Dämpfe in Ryanair-Cockpit: Piloten klagen über Kopfschmerzen

dapdAuf dem Hinweg klagten die Piloten über Kopfweh, auf dem Rückweg erlitt die Co-Pilotin einen Schwindelanfall: Ins Cockpit einer Ryanair-Maschine sind Dämpfe eingedrungen. Experten untersuchen den Vorfall - die Airline bezeichnet ihn als geringfügig.

http://www.spiegel.de/panorama/daemp...-a-878461.html
  1. #10

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    ...Gegen Ryanair soll ermittelt werden - einmal wegen dem Vorfall (wie konnte das passieren, welche Verbesserungsmaßnahmen gibt es ?) und dann wegen der versuchten Vertuschung (Vorfall als "geringfügig" bezeichnet). ...
    Was heißt "sollte ermittelt werden"?
    Die BFI führt seit Oktober 2012 Untersuchungen in dem Fall.
    (Die SpON-Redaktion liest halt auch erst nach Veröffentlichung der monatlichen BFU-Bulletins, hier: Oktober 2012 veröffentlicht am 14.01.2013 den Inhalt und macht daraus eine Story).

    Versuchte Vertuschung? Wer glauben Sie, hat den Vorfall gemeldet?

    Beim Start zu einem Flug von Bremen nach Wilna (Litauen) traten nach Angaben der Besatzung Dunstschwaden aus den Lüftungsöffnungen in das Cockpit, begleitet von einem sehr unangenehmen Geruch. Nach ca. fünf Minuten bekamen beide Piloten starke Kopfschmerzen. Auch im vorderen Teil der Kabine wurde der Geruch bemerkt. Nachdem sich der Dunst kurz nach dem Start und der Geruch während des Reisefluges langsam aufgelöst hatten, trat der Geruch im Anflug wieder auf und führte bei den Piloten zu den gleichen Symptomen. Beide Flugzeugführer fühlten sich nach der Landung in Wilna gesundheitlich in der Lage, den Rückflug nach Bremen anzutreten.
    Während des Starts in Wilna kam es wieder zu einer Dunstbildung, die aber deutlich schwächer als die vorangegangene ausfiel. Im Anflug
    auf Bremen, beim Passieren von Flugfläche (FL) 60, trat dann erneut ein sehr starker Geruch im Cockpit auf, der die gleichen Symptome bei beiden Piloten auslöste und zu einem Schwindelanfall bei der Copilotin führte, die zu diesem Zeitpunkt die assistierende Pilotin (PNF) war. Der weitere Anflug, den die Piloten ohne den Einsatz ihrer Sauerstoffmasken durchführten, sowie die Landung verliefen ereignislos. In den nachfolgenden Tagen klagten beide Flugzeugführer
    über anhaltende gesundheitliche Probleme und waren nicht flugdiensttauglich.
  2. #11

    Baut oder wartet Ryanair Flugzeuge?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf dem Hinweg klagten die Piloten über Kopfweh, auf dem Rückweg erlitt die Co-Pilotin einen Schwindelanfall: Ins Cockpit einer Ryanair-Maschine sind Dämpfe eingedrungen. Experten untersuchen den Vorfall - die Airline bezeichnet ihn als geringfügig.

    Dämpfe in Ryanair-Cockpit: Piloten klagen über Kopfschmerzen - SPIEGEL ONLINE
    Im Beitrag fehlt die Aussage, um welchen Typ welchen Herstellers es sich handelt und weilches Unternehmen das Flugzeug gewartet hat.

    Ryanair war beides mit Sicherheit nicht.
  3. #12

    Zitat von rolandharry Beitrag anzeigen
    Im Beitrag fehlt die Aussage, um welchen Typ welchen Herstellers es sich handelt und weilches Unternehmen das Flugzeug gewartet hat.

    Ryanair war beides mit Sicherheit nicht.
    Haben Sie Internet?
    Lesen Sie dann hier die Seite 8: http://www.bfu-web.de/DE/Publikation...ublicationFile

    Seit wann stellt irgendeine Fluggesellschaft Flugzeuge eigentlich selber her?
    Und Ihre Frage nach dem Hersteller zeigt nur, dass Sie über diese Gesellschaft keine Ahnung haben, aber hier mit diskutieren: Ryanair setzt nur Boeing 737-800 ein.

