Chef des Weltwirtschaftsforums: Schwab kritisiert hohe Manager-Gehälter

DPADer Gastgeber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat die zu hohe Bezahlung von Managern kritisiert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878526.html
  1. #20

    ?

    Zitat von MarkusW77 Beitrag anzeigen
    Arbeitsklima
    Sozials Leistungen der Firma
    Image der Firma
    Machteinfluss der Position
    Gestaltungsmöglichkeiten
    usw.
    Diese Möglichkeiten gibt es doch längst. Was, wenn eine Million mehr Jahresgehalt stärker zieht und die Neueinstellung tatsächlich wesentliche Vorteile für das eigene Unternehmen erwarten lässt? Darf man dann Mitbewerber nicht mehr mit einem höheren Gebot ausstechen und den Kandidaten ins eigene Unternehmen locken? Wer nimmt mir das Recht, jemanden für viel Geld einvernehmlich abzuwerben?
  2. #21

    ?

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ...sollte man den neuen CEO mit ethischen Grundsätzen des Unternehmens locken?Kommt er nur des Geldes wegen , war er eh der Falsche!
    Wer entscheidet denn, wen ich für den Richtigen Kandidaten halten und wie viel ich für seinen Wechsel zu zahlen bereit sein darf?
  3. #22

    zu spät

    Für solch eine Maßnahme = Einkommen max. 200.000 ist es zu spät, es gibt inzwischen zu viele ganz legale Abzocker in Chefetagen, Beraterkliquen, Sport, TV etc, die viel zu mächtig sind, um solch eine Begrenzung zuzulassen. Auf der anderen Seite steht das angepaßte Volk, dem es egal ist, ob immer mehr Bürger in die Armut fallen, darunter inzwischen auch 2,5 Mio. Kinder.
    Wenn schon wie am 29.09.12 geschehen zur Demo
    "Umfairteilen" aufgerufen wird, dann erscheinen bundesweit gerade mal 40 Tsd Leute.
    Den meisten ist es nicht bewußt, daß wir inzwischen wie die Sklaven gehalten u. für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
  4. #23

    Leute kommt runter...

    Also ich find wenn jemand wirklich gut managt dann kann er auch wirklich supergut verdienen. Bei meiner Firma verdient der Vorstandchef das etwa 70fache wie ich (ok ich bin net der der am wenigsten bekommt aber ich hab einen Job den man mit Realschulabschluß und Interresse lernen kann) aber ich hab kein Problem damit. Weil dank der sehr guten Führung die übrigens nix mit Lohndrückerei und so zu tun hat sondern mit umsichtigen Handeln ich bei einer der erfolgreichsten Chemiefirmen arbeite während viele andere in dieser Branche ganz anders dastehen (Höchst...) Ich denke auch das die Leute bei VW ihrem obersten Chef das Geld gönnen weil sie froh sind das sie net so eine Idiotentruppe wie GM vornedran haben. Und es ist nun mal so das manche sehr gute Leute eben auch sich eine sehr gute Bezahung erhoffen und die kann man auch net mit Tollem Arbeitsklima oder Sozialleistungen oder sonstwas locken wenn anderswo auf der Welt das zigfache angeboten wird... Was allerdings sein müßte das Bockmist der eine Firma schadet auch dem Manager persönlich direkt was kostet in Form von Gehaltseinbußen und Haftungverpflichtung
  5. #24

    Mit den Haftungsverpflichtungen......

    für Manager ist es so wie mit den Risiko-Sportarten. Die wird man niemals einschränken zum Vorteil der Versicherten-Gemeinde. Dann würde nämlich niemand mehr was riskieren und die Manager würden zu Bedenkenträgern mutieren. Dann hätten wir lauter Steinbrücks, die dann alles richtig gemacht haben und mit ihren Erzählungen viel Geld verdient haben, aber nie etwas riskierten. Oder gutbezahlte Mitarbeiter, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, das Risiko umschifft haben und damit hohe Rentenanwartschaften erzielt haben und dann im Rentenalter damit hausierengehen, daß sie immer alles richtig gemacht haben, aber bedauern, daß sie von ihrer Umgebung nicht die richtige Wertschätzung erhielten, denn sonst hätte man doch den großen Strategen in ihnen erkannt. Also Onkels, nicht mehr träumen.
  6. #25

