Zschäpes Drogenkonsum: Zschäpes Drogenkonsum verhinderte Karriere als V-Frau

dapdDie NSU-Rechtsterroristen waren keine Informanten des Verfassungsschutzes - hieß es bislang. Nun ist die Aussage eines Verfassungsschützers aufgetaucht, wonach Beate Zschäpe durchaus in der engeren Auswahl gewesen sei. Doch ihr Drogenkonsum habe sie als Kandidatin disqualifiziert.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-878377.html
  1. #20

    Unser Verfassungsschutz

    verdient seinen Namen nicht. Warum muessen permanent V-Leute in diese rechte Szene "eingeschleust" werden. Vor allem wenn absolut nichts dabei rauskommt. Es scheint sogar so, dass die rechten Spinner vom Verfassungsschutz immer gedeckt werden, und zwar mit der Aussage man wolle die V-Leute nicht auffliegen lassen, laecherlich. Dazu kommt noch die Arroganz der Verantwortlichen. Man sollte diese Organisation aufloesen und neue Strukturen schaffen, vor allem mit neuem Personal und nicht mit diesen rechtsradikalen Sympathisanten.
  2. #21

    wieviele Verbrechen

    werden bei Polizei und Diensten von V-Leuten erst initiiert?
    Die werden von ihrem Führungspersonal doch zu Leistung angehalten. Die brauchen Geld, und oft auch durch "Wohlverhalten" die behördliche Duldung für eigenen Dreck. Da läßt man auch mal infantile Jungs in eine selbst gebastelte Falle laufen.
  3. #22

    Wie war der Spruch...

    ...auf ner Anti-nazi-demo nochmal ? : "Ohne den Verfassungsschutz wärt ihr doch nur zu zehnt" ;)
  4. #23

    Komisch

    Jeder kleine Kommissar weiss, dass ein abhaengiger Informant , ein guter Informant ist. .
    Erst recht mit Drogen. Immer erpressbar!
    Und dann erzaehlt man uns das Gegenteil. Moralischer VS.
    Oh, ja keine Drogen, das ist uns zu heikel! Ha ha.
    Der Untersuchungsausschuss wird von allen Verfassungsschutzorganen ( 36 ) richtig ernst genommen und arbeitet mit ihm so gut zusammen, wie vorher untereinander. Alles Luegen und Luegner!
  5. #24

    links und rechts der verfassung ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die NSU-Rechtsterroristen waren keine Informanten des Verfassungsschutzes - hieß es bislang. Nun ist die Aussage eines Verfassungsschützers aufgetaucht, wonach Beate Zschäpe durchaus in der engeren Auswahl gewesen sei. Doch ihr Drogenkonsum habe sie als Kandidatin disqualifiziert.

    Beate Zschäpe: Drogen und Anwerbung des Verfassungsschutzes - SPIEGEL ONLINE
    ... die vergangenheit zeigt überdeutlich, dass der staat genau dann überaktiv wird, wenn die eigenen bediensteten in der schusslinie stehen. dann ist selbstverständlich die demokratie in gefahr. solange das feige, rechte pack in den nächsten dönerladen spaziert und einen (selbstverständlich wehrlosen) ausländischen mitbürger liqudiert, ist alles halb so wild. wer schützt uns vor dem verfassungsschutz?
  6. #25

    Zitat von Klaus.Freitag Beitrag anzeigen
    Man muss sich die Frage stellen, warum gegen die Rechtsterroristin dann nicht ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wurde.
    Gute Frage! Mal ganz wild spekuliert: Es ist doch sehr praktisch, Leute bei kleinen Straftaten zu erwischen und davonkommen zu lassen. Damit sind Sie erpressbar, und man kann sie für größere Straftaten einspannen.
  7. #26

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die NSU-Rechtsterroristen waren keine Informanten des Verfassungsschutzes - hieß es bislang. Nun ist die Aussage eines Verfassungsschützers aufgetaucht, wonach Beate Zschäpe durchaus in der engeren Auswahl gewesen sei. Doch ihr Drogenkonsum habe sie als Kandidatin disqualifiziert.

    Beate Zschäpe: Drogen und Anwerbung des Verfassungsschutzes - SPIEGEL ONLINE
    Wie will man von Zschäpes Drogenkonsum gewusst haben, wenn sie angeblich unerkannt im Untergrund gelebt hatte?
  8. #27

    Berge von Aktenordnern

    Ich frage mich, ob die Justiz wohl schon in der Neuzeit angekommen ist und wenigstens die nicht-handschriftlichen Dokumente digitalisiert und durchsuchbar gemacht hat. Für den Teil der Dokumente wäre die Recherche dann in sehr kurzer Zeit zu machen. Eigentlich so schnell, dass für eine solche Notiz wie die o.g. in einem Nachrichtenartikel keine Zeit bliebe.
  9. #28

    Zitat von Hank Hill Beitrag anzeigen
    verdient seinen Namen nicht. Warum muessen permanent V-Leute in diese rechte Szene "eingeschleust" werden. Vor allem wenn absolut nichts dabei rauskommt.
    Die V-Leute werden nicht in die rechte Szene "eingeschleust", sondern SIND Angehörige der rechten Szene - und werden dann als V-Leute angeworben.
  10. #29

    Zitat von schwarzes_lamm Beitrag anzeigen
    Wie will man von Zschäpes Drogenkonsum gewusst haben, wenn sie angeblich unerkannt im Untergrund gelebt hatte?
    Steht doch im Artikel: "Ein ehemaliger Verfassungsschützer aus Thüringen soll Ende Februar 2012 bei der Befragung der Schäfer-Kommission - die die Arbeit der Thüringer Behörden im Fall NSU untersuchte - zu Protokoll gegeben haben, dass in den neunziger Jahren eine Zusammenarbeit mit Zschäpe durchaus in Erwägung gezogen worden sei. Von einer Anwerbung habe man jedoch Abstand genommen, weil Zschäpe zu viele Drogen konsumiert habe."

    Zschäpe ist aber erst Ende der 1990er Jahre in den Untergrund gegangen. Davor war sie einige Jahre ganz offen in der Naziszene aktiv... merkwürdig wäre, wenn der Verfassungsschutz da NICHTS von einem möglichen Drogenkonsum gewusst hätte.