Plagiatsaffäre: Spitzenforscher verteidigen Schavan

DPAIn wenigen Tagen entscheidet die Uni Düsseldorf, ob sie ein Plagiatsverfahren gegen Annette Schavan einleitet. Jetzt bekommt die Bundesbildungsministerin überraschend Schützenhilfe: Die führenden Wissenschaftsorganisationen attackieren die Prüfer der Hochschule.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-878429.html
  1. #250

    optional

    Wenn jemand derart umfangreich wörtlich und ohne Zitatkennzeichnung abschreibt, um einen Doktortitel zu bekommen, dann ist das wohl Absicht und nichts anderes. Jeder Abiturient kann das erkennen. Frau Schavan, treten Sie zurück!
  2. #251

    Zitat von pro-te-us Beitrag anzeigen
    Vermutlich wollen Sie mit dem Schreckensbegriff der Scharia punkten, obwohl die gewiss zwischen „einem bisschen Diebstahl“ und „schweren Diebstahl“ zu differenzieren weiß, wie es auch die katholische Kirche zwischen „lässlichen Sünden“ und „Todsünden“ wohl unterscheidet.
    Da täuschen Sie sich in doppelter Hinsicht:
    1. Auch die Katholische Kirche unterscheided bei Todsünden nicht zwischen "ein bisschen" Todsünde und einer "schweren" Form. Hochmut ist eine Todünde, ganz egal ob man sehr hochmütig ist, oder nur ein bisschen.
    2. Auch auf die Scharia trifft das soweit mir bekannt zu.
    Solange man sich mit dem Leben eines „ovis communis“ in der großen Herde begnügt, mag man es so durchgehen lassen können, doch wenn man einem hohen Staatsamt, das der Bildung und Wissenschaft gedeihlich dienen soll, dann ist das schon ein vollkommen anderes Ding.
    Hier geht es aber nicht um die Frage der Eignung für ihr Ministeramt (dafür halte ich sie nach wie vor absolut ungeeignet), sondern um die Frage, ob ihre Plagiate die Aberkennung des Doktorgrades rechtfertigen. Ich bin zugegebenermaßen nicht mit jedem einzelnen Detail vertraut, aber soweit mir bekannt waren lediglich vier der insgesamt Quellen gar nicht im Literturverzeichnis vorhanden. Die meisten Plagiate tauchten anscheinend auch nur in dem Teil der Arbeit auf, wo lediglich unterschiedliche Quellen dargestellt wurden - ohne Anspruch auf eigenständige Leistung. Als Naturwissenschafftler wäre das dann in etwa so, wie wenn bei einer naturwissenschaftlichen Dissertation ausschließlich im Einleitungsteil Zitierfehler vorliegen, während der für den eigentlichen wissenschaftlichen Wert der Arbeit relevante Ergebnis- und Diskussionsteil, in dem die eigenständige Leistung dargestellt wird, im großen und ganzen korrekt ist...

    Jedenfalls war das so grob folgendem Zeit-Artikel zu entnehmen:
    Plagiatsgutachten Schavan: "Eine gravierende Fehleinschätzung" | Studium | ZEIT ONLINE
  3. #252

    Verschärfung

    Zitat von thechamelion3@web.de Beitrag anzeigen
    Wenn sie glaueb das sich die Massstaebe wiss. Arbeitens nicht aendern, liegen sie falsch.
    DIe dahinter stehenden Gedanken bleiben gleich, aber die Auslegung der Regeln zur korkt. wiss. Arbeistweise haben sich seit 1980 deutlich verschaerft.
    Dahingehend, dass man 1980 abschreiben durfte und jetzt nicht mehr?
  4. #253

    Na, dann lachen Sie mal...

    Zitat von ursulahafenknecht Beitrag anzeigen
    Literaturrecherche dient dem Leser als Überblick über den aktuellen Forschungsstand. Das ist Quatsch? Ach ja? Mh dann ich bei meiner Bachelor- und Masterarbeit wohl was falsch gemacht. Ich red mal mit meinem Prof. drüber.
    Wir sprechen hier im Forum über plagiierte Stellen der "Schavanarbeit." Nicht über Literaturrecherche in einzelnen Fachgebieten, die Sie - diskussionsbedingt - jetzt plötzlich hervorzaubern. Auch nicht über Ihre angebliche Bachelor- oder Masterarbeit. Ich erinnere an Ihre Ausführungen hier im Forum, Zitat Anfang: „...der ungebildete deutsche Durchschnittsbürger (der nichtmal Abitur hat) bildet sich ein mitreden zu können. Ich lach mich schlapp!" Zitat Ende.

    Damit haben Sie sich selbst etwas degradiert! Im Übrigen versuchen Sie ständig, Argumente der User hier zu verdrehen, um sich in Ihr "gebildetes Licht" zu stellen. Dabei fehlt es gerade Ihnen offensichtlich, siehe u. a. Ihre schlechte Orthographie in all Ihren Beiträgen, an gebildeten Inhalten! Und Sie glauben hier mitreden zu können... ?!!