    Welches Unternehmen die Boeing 737-800 gewartet hat, hat primär mit dem Vorfall nichts zu tun. Würde es von irgendeiner Bedeutung zu jetzigen Zeitpunkt sein, würde die BFU das mitteilen.
  4. #13

    Bildungslücken

    Zitat von giovanniconte Beitrag anzeigen
    Bei unseren Lehrern in D-Land, also alle verbeamtet, keine wirklichen materiellen Sorgen, geht ja auch die gleiche Hysterie um...

    Ruhestand - Jeder fünfte Lehrer a.D. geht krank in Pension - Bildung - Süddeutsche.de

    Die Lehrer schweben ja auch über den Wolken, muß damit was zu tun haben, oder nicht?
    Ich denke eher, es muss mit den sich immer mehr ausbreitenden Bildungslücken zusammenhängen. Da wird einfach darauf los geredet, geschrieben; man gibt sich (trotz beeinträchtigtem) Allwissend. Da kommen dann Kommentare zustande, wie na, was fällt mir gerade ein? Ja, ich hab's Niebel schmuggelt Teppich am Zoll vorbei.
    Was der Kommentator ja nicht wissen kann, er ist ja nicht allwissend, obwohl er so tut: Man muss nur zollpflichige Waren anmelden. Ein Teppich aus Afghanistan anzumelden ist also Schwachsinnig, denn der ist ja nicht zollpflichtig (auch dann nicht, wenn die Bundeswehr in einfliegt). Aber keine Bange, die Politik, die Zeitung und der Leser konnten ihren Adrenalinspiegel in Selbsthilfe erhöhen, was ja auch nicht verboten ist. Eine Erhöhung des Bildungsniveaus ist jedoch auch keine Pflicht.
  5. #14

    Hallo Zusammen,
    ich bin echt erstaunt, was manche Leute für Argumente nennen, um Ryanair immer wieder in Schutz zu nehmen.

    Ich bin selber einmal mit Ryanair von Düsseldorf Weeze nach Berlin geflogen und es war eine einzige Katastrophe. Von dem unfreundlichen Personal mal abgesehen, hatte die Maschine Morgens um 6.30 Uhr bereits einen technischen Defekt, die Hilfsturbine funktionierte nicht und ein Informationsfluss bestand auch nicht. Wir saßen weit über eine Stunde in dem besagten Flieger und wussten nicht was los war.

    Ryanair ist eine Billigfluggesellschaft die an anderer Stelle Kosten sparen muss.
    Klar kann ich meine Flugzeuge regelmäßig warten lassen, zum Beispiel von der Lufthansa Technik, nur heißt das nicht, dass ich Mängel auch beseitigen lasse.

    Ich bin beruflich in der Speditionsbranche tätig und erleb dort nahezu genau das Gleiche. Es kommen immer wieder Speditionen auf den Markt, die durch Preisdumping andere Unternehmen in den Ruin reißen, obwohl diese immer gute und zuverlässige Arbeit geleistet haben, die qualifiziertes Personal eingesetzt haben und die Fahrzeuge technisch immer einwandfrei waren, nur hat das halt seinen Preis.
    Die "Billigspeditionen" fahren mit unsicheren Fahrzeugen und verursachen dadurch Unfälle, halten sich an keine Vorschriften und setzen Personal ein, das sich nicht verständigen kann. Und um dort mitzuhalten, lässt die Qualität zwangsweise bei allen Firmen nach oder man kapituliert und das ist das ungerechte.

    Guckt euch einer der ältesten deutschen Fluggesellschaften an, OLT, seit Heute läuft ein Insolvenzantrag, ist übrigens eine von 3 deutschen Fluggesellschaften binnen von 12 Monaten. Die Lufthansa leidet unter den Angeboten von Ryanair oder easyjet und musste sich jetzt zwangsweise ein neues Konzept ausdenken um dem Druck stand zu halten, ob das klappt steht in den Sternen.

    Jeder muss selbst wissen womit er fliegt, lieber 30 € mehr bezahlen und Arbeitsplätze und Qualität sichern oder sparen, die Folgen sieht jeder selbst.