Streit um Fischfang: Island bleibt unbeugsam im Makrelenkrieg

DPADer Klimawandel ließ die Tiere neue Futtergründe suchen - nun streiten die Europäische Union und Island um den Fang von Makrelen im Nordostatlantik. Islands Fischereiminister warnt Brüssel in drastischen Worten vor einem Handelskonflikt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-878446.html
  1. #10

    Ich würde es so sehen, dass

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Klimawandel ließ die Tiere neue Futtergründe suchen - nun streiten die Europäische Union und Island um den Fang von Makrelen im Nordostatlantik. Islands Fischereiminister warnt Brüssel in drastischen Worten vor einem Handelskonflikt.

    Streit um Fischfang: Island bleibt unbeugsam im Makrelenkrieg - SPIEGEL ONLINE
    man die Länder die da eigentlich hauptsächlich vom Fischfang leben alleine fischen läßt und die Fangquoten festlegt.

    Die europäische Union ist vom Fischfang nicht abhängig und somit sollte sie sich hier enthalten. Das diente vermutlich auch der Überfischung und deren Konsequenz für die Nachwelt.

    Manchmal ist nämlich weniger mehr!
  2. #11

    Halbwissen = Stammtischparolen

    Zitat von njamba Beitrag anzeigen
    sonst geht es Euch wie den Afrikanern an der West-und Ostküste. Diese Afrikanischeküsten sind von der EU , Japan, Indien etc komplett leergefischt.

    lake Victoria in Ostafrika ist von den Russen leergefischt.

    Die Asiaten vorallem die Chinesen lassen die Anzahl der Elephanten und Nashörn gewalt dezimieren.


    Zum Glück gibt´s ja Entwicklungshilfe als Kompensation ( besser : Entschuldigung) für das Klauen der Fische die einem anderen gehören.

    Isländer, wen Ihr keine Entwicklungshilfe-Empfänger sein wollen , dann bleibt hartnäckig. EU verfolgt lediglich Ihr eigenes Interesse.
    Ach bitte, immer dieses Runterleiern von Unwahrheiten, die man irgendwo bei irgendwelchen NGOs aufgeschnappt hat...

    Zum einen sind die Fische, die in Massen vor Westafrika gefangen werden, in erster Linie für den Afrikanischen Markt gefangen (durch die EU-Flotte!), und zum anderen kann da auch nur das gefischt werden, was korrpute Westafrikanische Regierungen an Quoten verkaufen. Dass das weit über dem tragbaren Maß ist, ist unbenommen - aber Fakt ist und bleibt: Die EU ist mitnichten der Fischräuber in Afrika, als der sie immer und immer wieder gerne fälschlicherweise dargestellt wird.
  3. #12

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    Zitat von Coldfinger Beitrag anzeigen
    Die EU sind mit die Hauptverantwortlichen für die aggressive Überfischung der Weltmeere. Man denke nur an die leergefischten Gewässer vor Westafrika. Man kann schon den Eindruck gewinnen, dass in Brüssel eine sehr kleine Clique von Fischbaronen die Fangquoten diktiert. Erst hat man von Brüssel aus dei küstennahe Kleinfischerei qua Verordnungen ruiniert, jetzt also in übelster Freibeuter-Manier in ferne Gewässer.

    Gibt es in Brüssel eigentlich keine Grünen? Und falls doch: was machen die dort? Fischsuppe schlürfen?
    Sie haben leider auch nicht begriffen, dass in Bruessel Leute entscheiden, die aus den nationalen Hauptstaedten anreisen. Die Bruesseler Institutionen machen schon die richtigen Vorschlaege, die aber von den Ministern ignoriert werden. Die Mitgliedsstaaten sorgen dann mit der Presse dafuer, dass der Buerger die Schuld in Bruessel vermutet, obwohl das nur der Tatort ist.

