Inauguration des US-Präsidenten: Stunde Null für einen neuen Obama

REUTERSBarack Obama wird mit viel Pomp zum zweiten Mal ins Amt eingeführt - der Glanz des Spektakels kann nicht überstahlen, dass Amerika neue, kräftezehrende Konflikte bevorstehen. Der Präsident wappnet sich mit einer veränderten Strategie.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878274.html
  1. #1

    Strategie?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama wird mit viel Pomp zum zweiten Mal ins Amt eingeführt - der Glanz des Spektakels kann nicht überstahlen, dass Amerika neue, kräftezehrende Konflikte bevorstehen. Der Präsident wappnet sich mit einer veränderten Strategie.

    US-Präsident Barack Obama steht vor seiner zweiten Inauguration - SPIEGEL ONLINE
    Veränderte Strategie? Hat er denn bislang eine Strategie gehabt?
  2. #2

    Prost!

    Alter Wein in neuen Schläuchen.
  3. #3

    Maximal 2 Amtszeiten à 4 Jahre

    darf ein amerikanischer Präsident regieren, zumindest soviel ich weiss. Es gibt zwar Ausnahmen von dieser Regel, aber grundsätzlich halte ich dieses Gesetz für absolut in Ordnung und auch richtig.

    Leider bedeutet es jedoch zwangsläufig, dass ein amtierender amerikanischer Präsident während seiner ersten Amtszeit ständig Kompromisse mit der Opposition eingehen muss, um später dann überhaupt erst die Chance auf eine zweite Amtszeit zu bekommen. Hat der amerikanische Präsident die Wiederwahl geschafft, erst dann kann er frühestens mal richtig loslegen. Denn eine dritte Amtszeit wird es für ihn (höchstwahrscheinlich) nicht mehr geben.

    Nur ein plötzlicher Angriff von Aliens oder eine Invasion einer feindlichen Macht würde die 3. Amtszeit ermöglichen, beides ist innerhalb der kommenden vier Jahre allerdings eher als unwahrscheinlich zu betrachten, lol! Ob es eventuell noch andere (zumindest denkbare) Szenarien gibt, davon weiss ich leider nichts.

    So lieber Präsident Obama, jetzt wissen alle Bescheid and it's your show and it's your turn now! Sie können jetzt loslegen, ohne ständig auf die nächste Amtszeit schielen oder Wahlkampfspenden sammeln zu müssen. Es ist also eine gute Gelegenheit, der restlichen Welt Entschlossenheit und Aufrichtigkeit zu demonstrieren.
  4. #4

    Ja...

    Zitat von ogniflow Beitrag anzeigen
    Veränderte Strategie? Hat er denn bislang eine Strategie gehabt?
    Seine Strategie war, wiedergewählt zu werden. Und jetzt macht er die Arbeit, deren Ankündigung ihn vor etwas über vier Jahren ins Weiße Haus gebracht hat.
  5. #5

    Nein.

    Zitat von ogniflow Beitrag anzeigen
    Veränderte Strategie? Hat er denn bislang eine Strategie gehabt?
    Er ist ein lupenreiner Mitte-Rechts-Opportunist, es gibt keinen "neuen" Obama. Er nutzt den Zufall, dass Osama gefunden wird, um als "Held" gefeiert zu werden, er nutzt ein School-Shooting, um diverse Waffen zu verbieten und macht weiter mit Drohnenkrieg und CIA-Imperialismus - da aendert sich null, schliesslich geht es um niemals nichts ausser amerikanische "Interessen".

    Er ist ganz und gar eine Mitglied des US-Establishments. Waere er weiss, koennte er sich auf einem Level mit Gerald Ford wiederfinden...
    erinnert sich noch jemand an den ? Genau.

    In den USA ist die Desillusionierung gross. Oder sagen wir, die Hoffnungen wraren halt ueberhoeht.
    Denn andererseits kann der Mann ja auch nicht wirklich machen, was er will - falls er was will. Was man durchaus bezweifeln darf.
    Oder kennt hier einer den Mann persoenlich ?
  6. #6

    Kritischer Blick

    Wie lange will man uns noch weiter mit der Lobhudelei über Obama und seine Präsidentschaft beglücken? Wann nimmt die Presse endlich ihre rosarote Brille ab; der Herr macht hervorragende Pressearbeit und bedient sie nach allen Regeln der Kunst. Das grenzt schon an Manipulation, schlimmer geht's kaum noch.
  7. #7

    Nix neues

    Obama wird das machen, was er bisher auch gemacht hat: Urlaub und die Gegenseite beschuldigen. Trotz Mehrheiten in beiden Häusern hat er in seiner ersten Amtszeit sich weitgehend zurückgezogen, keine der angekündigten Gespräche mit den Feinden Amerikas, wofür er einen absolut sinnfreien Friedensnobelpreis bekommen hat, der ihm eigentlich peinlich sein muss.

    Die ersten vier Jahre waren weitgehend four more years of Bush, zumindest Außenpolitisch. Innenpolitisch hat er eine Gesundheitsreform angeschoben und dann seelenruhig zugesehen, wie Politiker beider Parteien das Werk auseinander genommen haben. Ach ja, und er hat viele Amerikaner und Wirtschaftsunternehmen an den vom Steuerzahler bezahlten, abhängig machenden Tropf gehängt, man will ja wiedergewählt werden.
  8. #8

    neue alte Marionette Obama

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Barack Obama wird mit viel Pomp zum zweiten Mal ins Amt eingeführt - der Glanz des Spektakels kann nicht überstahlen, dass Amerika neue, kräftezehrende Konflikte bevorstehen. Der Präsident wappnet sich mit einer veränderten Strategie.

    US-Präsident Barack Obama steht vor seiner zweiten Inauguration - SPIEGEL ONLINE
    Obama ist an sich uninteressant. Er hat nichts zu entscheiden. Viel interessanter sind die Oligarchen, die ihn an die Macht gebracht haben und was sie vorhaben. Obama ist ein Projekt, welches mit finanzieller Power in kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde. Interessant ist dabei, dass genauso wie bei Carter ihn vor der ersten Präsidentschaftskampagne keiner kannte. Aber plötzlich hatte er das Geld für einen Wahlkampf (immerhin 1. Mrd. Dollar). Erst später kam raus, wer sein Mentor war. Ein gewisser Herr Zbigniew Brzeziński. Dann leuchete es auch allen ein welche Menschen hinter Obama stehen - genau dieselben, die hinter Bush standen. Keine Spur von Demokratie, nur eine Herrschaft von Oligarchen; eine Illusion der Wahl, wo man sich zwischen zwei Menschen entscheiden muss, die beide von derselben kriminellen Elite unterstützt werden (Bush vs. Gore, oder Obama vs. Romney). Sollte ein Präsident auf die Idee kommen, dass er etwas zu entscheiden hat, kommt ein Szenario wie bei JFK zustande, danach ist wieder alles beim Alten.
  9. #9

    die alten Weine sind die besten

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Alter Wein in neuen Schläuchen.
    Konzilianz ist im Umgang mit Rechtskonservativen grundfalsch. Kompromissbereitschaft interpretieren sie als Schwäche. Härte ist die einzige Sprache, die sie verstehen, so wurden sie schon zuhause erzogen - sonst wären sie ja nicht rechtskonservativ geworden.

    Obamas Strategie, die Bevölkerung über alle Blockierversuche der Reps in Echtzeit auf dem Laufenden zu halten, dürfte das probate Mittel sein.