgendwelcher völlig sinnfreien Versuche draufgehen nur weil ein paar Wissenschaftler "einen Fehler" gemacht haben. Die sollen bei solchen Versuchen, bei denen kein direkter Bedarf besteht, abgeschottet sein - so, dass bei einem der Fehler niemand draufgehen muss.
  2. #11

    Wenn die Menschen..

    ..jedesmal, wenn sie Möglichkeit zum Erkenntnisgewinn hatten, einen Rückzieher gemacht hätten, würden wir heute noch in Höhlen wohnen...Marie Curie z.B. hat für ihre Zeit bahnbrechende Erkenntnisse über die Radioaktivität gewinnen können, und sie starb daran. Das mindert aber nicht die Bedeutung ihrer Arbeit.
  3. #12

    Trotz aller Risiken...

    ... Finde ich es richtig, dass solche Forschung betrieben wird: wenn eine solche Mutation dann mal in freier Wildbahn auftritt - und das kann einfach so schnell passieren -, sind wir alle froh, wenn schon mal jemand einen Impfstoff und eine Therapie dagegen entwickelt hat. Und das geht eben nur durch Forschung am lebenden Objekt.

    muctr
  4. #13

    Aus und vorbei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das wohl umstrittenste Forschungsprojekt der Welt geht in die nächste Runde: Wissenschaftler wollen die vor einem Jahr gestoppten Versuche mit hochgefährlichen Varianten des Vogelgrippevirus wieder aufnehmen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

    Mit Superviren soll wieder experimentiert werden - SPIEGEL ONLINE
    Im Grunde könnte es den Viren egal sein, ob wir sie und ihre Stämme weiterentwickeln. Sie selbst haben das in Jahrmillionen (-milliarden?) ganz gut alleine geschafft. Allerdings waren sie so klug, ihre Wirte nie ganz auszurotten. Und deshalb könnten einige Stämme schon sehr kritisch auf unsere "Forschungen" blicken (sozusagen), denn wenn wir das "Supervirus" entwickelt haben, könnte es schnell mit uns allen vorbei sein. Mit diesen Viren und den Menschen.
  5. #14

    Sinn?

    Zitat von na!!! Beitrag anzeigen
    bevor jetzt wieder diese pseudo Umweltschützer und Tierfreunde usw. kommen . ( natürlich tun mir auch die Tiere leid die zu versuchen gezüchtet werden ) aber darum gehts ja nicht . 1. ich glaube es ist notwenndig forschung zu betreiben um zu verstehen was da überhaupt geschied . 2. es muß absolut sicher sein und in nur 1-2 laboren so wie im artikel beschrieben diese müssen um jeden preis geschützt werden . auch mit bewaffneten soldaten wegen der terrorgefahr ! ansonnsten is das thema für laien zu kompliziert um es einschätzen zu können . so , jetzt bitte alle Tier-Umwelt-Mensch und Moral Apostel ;-)
    Ich weiss echt nicht wozu das ganze gut sein soll, aussern zu wissen, dass man in der Lage ist eine unglaublich gefährliche Bio-Waffe zu züchten. Dass damit bessere Impfstoffe entwickelt werden können halte ich für vorgeschoben, da es zig verschiedene Virenstämme gibt, unter diesen gibt viele Gefährliche (schnelle Ausbreitung, hohe Letalität) sind und jeder Impfstoff nur gegen ein bestimmtes Virus gut ist (sieht man an der jährlichen Grippeimpfung). Also könnten die ein Impfstoff gegen ein Virus, dass es von der Wahrscheinlichkeit in der Natur so nicht geben wird, sondern dass sie selber gezüchtet haben, herstellen.
    Ich bin nicht gegen Forschung auf neuen Gebieten, aber grade bei Viren sollte man höchst vorsichtig sein (Unfälle gibts immer, Vorsatz ist nicht ausgeschlossen) und vielleicht vorher klären ob das Ganze einen Sinn hat. Beim lesen dieses Artikels ist mir leicht unwohl geworden, ich hoffe einfach nur dass die Typen wissen was sie tun und mein Gefühl vom glotzen von Filmen wie 28 days later etc. kommt ;-)
  6. #15

    Warum braucht es einen Virus, der bei einem Auspruch den Großteil der Menschheit auslöscht?
  7. #16

    Zitat von divStar Beitrag anzeigen
    ..solange die Wissenschaftler dann auch in Karantäne wohnen, denn das letzte was ich will, ist wegen irgendwelcher völlig sinnfreien Versuche draufgehen nur weil ein paar Wissenschaftler "einen Fehler" gemacht haben. Die sollen bei solchen Versuchen, bei denen kein direkter Bedarf besteht, abgeschottet sein - so, dass bei einem der Fehler niemand draufgehen muss.
    Die Forschung an solchen Stämmen ist sinnvoll und notwendig, da die Kombination der verschiedenen Genstämme, die hier künstlich herbeigeführt wird, eben auch in freier Natur irgendwann einfach so passieren kann. Und wenn das passiert, und man nicht vorbereitet ist, dann führt das wirklich zu Pandemien die verheerende Opferzahlen fordern können! Daher, lieber jetzt im Labor daran arbeiten, damit man sich im Ernstfall schützen kann!
  8. #17

    ja, und die Unfähigkeit

    Zitat von Izmir.Übül Beitrag anzeigen
    Prestige, Eitelkeit, Karrieregeilheit, Gewinnstreben (nicht nur nach Erkenntnis), Angst vor Jobverlust, mangelnde Zivilcourage....
    Mit anderen Worten: Wissenschaftler sind auch nur Menschen.
    solche Gefahren zwar zu erkennen, aber nicht die eigene Stärke zu haben, und sagen, HÄNDE weg, irgendwo muss eine nicht überschreitbare Grenze gesehen werden. Oki, keine Tierart wäre im Stande, sich selbst aus zu löschen. Das hat die Evolution nur dem Menschen vorbehalten ...
  9. #18

    @2 Gibt es dafür irgendwelche seriösen Belege?

    Mit diesaem Gerücht sind Sie ziemlich allein. Es verlangt ja wirklich niemand, daß Sie vor dem posten einen Abschluß in Biologie machen oder Fachartikel lesen - aber wenigstens Google oder die Wikipedia mag man schon bemühen.

    MercifulSister
  10. #19

    Planet im Glück

    Die Sicherheitsmaßnahmen sind enorm, Blabla, wenn durch einen winzigen Fehler dieser Stamm in die Außenwelt gelangt, dann bleibt wenigstens genug von unserem Planeten übrig, daß wenigstens die Pflanzen und Tiere noch ein paar hundert Millionen Jahre haben, um zu Leben. Ohne uns Hirndielen. Was für eine tolle Welt das wäre...