BER-Desaster: Ausschuss-Chef rechnet mit Platzeck ab

dapdMinisterpräsident Platzeck ist keine drei Tage Chefaufseher des Hauptstadtflughafens und steht bereits unter Beschuss: Wegen des Debakels um den Bau fordert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Platzecks Rücktritt von der Spitze des Aufsichtsrats - und nicht nur seinen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-878492.html
  1. #10

    Quak

    Zitat von wunhtx Beitrag anzeigen
    Zu durchsichtig sind die Manöver des Grünen Hofreiter. Hätte es denn Kühnast jemals besser gekonnt ? Die Dame hat doch im Bürgermeisterwahlkampf stets geschwiegen. Es sollte Hofreiter und all jene, die als Politiker keine Ahnung, aber große Klappe haben, wegtreten.
    Weder Frau Künast noch ein anderer Grüner saßen im Aufsichtrat. Konnte auch dem Artikel nicht entnehmen, daß der Herr Hofreiter das gefordert hätte.
    Der komplette Aufsichtsrat hat gepennt bzw. die Probleme ignoriert, inklusive der Staatssekretäre aus dem Finanz- bzw. Verkehrsministerium (CDU bzw. CSU). Da würde ich dem Herrn Hofreiter auf Grundlage der zitierten Protokolle Recht geben wollen!
  2. #11

    Dieser Kommentar ist so dumm ...

    Zitat von wunhtx Beitrag anzeigen
    Zu durchsichtig sind die Manöver des Grünen Hofreiter. Hätte es denn Kühnast jemals besser gekonnt ? Die Dame hat doch im Bürgermeisterwahlkampf stets geschwiegen. Es sollte Hofreiter und all jene, die als Politiker keine Ahnung, aber große Klappe haben, wegtreten.
    ... der dürfte von einem beteiligten Politiker stammen!

    Ich bin selbst in der CSU, muss aber Hofreiter voll zustimmen: Schon 2008 war klar, dass nach dem Ausschreibungsdesaster der Zeitplan nicht zu halten ist. Darauf haben damals etliche Beteiligte verwiesen, nur die Groß-Sprecher Wowereit und Platzek tun bis heute so, als wären nicht sie für all diese Fehlentscheidungen nicht verantwortlich:

    - das Teilen der Ausschreibung in lauter kleinere Lose
    - der Verzicht auf einen Generalübernehmer
    - der Verzicht auf einen übergeordneten Projektsteuerer (macht unsere [korrupte] Berliner Bauverwaltung doch genau so gut
    - die Entscheidung für einen Entwurfsarchitekten, der zuwenig auf simple Ingenieure hören mag und Entrauchung unter der Erde stattfinden läßt

    etc. etc.

    Berlin hat nix besseres verdient - aber wieso müssen wir dafür eigentlich bezahlen???
  3. #12

    Ich weiß gar nicht...

    was Ihr gegen den Platzeck habt: Der hat doch gar nichts gemacht :-)
  4. #13

    mir ist unklar...

    warum es nun der ehemalige stellvertreter besser machen kann als die person, die er einst vertreten hat. das wäre so, als würde der pilot für immer ausgewechselt und man nur noch mit co-piloten fliegt, weil der alles besser kann? wäre finanziell sicherlich eine überlegung, ob die passagiere damit glücklich würden, das ist zumindest zu bezweifeln. aber im flughafenbau, da ist das wohl möglich.
  5. #14

    Platzeck herauswerfen ?

    Der einzige Mensch, der den BER noch will ?
    Von einem Bayern aus München, wo München um seine Drehkreuzungfunktion wegen Berlin immer gefürchtet hat ?
    Von den Grünen, die Schönfelde immer gewollt haben..

    Von Wählern und Bürgern gibt es nie was zu lesen- auch doch : Die Meinung der Bürger zählt nicht ! Bürger zahlt doch !
  6. #15

    Treten die Mitglieder des Verkahrsausschusses auch zurück?

    Wieso hat der Verkehrsausschuss denn nicht früher gehandelt, wenn er doch über alles so genau Bescheid weiss und die Investitionen des Bundes beaufsichtigt? Oder wird Verantwortung nur nach politischer Farbe gefordert vom jeweils anderen?
  7. #16

    Was hat die Grüne Künast mit dem kläglichen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ministerpräsident Platzeck ist keine drei Tage Chefaufseher des Hauptstadtflughafens und steht bereits unter Beschuss: Wegen des Debakels um den Bau fordert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Platzecks Rücktritt von der Spitze des Aufsichtsrats - und nicht nur seinen.

