Chef des Weltwirtschaftsforums: Schwab kritisiert hohe Manager-Gehälter

DPADer Gastgeber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat die zu hohe Bezahlung von Managern kritisiert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878526.html
  1. #1

    Winterkorn

    wenn man den in TV Interviews so hört ,scheint der langsam an der Kohle zu ersticken ........

    ja ,ne , die Autos sind locker um den Faktor 2 zu teuer .... Es ist schon interessant wenn ein 70000 Dollar Wagen in den USA hier schlappe 120000 Euro kosten soll --- und das angesichts des Wechselkurses von 1 zu 1,33 somit dürfte der 70000 Dollar Schlitten hier keine 50000 kosten ...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gastgeber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat die zu hohe Bezahlung von Managern kritisiert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.

    Chef des Weltwirtschaftsforums Schwab kritisiert hohe Manager-Gehälter - SPIEGEL ONLINE
    Der Ansatz ist richtig, ob es nun 20x oder eine höhere Zahl sein sollte,
    könnte nach Branche verschieden sein. Auch ein vernünftiger Bonus ist
    nicht in jedem Fall abzulehnen. Was abzulehnen ist, sind die
    Relationen von bis zu 1000x gegenüber den Gehältern von einfacheren
    Angestellten. Die Optionen auf Aktien sowie die Abfindungen sollten
    da auch nicht ausser acht gelassen werden.
  3. #3

    Gerechtigkeit

    Zitat aus dem Text:
    "Kein Chef solle mehr als 20mal so viel verdienen wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter."

    Absolut richtig. Und mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    Ach, doch - eins noch: Alles, was darüber hinaus geht ist asozial, egoistisch und die pure Gier!!!
  4. #4

    Und der Ersatz?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Gastgeber des Weltwirtschaftsforums in Davos, Klaus Schwab, hat die zu hohe Bezahlung von Managern kritisiert. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.

    Chef des Weltwirtschaftsforums Schwab kritisiert hohe Manager-Gehälter - SPIEGEL ONLINE
    So eine Forderung kommt heutzutage gut an. Was aber, wenn ich der Konkurrenz den CEO abjagen will und dafür aus ethischen Gründen nicht kurzerhand ein deutlich besseres Gehalt bieten darf? Geldwerte Vorteile fallen ja auch weg. Prostituierte führen noch weiter ins ethische Dilemma. Wie also lockt man das scheue Reh, von dem man sich im Gegenzu möglicherweise glänzende Geschäftszuwächse und somit auch Chancen für die Beschäftigten erhofft?
  5. #5

    Gute Idee :)

    Schlechtest bezahlter Angestellter in DL = Minijober = 450 € x 20 = 9000 € monatlich x12 = 108000 € Bruttojahresgehalt. Reicht doch :)
  6. #6

    optional

    Hört sich gut an,was der Schwab so von sich gibt.Vermutlich hat er Enkel und denkt über den Tag hinaus. Hoffentlich streuen sich die Angsprochenen nicht mal kurz Asche auf das Haupt und zerquetschen ein paar Krokodilstrännen um dann einfach weiterzumachen wie bisher. Hoffentlich wird sein Denkbeitrag nicht selbstgefällig als die Fähigkeit zur Selbstkritik missbraucht.
  7. #7

    Das wird schnell in der Versenkung verschwinden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" forderte Schwab, kein Chef solle mehr als zwanzig Mal so viel verdienen, wie sein am schlechtesten bezahlter Angestellter.
    Wenn Schwab erst mal mitkriegt wie wenig der schlechtest bezahlte Angestellte verdient, ist das schnell vom Tisch ...
  8. #8

    Zitat von weltoffener_realist Beitrag anzeigen
    So eine Forderung kommt heutzutage gut an. Was aber, wenn ich der Konkurrenz den CEO abjagen will und dafür aus ethischen Gründen nicht kurzerhand ein deutlich besseres Gehalt bieten darf? Geldwerte Vorteile fallen ja auch weg. Prostituierte führen noch weiter ins ethische Dilemma. Wie also lockt man das scheue Reh, von dem man sich im Gegenzu möglicherweise glänzende Geschäftszuwächse und somit auch Chancen für die Beschäftigten erhofft?
    Arbeitsklima
    Sozials Leistungen der Firma
    Image der Firma
    Machteinfluss der Position
    Gestaltungsmöglichkeiten
    usw.
  9. #9

    Recht hat er. Ich könnte jedesmal kitten wenn ich dran denke, was die Schichtleiter hier verdienen, die von Tüten und Blasen keine Ahnung haben und alle Aufgaben von sich abwälzen, anstatt selbst mal 10 s Zeit investieren, um was zu recherchieren und anderen Arbeit zu ersparen.