    Sind wir jetzt im sozialismus? Wieso entscheidet so einer was sozial vertraeglich ist? Je hoeher desto besser, wenn das unternehmen erfolg hat. Wenn memschen reich sind, ist das sehr lobenswert. In einem freien land sollten einzig und allein angebot und.nachfrage den lohn bestimmen und nicht irgendwelche selbst ernannten moralapostel.
  7. #26

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    Diese Möglichkeiten gibt es doch längst. Was, wenn eine Million mehr Jahresgehalt stärker zieht und die Neueinstellung tatsächlich wesentliche Vorteile für das eigene Unternehmen erwarten lässt? Darf man dann Mitbewerber nicht mehr mit einem höheren Gebot ausstechen und den Kandidaten ins eigene Unternehmen locken? Wer nimmt mir das Recht, jemanden für viel Geld einvernehmlich abzuwerben?
    Keiner. Sie müssten dann nur das Gehalt der Angestellten in diesem Zeitraum entsprechend erhöhen.
  8. #27

    Zitat von MarkusW77 Beitrag anzeigen
    Arbeitsklima
    Sozials Leistungen der Firma
    Image der Firma
    Machteinfluss der Position
    Gestaltungsmöglichkeiten
    usw.
    Die Vorstellung, daß sich Menschen auch noch von etwas anderem als dem puren Geld locken lassen, scheint in manchen Kreisen überhaupt nicht mehr nachvollziehbar zu sein. Arme Welt.
  9. #28

    Zitat von doofundick Beitrag anzeigen
    Sind wir jetzt im sozialismus? Wieso entscheidet so einer was sozial vertraeglich ist? Je hoeher desto besser, wenn das unternehmen erfolg hat. Wenn memschen reich sind, ist das sehr lobenswert. In einem freien land sollten einzig und allein angebot und.nachfrage den lohn bestimmen und nicht irgendwelche selbst ernannten moralapostel.
    Angebot und Nachfrage sollen den Lohn bestimmen? Dann schaffen Sie aber sofort sämtliche Billiglohnsubventionen und Arbeitszwänge durch die Jobcenter ab. Der kleine Arbeiter hat nämlich keinerlei Möglichkeit, aus Angeboten zu wählen, der wird einfach gezwungen. Aber wie immer sind wir alle gleich, nur manche eben gleicher.
  10. #29

    Thema für Dumme

    ob der VW Chef 15 oder 20 Mio bekommt, ist doch unerheblich, was zählt, ist der Erfolg: 15 Mrd Gewinn,
    und die Konkurrenz? Vorher hat VW nur an der schwarzen Null herum gewirtschaftet, die Pfeifen vor ihm
    haben Mrd in den Sand gesetzt, siehe Piech --> Phaeton
    Vorher war der Wiedeking unter Beschuss wegen seiner
    60 Mio Abfindung bei Porsche --> die frühere Pleitefirma
    zur profitabelsten der Welt gemacht. Hut ab!
    Dabei steigerte sich der 12% Anteil von Piech von
    ca 135 Mio Euro auf über 3,5 Mrd. Bei dieser Betrachtung
    sind die Spitzengehälter dieser Männer doch Trinkgelder!
    Viel teurer sind die Pfeifen vieler anderer Unternehmen,
    die "nur" das 20fache eines Angestellten verdienen.
    Ungerecht ist, dass mein Sohn beim Fussball nur 1.000 € mtl verdient und der Messi ein oder zwei Mio mtl.