    BER-Desaster: Ausschuss-Chef hat kein Vertrauen in Platzeck - SPIEGEL ONLINE
    Versagen des kompletten Aufsichtsgremiums zu tun ?
    Ich bin auch kein Freund der Klimahysteriker aber dieser Beitrag ist kompletter Nonsens.
  8. #17

    Zitat von wunhtx Beitrag anzeigen
    Zu durchsichtig sind die Manöver des Grünen Hofreiter. Hätte es denn Kühnast jemals besser gekonnt ? Die Dame hat doch im Bürgermeisterwahlkampf stets geschwiegen. Es sollte Hofreiter und all jene, die als Politiker keine Ahnung, aber große Klappe haben, wegtreten.
    Wenn Interessiert wer im "Laber Wahlkampf geschwiegen hat".

    Solche Grossprojekte sind Arbeit für Hochqualifizierte Spezialisten - Leute die eine ganze Reihe von Fachspezifischen Dingen sogar studieren müssen - die eine eigene Sprache, und Fähigkeiten in Berufen haben müssen deren Namen sie noch nicht mal kennen, und hinzu kommt eine Erfahrung in Ausführung und Planung solcher - mit der Grösse expotentiell steigender Komplexität Projekte!

    Es herrscht da von der Politik die vornehnemlich Verwaltungs- und Jura Fähigkeiten haben einfach eine grosskotzige Überheblichkeit - "Ich mach das alles - obwohl diese Leute einfach noch nicht mal einen Bauplan richtig lesen können, geschweige den eine Ausschreibung oder Technische Feinheiten der über 20 verschiedenen Gewerke die dort aggieren"!

    Und wenn dort der eine Depp gegen den anderen ausgetauscht wird - dann hat Hofreiter vollkommen recht - solche Leute "können es einfach nicht" und es ist Augenwischerei das da der Vize der den Unsinn mit Unterschrieben hat jetzt der Bessere Leiter sein soll!

    Die öffentliche - Per Video übertragene Debatte um S21 und die Diskussionen um die Projektunterlagen sollten eigentlich jedem , aber auch jedem klar machen das alleine die Unterlagen und Projektpläne für die Bürger und Politiker schlichtweg schlimmer als Bömische Dörfer sind - das hier das Verständnis vollkommen fehlt was dort beschrieben ist!

    Wir haben eine Welt der Spezialisten - die so hochgradig spezialisiert ist das sogar zwei Leute des gleichen Fachgebietes sich oft erst mühsam gegenseitig verständigen müssen - und das ist inzwischen auf dem Bau genauso - und das geht nicht mehr mit "Ich hätte dort gerne eine Wand und da einen Shop" - sondern da spielen kleinste Details eine Rolle - -von der Elektronik bis hin zum Brandschutz , von Organisatiorischen Fragen bis hin zur Reihenfolge und Isolierung der Kabel!

    Kurz, Politiker gehören da schon längst nicht mehr hin - kein Unternehmen würde einen Politiker mit irgendeiner Aufgabe in diesen Bereichen überhaupt nur noch betrauen, da das Scheitern faktisch vorprogrammiert ist!

    Das hat mit Parteizugehörigkeit nichts zu tun , wird durch "labern" nicht besser sondern hat was mit Fachwissen zu tun - und da ist ganz klar die Ansage das keiner ohne das Fachwissen und die passende Aufgabe da was planen kann, noch irgendwas "überwachen"!

    Und wenn man dann noch alle Beteiligten Architekten und Fachleute rauswirft - kann man den gesamten Bau vergessen, weil jetzt niemand , aber auch niemand mehr weiß wie dieser Flughafen überhaupt funktionieren soll - die Wände betrachten hilft da wenig!
  9. #18

    Zitat von nurmalso2011 Beitrag anzeigen
    Anmassend, von durchsichtig zu sprechen, wenn die Deppen im Aufsichtsrat keinen blassen Schimmer haben. Hier haben sich Inkompetenz mit Großkotztum vereinigt und das Politikerpack nickt weiterhin ab, weil das Pack eben nicht haftbar ist. Ziviler Ungehorsam, machmal "eine Bombe" würde diesen Scheiß-Staat gut stehen !
    Tja, seit die Punks vorm Aldi auch die Möglichkeit haben, während der Arbeit mit ihrem Smartphone ins netz zu gehen, muss man eben auch mal solche Kommentare lesen...
  10. #19

    Schlecht ist schlecht

    Aber nicht nur in der Politik - siehe Cromme...