    Eine besondere Rolle spielt dabei Deutschland, das sich mangels eigener Fischereiinteressen immer auf die Seite Frankreichs stellt und sich dann im Gegenzug in einem anderen Bereich (z.B. Automobilindustrie) Vorteile verschafft.

    Wenn Sie sich also beschweren wollen, heisst die Adressatin Frau Aigner.
  4. #13

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    Zitat von ofelas Beitrag anzeigen
    EU - wieder mal im Mittelpunkt bei dieser Katastrophe, foerdert riesige Fischfabriken und mit ihren Fangquoten leider auch zum Niedergang von Fischern die nachtraeglich haushalten. Bei der EU Agrarfoerderung ist Frankreich der grosse Nutznieser und sitzt an den Schaltstellen bei Fischerei ist es Spanien
    Spanien also und nicht die EU. Ist es wirklich so schwer zwischen einer supranationalen Institution und ihren Mitgliedern zu unterscheiden?
  5. #14

    Zitat von Coldfinger Beitrag anzeigen
    Gibt es in Brüssel eigentlich keine Grünen? Und falls doch: was machen die dort? Fischsuppe schlürfen?
    Zitat von trallala34 Beitrag anzeigen
    Das wäre mal ein wirklich sinnvolles Betätigungsfeld für Grüne.
    Das ist ein uraltes Feld der Grünen. Alleine: um sich durchzusetzen braucht man eine Mehrheit. Wäre die Mehrheit da, hätten die großindustriellen Schleppfischer Fahrverbot.
  6. #15

    Gierig??

    Das Europa-Volk hätte Island doch am liebsten rausgeschmissen, als es Finanzprobleme hatte , die nicht nur von Isländern verursacht wurde, warum sollten sie jetzt klein bei geben. Wenn es hart auf hart kommt, hält kein Europäisches Volk zu einem anderen EU-Staat, dann wollt ihr nur die D-Mark zurück haben. Jetzt brauchen wir unbedingt die 50000 Tonnen Makrelen Islands Gewässer. Ich wollte mal sehen, wenn Spanische Krabbenfischer am Nordseestrand fischen, was dann los wäre. Armes Europa!!!!
  7. #16

    Die Isländer wären schön dumm einer solchen EU beizutreten, die sie auch noch von ihrer natürlichen Resource berauben wollen. Ich hoffe für die Isländer nur, sie können sich diesem Monster EU entziehen.
  8. #17

    Zitat von tropf Beitrag anzeigen
    Das Europa-Volk hätte Island doch am liebsten rausgeschmissen, [...]
    Die Tatsache dass Island gar kein EU-Mitglied ist (Norwegen übrigens auch nicht) und es auch niemals war, hat den Haudraufreflex bzgl. EU wohl nicht zügeln können?
  9. #18

    Preisfrage

    Gegen die Überfischung hilft nur einer Verringerung des Verbrauchs.

    Eine EU-weite Fischsteuer, die den Konsumenten weh tut, würde den Fischhunger zügeln. Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die Fangmengen, die der Herstellung von Fischmehl für die Masttierhaltung dienen, dadurch entfallen würden. Daneben sollte das Prinzip eingeführt werden, dass jede Nation nur in ihren eigenen Gewässern fischt und so der nationale Egoismus zur nachhaltigen Fischerei genutzt werden kann.

    Und ja, dadurch werden viele Fischer schon vor der Ausrottung ganzer Fischarten arbeitslos.
  10. #19

    ...

    Zitat von gadus Beitrag anzeigen
    Ach bitte, immer dieses Runterleiern von Unwahrheiten, die man irgendwo bei irgendwelchen NGOs aufgeschnappt hat...
    Zum einen sind die Fische, die in Massen vor Westafrika gefangen werden, in erster Linie für den Afrikanischen Markt gefangen (durch die EU-Flotte!), und zum anderen .....
    Haha, die EU Fischereiflotte fängt vor Westafrika Fische, hauptsächlich für den afrikanischen Markt. Das ist so abwegig, da muss ich nicht mal nach googeln.