Flughafen Hamburg: Gewerkschaft droht mit Streik am Montag

dapdBeginnt die Woche am Hamburger Airport wieder im Chaos? Verdi droht mit einem erneuten Ausstand des Sicherheitspersonals an den Passagierkontrollen. Am Freitag mussten aufgrund des Streiks 12.000 Fluggäste am Boden bleiben.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-878505.html
  1. #1

    Asozial

    ich finde Streiks hochgradig asozial. Die finden doch nur dort statt, wo man Passagiere in Geiselhaft nehmen kann.

    Ein Altenpfleger verdient 1/3 weniger als das Sicherheitspersonal in HH. In dieser Branche besteht Handlungsbedarf.
    Ich fliege regelmäßig von bzw. nach HH. Die Sicherheitsmitarbeiter dort sind eine billige Karrikatur ihrer selbst.
  2. #2

    Pervers

    Immer und immer wieder die Angestellten von Flughäfen und Fluglinien. Hier erpressen ein paar wenige für sich Leistungen die nicht angemessen sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen mit ähnlicher Qualifikation.

    Dass hat rein gar nichts mehr mit Gewerkschaftsarbeit zum Wohle des Volkes zu tun sondern nur noch mit Erpressung!
  3. #3

    Tja...

    Zitat von cologne237 Beitrag anzeigen
    ich finde Streiks hochgradig asozial. Die finden doch nur dort statt, wo man Passagiere in Geiselhaft nehmen kann.

    Ein Altenpfleger verdient 1/3 weniger als das Sicherheitspersonal in HH. In dieser Branche besteht Handlungsbedarf.
    Ich fliege regelmäßig von bzw. nach HH. Die Sicherheitsmitarbeiter dort sind eine billige Karrikatur ihrer selbst.
    ...dann sollten die Altenpfleger wohl mal den Hintern hoch kriegen. Sie können doch nicht das geringste Gehalt als Maßstab für alle machen.

    Ich fliege übrigens auch regelmäßig von Hamburg und das dortige Sicherheitspersonal unterscheidet sich in nichts vom Sicherheitspersonal anderer Flughäfen.

    In Geiselhaft werden Sie auch nicht genommen. Sie sind frei zu reisen, mit Bus, Bahn oder Auto.

    Nur weil einige Fluggäste Unanehmlichkeiten haben, kann doch niemand dem Personal dort das Recht auf Streik absprechen. Das Problem ist doch wohl eher und auch in Ihrem Fall - sie finden Streiks asozial, ich glaube nicht, dass Sie wissen, was das Wort bedeutet - die mangelnde Solidarität der Arbeitnehmer in Deutschland untereinander. Das finde ich nämlich hochgradig asozial, wenn man nur egoistisch auf seine eigene Bequemlichkeit schaut und es nicht interessiert, wie es dem Nachbarn geht.
  4. #4

    Vielleicht sollten Sie einfach mal...

    Zitat von iman.kant Beitrag anzeigen
    Immer und immer wieder die Angestellten von Flughäfen und Fluglinien. Hier erpressen ein paar wenige für sich Leistungen die nicht angemessen sind im Vergleich zu anderen Berufsgruppen mit ähnlicher Qualifikation.

    Dass hat rein gar nichts mehr mit Gewerkschaftsarbeit zum Wohle des Volkes zu tun sondern nur noch mit Erpressung!
    ...den Kant lesen, auf den Sie sich in Ihrem Namen augenscheinlich berufen. Wenn Sie den verstehen, dann verstehen Sie vielleicht auch, dass eine Streik keine Erpressung ist. Und was angemessen ist oder nicht, dass werden Sie wohl kaum festlegen können. Würde es um Ihren Job gehen, um Ihr Gehalt, dann würden Sie garantiert anders argumentieren.