    Zitat von ursulahafenknecht Beitrag anzeigen
    Nun zu ihnen: Sie sagen das sei Unsinn und Quatsch und ich hätte keine Ahnung. Dann klären Sie mich doch auf sie Schlaumeier! Einfach etwas als Quatsch abtun ohne ein Gegenargument ist sehr armselig. Erklären Sie mir inwiefern das Unsinn ist. Ich bin gespannt und versuche schonmal mir das Lachen zu verkneifen.
    „Mein Gott ist das Scheiße" betitelt Sie einen Ihrer frustrierten Beiträge, um User hier zu beleidigen. Dabei bemerken Sie nicht mal, dass Ihnen ständig Gegenargumente um die Ohren gehauen werden, denen Sie geistig nichts entgegensetzen können. Nun ja, Sie sollten sich selbst an Ihre eigene Aussage halten: „...der ungebildete deutsche Durchschnittsbürger (der nichtmal Abitur hat) bildet sich ein mitreden zu können."

    Fazit: Discite moniti! - Lernt, ihr Ermahnten!
  5. #254

    Eine Frechheit,

    was sich Politiker heutzutage alles gegenüber ihrem Souverän erlauben.

    Alles nur um Mutti zu schützen, weil sie unter ihren Pappnasen keinen hat, der taugt:


    Wenn sich erweist, dass Bildungsministerin Schavan plagiiert hat, ist im Kabinett Merkel der Teufel los:

    Die CDU-Frau müsste gehen. Wer sie ersetzen soll? Völlig offen. Und das im Wahljahr 2013. Um den Zerfall der Regierung zu vermeiden, klammert sich Schwarz-Gelb an die letzte Hoffnung:

    eine milde gestimmte Uni Düsseldorf, die Schavans Promotion gnädig durchwinkt.


    Schavan blickt bang nach Düsseldorf: Warum Merkel zittern muss - n-tv.de

    Was man von solchen Machenschaften halten kann, soll jeder selbst entscheiden.
  6. #255

    das traurige ist....

    Das traurige ist, dass es nicht um die Ministerin Schavan, sondern die Dissertantin Schavan gehen sollte. Das ist jetzt dahin. Jeder (jeder!!!!) muss sich an die Hausordnung halten und jeder muss die Zitierweise einhalten. Die Dame hat zusammengeschustert wo es nur geht. Das ist keine Doktorarbeit! Deshalb MUSS der Titel weg, weil ihn auch Lieschen Müller verlieren würde!
  7. #256

    Traurig und wahr

    Zitat von julia-s12345 Beitrag anzeigen
    Das traurige ist, dass es nicht um die Ministerin Schavan, sondern die Dissertantin Schavan gehen sollte. Das ist jetzt dahin. Jeder (jeder!!!!) muss sich an die Hausordnung halten und jeder muss die Zitierweise einhalten. Die Dame hat zusammengeschustert wo es nur geht. Das ist keine Doktorarbeit! Deshalb MUSS der Titel weg, weil ihn auch Lieschen Müller verlieren würde!
    Richtig - dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Nur weil die Dame Ministerin ist, gilt für sie kein anderer Maßstab. Im Grunde hat sich dieser Schavan-freundliche wissenschaftliche Rat nun selbst keinen Gefallen getan. Dessen Argumente sind nicht spitzenmäßig, sondern sehr an den Haaren herbeigezogen. Setzen - fünf minus.
  8. #257

    Die Schavan

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In wenigen Tagen entscheidet die Uni Düsseldorf, ob sie ein Plagiatsverfahren gegen Annette Schavan einleitet. Jetzt bekommt die Bundesbildungsministerin überraschend Schützenhilfe: Die führenden Wissenschaftsorganisationen attackieren die Prüfer der Hochschule.

    Plagiatsaffäre: Wissenschaftsorganisationen verteidigen Schavan - SPIEGEL ONLINE
    ist ungefähr das letzte was man sich als eine Wissenschaftsministerin
    vorstellen kann.
    Die hat gar keinen Berufs- oder Ausbildungsabschluss.
    Nur so ne unscharfe Heulsusenpromotion,
    die auch noch abgekupfert ist.
    Reiht sich ein in in andere Promotionen.
    Ich find das nicht so wichtig, ob
    abgekupfert, wichtiger ist es ob es was grundsätzlich
    neues ist, da bin ich nicht alleine.
    Abgekupfert oder nicht, das ist nur eine Randbedingunge einer
    Promotion, die Haupzbedingung ist das grundsätzlich neue.

    Sodoch, ist sie besser als zB Riesenhuber.
    THTR und Brüter, und bedauerlicherweise
    Transrapid, das sind Milliardengräber.
    Da ist die Schavan echt harmlos.
  9. #258

    Eine Promotionsarbeit

    muss in dem Lichte gesehen und gewürdigt werden,in dem es geschrieben wurde. Insoweit ist die Arbeit ein typisches Ergebnis der damaligen Zeit.
    Auch in der Arbeit der Herrn Dr. Martin Luther wurden Zitate nicht hinreichend erkenntlich gemacht. Ist ihm un auch der Doktortitel posthum abzuerkennen?
  10. #259

    Welche Argumente?

    Zitat von haarer.15 Beitrag anzeigen
    Im Grunde hat sich dieser Schavan-freundliche wissenschaftliche Rat nun selbst keinen Gefallen getan. Dessen Argumente sind nicht spitzenmäßig, sondern sehr an den Haaren herbeigezogen. Setzen - fünf minus.
    Welche "Argumente" meinen Sie?