Ein rätselhafter Patient: Erstarrt, aber wach

López-Serna et al/ Journal of Medical Case ReportsDrogen, Unfall oder eine Infektion? Ärzte in Mexiko-Stadt rätseln, warum ihr junger Patient kaum reagiert, obwohl er offenbar bei Bewusstsein ist. Eine Reihe von Untersuchungen führt die Mediziner schließlich zu einer ungewöhnlichen Diagnose.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-878143.html
  1. #1

    Das 1. Mal

    Das 1. Mal, dass ich in dieser Rubrik einen wirklich rätselhaften Fall sehe. Toll, das wird sicher kaum ein Arzt bzw. Neurologe so in seinem Berufsleben sehen.
  2. #2

    Immer wieder erfreulich !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drogen, Unfall oder eine Infektion? Ärzte in Mexiko-Stadt rätseln, warum ihr junger Patient kaum reagiert, obwohl er offenbar bei Bewusstsein ist. Eine Reihe von Untersuchungen führt die Mediziner schließlich zu einer ungewöhnlichen Diagnose.

    Ein rätselhafter Patient: Erstarrt, aber bei Bewusstsein - SPIEGEL ONLINE
    Tolle Kasuistik; könnte eine Frage aus dem Staatsexamen Neuro (mündl. Prüfung) sein
  3. #3

    Oben ist der Patient 27, weiter unten im Text verjüngt auf 21 ^^
  4. #4

    quick n dirty

    Zitat von bea_ta Beitrag anzeigen
    Oben ist der Patient 27, weiter unten im Text verjüngt auf 21 ^^
    "Zwar ist der Körper bei Bewusstsein..." klingt auch n bisschen nach Kategorienfehler, auf ein bisschen mehr oder wenig kommts hier also nicht an.
    Was der Artikel wohl sagen soll ist: Hut ab vor Dr. House, das hohe Gehalt ist gerechtfertigt.
  5. #5

    Die Schlange im Regenbogen

    musste anfangs tatsächlich an Voodoo denken, lol!
  6. #6

    Der Fall ist interessant

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Drogen, Unfall oder eine Infektion? Ärzte in Mexiko-Stadt rätseln, warum ihr junger Patient kaum reagiert, obwohl er offenbar bei Bewusstsein ist. Eine Reihe von Untersuchungen führt die Mediziner schließlich zu einer ungewöhnlichen Diagnose.

    Ein rätselhafter Patient: Erstarrt, aber bei Bewusstsein - SPIEGEL ONLINE
    und ungewöhnlich, aber kaum rätselhaft. Das wäre er noch vor 20 Jahren gewesen, als die bildgebende Diagnostik nicht so hoch entwickelt war. Heute gehört ein MRT bei fast jeder zentralnervösen Symptomatik zur Routine.
  7. #7

    klingt wie locked- in syndrom. sechster hirnnerv ist der einzige der noch funktioniert. gute neurofrage zu der man theoretisch keinen scan braucht, weil die lokalisation klar ist. eigentlich.
  8. #8

    Selbe Symptomatik, andere Diagnose

    Vor zwei Monaten hatten wir einen jungen Patienten mit beinahe den selben Symptomen, nur dass er nach anfänglicher Bewußtlosigkeit und Stupor dann wach und angsterfüllt war - bei weiterhin bestehenden neurologischen Ausfällen. CT blande, keine Meningitis - aber dann das Resultat: Erstmanifestation einer fulminanten Migräne!
  9. #9

    Beidseitige Thalamusinfarkte und dadurch ausgelöster Stupor ist nun wirklich keine Sensation für einen mit Schlaganfällen erfahrenen Neurologen.