    Wo haben Sie den gehört, dass Gewerkschaften zum Wohle eines Volkes agieren. Die agieren - im besten Falle - zum Wohle ihrer Mitglieder. Wohl zulange der DDR-Propaganda gelauscht, oder?
  5. #5

    @sabbekopp

    Der überwiegende Teil der Mitarbeiter im Sicherheitsdienst hat keine sogenannte vernünftige Ausbildung. Crashkurs, bzw. learning on the job oder lediglich interne Unterweisungen.
    Ich habe beim letzten Flughafenstreik ein Ehepaar getroffen, der erste Urlaub in 15 Jahren....
    Das nennen Sie dann Unannehmlichkeiten...
    Wenn 10 Habenichtse sich einig sind, einem etwas wegzunehmen, mag das sogar demokratisch genannt werden wenn zuvor abgestimmt wird. Es mag sogar dem Gerechtigkeitsgefühl der Mehrheit entsprechen.
    Wenn Sicherheitsbeamte streiken, mag es sogar Leute geben, die dies gutieren. Ich finde es asozial, eine Mehrheit zu schädigen.
    Und es ist nunmal Fakt, dass Streiks immer auf dem Rücken von Fahr bzw Fluggästen ausgeführt werden.
  6. #6

    Dies ist ein Totschlagargument...

    Zitat von cologne237 Beitrag anzeigen
    Der überwiegende Teil der Mitarbeiter im Sicherheitsdienst hat keine sogenannte vernünftige Ausbildung. Crashkurs, bzw. learning on the job oder lediglich interne Unterweisungen.
    Ich habe beim letzten Flughafenstreik ein Ehepaar getroffen, der erste Urlaub in 15 Jahren....
    Das nennen Sie dann Unannehmlichkeiten...
    Wenn 10 Habenichtse sich einig sind, einem etwas wegzunehmen, mag das sogar demokratisch genannt werden wenn zuvor abgestimmt wird. Es mag sogar dem Gerechtigkeitsgefühl der Mehrheit entsprechen.
    Wenn Sicherheitsbeamte streiken, mag es sogar Leute geben, die dies gutieren. Ich finde es asozial, eine Mehrheit zu schädigen.
    Und es ist nunmal Fakt, dass Streiks immer auf dem Rücken von Fahr bzw Fluggästen ausgeführt werden.
    ...mit dem Sie jeden Streik diskreditieren können. Nicht umsonst ist der Streik rechtlich geschützt.
    Auf wessen Rücken würden Sie denn einen Streik machen? Es liegt in der Natur der Sache, dass dann die Kunden den Schaden haben. Es ist allerdings billig, dann den Streikenden die Schuld zu geben, wie es immer gemacht wird. Unabhängig vom jetztigen Streik jetzt, schuld hat wohl eher derjenige, der schlecht bezahlt, aber nicht derjenige der seine Recht einfordert. Stichwort Solidarität!
  7. #7

    Welches Recht?

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    schuld hat wohl eher derjenige, der schlecht bezahlt, aber nicht derjenige der seine Recht einfordert.
    Verraten Sie mir, welches Recht der Streikende einfordert? Das Recht auf 14,50 Euro? Das steht wo?
  8. #8

    Monntag

    Ich hab für den nächste ein Flug ab HH gebucht, und hänge nun volkommen in der "Luft" ob ich wegkomme oder nicht. ICh weiss nicht ob es wieder ein Streik Tag gibt.
    Und trotzdem habe ich vollstes für das Sicherheit Personal die dort streiken, und zolle den streikenden mein Respekt das Sie in der Lage sind geschlossen ein Warnstreik durchzuführen. Das ist in anderen Bereich leider nicht möglich, wie z.B. in der Alten oder Krankenpflege. Bin selber Krankenpfleger und finde es traurig das meine Kollegen nicht in der Lage sind gleiches auf die Beine zu stellen und die Arbeitgeber unter Druck stellen. Und sich beschweren das Sie zu wenig verdienen. Dafür habe ich kein Verständnis.
  9. #9

    zu wenig Streik

    In Deutschland wurde zu wenig gestreikt und immer argumentiert, dass die guten Zuwächse nicht so weiter gehen und deshalb die Arbeitnehmer sich zurück halten sollten. Nun öffnet sich die Schere immer weiter und die guten Zeiten sind bald zu Ende (für die Arbeitgeber).
    Hätten die Arbeitnehmer öfters gestreikt, wäre es vielleicht nicht so weit gekommen ...