BER-Desaster: Ausschuss-Chef rechnet mit Platzeck ab

dapdMinisterpräsident Platzeck ist keine drei Tage Chefaufseher des Hauptstadtflughafens und steht bereits unter Beschuss: Wegen des Debakels um den Bau fordert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Platzecks Rücktritt von der Spitze des Aufsichtsrats - und nicht nur seinen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-878492.html
  1. #130

    Zitat von kahabe Beitrag anzeigen
    ohne Einmischung, also am Bürger vorbei?

    Ja, "wir" bauen einen Flugplatz, er wird sogar fertig. Er wird benötigt, hätte vielleicht ein wenig weiter südlich gebaut werden sollen. Das wollten die konservativen Kreise bei Planungsbeginn bekanntlich nicht. Und egal, ob da ein solcher Schwarzer oder ein Grüner oder sonstwer an der Spitze des AR den Geldgeber vertreten muss, sie alle sind zum Scheitern verurteilt. Wenn die Bauleitung nichts rüberbringt.
    Natürlich versagt die zentrale Bauleitung wenn man darauf verzichtet.

    Und wenn der Aufsichtsrat wie Praktikanten entlohnt wird, reisst sich auch kein Fachmann um den Posten, die haben genug anderes zu tun.
    Mit Glück hätte man talentierte Baustudenten für eine Diplomarbeit bekommen. Was anderes wäre da nicht drin gewesen.

    Wenn also keiner die kleinen fehler zusammenaddiert und merkt, das sich da was grosses anbahnt, dann läuft die Titanic halt auf den Eisberg.

    Zitat von kahabe Beitrag anzeigen
    Ach ja, altersbedingt werde ich die Fertigstellung von S 21 wohl nicht erleben. Herrmann (der "grüne" Verkehrsminister im Ländle) spricht jetzt von nach 2025. Bei mindestens derzeit ("geheim") kalkulierten Kosten von 11 Milliarden Euronen. Da also eine Ende mit Schrecken, sofort.
    Stuttgart steht auch nicht unbedingt hinter S21, da macht Grube Dampf und droht. Und es gibt wie so immer eine Kostengrenze, die überschritten wird. Da kann Stuttgart jetzt sagen, Planung Bahn Mehrkosten Bahn, viel Spass. Wenn nicht gebaut wird auch egal.
  2. #131

    Herr Hofreiter

    ist nicht ehrlich, wenn er diesmal Herrn Platzek als nächsten Sündenbock benennt. Warum fordert er nicht die Abberufung des gesamten Aufsichtsrat ? Nur dieses wäre konsequent. Das Debakel haben doch alle Beteiligten - das sind nicht wenige - zu verantworten, darunter auch 2 Aufsichtsratsmitglieder aus dem Hause des Verkehrsministers Ramsauers. Mit zwei oder drei Sündenböcken ist es nicht getan. Wenn schon - dann bitte Nägel mit Köpfen. Ansonsten ist das doch ein sehr durchsichtiges Manöver.
  3. #132

    Platzek muss weitermachen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ministerpräsident Platzeck ist keine drei Tage Chefaufseher des Hauptstadtflughafens und steht bereits unter Beschuss: Wegen des Debakels um den Bau fordert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Platzecks Rücktritt von der Spitze des Aufsichtsrats - und nicht nur seinen.

    BER-Desaster: Ausschuss-Chef hat kein Vertrauen in Platzeck - SPIEGEL ONLINE
    wenn nicht, würde vielleicht der Flughafen 2014 fertig. Das muss verhindert werden. Brasilien hat mit den Bauten zu großen Sport-Highlights absolut Vorrang. Die Welt lacht über Deutschland. LOL.
  4. #133

    Untertan des jahres

    Zitat von graphicdog Beitrag anzeigen
    Da der Aufsichtsrat der BER ehrenamtlich, also ohne Vergütung arbeitet, schlage ich vor, Sie wischen sich den Schaum vom Mund, und denken nochmal über ihren Post nach.

    graphicdog

    Der AR ist kein Festausschuß sondern ein Kontrollgremium .
    Die kriminelle Verschwendung von abermilliarden € Steuergelder scheint für Sie kein Aufreger zu sein . Sie haben wirklich ein sonniges Gemüt !

    Glückliche Politiker die solche Untertanen haben !
  5. #134

    optional

    am Kölner Dom bauen sie auch schon seit über 800 Jahren. Also, was solls?
  6. #135

    Zitat von haarer.15 Beitrag anzeigen
    ist nicht ehrlich, wenn er diesmal Herrn Platzek als nächsten Sündenbock benennt. Warum fordert er nicht die Abberufung des gesamten Aufsichtsrat ? Nur dieses wäre konsequent. Das Debakel haben doch alle Beteiligten - das sind nicht wenige - zu verantworten, darunter auch 2 Aufsichtsratsmitglieder aus dem Hause des Verkehrsministers Ramsauers. Mit zwei oder drei Sündenböcken ist es nicht getan. Wenn schon - dann bitte Nägel mit Köpfen. Ansonsten ist das doch ein sehr durchsichtiges Manöver.
    Wenn Sie es genau gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass Hofreiter genau das getan hat.
  7. #136

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    Noch immer wartet man darauf, dass die Geschädigten Strafanzeigen stellen und die Staatsanwalt endlich mit ihrer Arbeit beginnt, egal wie hoch die politischen und finanziellen Verluste sind.
    Können Sie auch nur eine Strafvorschrift nennen, gegen die verstoßen worden sein soll?
  8. #137

    So sind sie ,unsere Gruenen

    Sie koennen nichts besser aber wenns ums klugscheissen geht sind sie unschlagbar.Wieviele Projekte sind an den Gruenen gescheitert zb Autobahnen. Diese Posse die sich jetzt abspielt zielt nur auf den Buergermeisterposten den die heilige Renate gerne haette. Obwohl .....Kuehnast oder Wowereit nehmen sich in ihrer Inkompetenz nichts .Politversager
  9. #138

    Mißtrauensantrag.

    Zitat von Guderian Beitrag anzeigen
    Sorry, aber in Berlin haben wir ein eigenes Parlament, das nennt sich Abgeordnetenhaus. Und dieses Parlament hat einen eigenen Untersuchungsausschuss gebildet.

    Guckst du hier!

    Auf die Rücktrittsforderungen von irgendwelchen Hinterbänklern aus dem Bundestag können wir getrost verzichten. Dafür haben wir unsere eigenen Spezis, deren Misstrauensantrag letzte Woche gescheitert ist.
    Das von Ihnen als so bedeutsam angeführte Scheitern das Mißtrauensantrags im Berliner Abgeordnetenhaus hat mit dem BER-Desaster außer dem Anlaß wirklich nichts zu tun. Dort ging es ausschließlich um Pfründensicherung. War in allen Zeitungen nachzulesen. Wobei dort allerdings das Wort "Pfründe" nachsichtigerweise durch "Macht" ersetzt war.
  10. #139

    Der Kern.

    Zitat von moistvonlipwik Beitrag anzeigen
    Können Sie auch nur eine Strafvorschrift nennen, gegen die verstoßen worden sein soll?
    Jetzt sind wir am Kern des Problems. Es gibt eben entsprechende Strafvorschriften nicht und wird es in einem demokratischen System nie geben, in welchem die Täter zugleich Richter sind.
    Politiker übernehmen, wenn es hoch kommt, "die Verantwortung" - eine gebräuchliche Umschreibung für künftige Zuwendung öffentlicher Mittel ohne Gegenleistung (Pensionen u.ä.), allerdings ohne die Möglichkeit, an bisheriger Stelle die Pfründe auszubauen.