Ghostwriter-Vorwürfe gegen Buchautor Buschkowsky: "Völliger Quark"

dapdMit "Neukölln ist überall" hat Heinz Buschkowsky einen Bestseller gelandet. Nun wehrt sich der Berliner Bezirksbürgermeister gegen Vorwürfe, er habe für das Buch seine Mitarbeiter eingespannt. Im Interview spricht der SPD-Mann über Helfer, Missgunst - und warum er sein eigenes Büro mietete.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-878396.html
  1. #1

    ALso haben Mitarbeiter seines Bezirksamtes mitgewirkt !

    Gab es denn außerhalb des Bezirksamtes nachweisbare Treffen mit diesen - dann außer Dienst stehenden - Mitarbeitern ? Vermutlich nicht, also eher so Strombergmäßig " ach Meier, kommen Sie doch mal rüber in mein Büro, wir müssen da noch über was sprechen...". (und das in der Arbeitszeit. Ist mir sowieso ein Rätsel, wie ein engagierter Bezirksbürgermeister noch Zeit für ein ganzes Buch hat.
  2. #2

    Peinliche Kampagne gegen Buschkowsky

    Da fahren Leute, die mit Buschkowskys Sicht der Realtität nicht klarkommen, eine Kampagne. Inhaltlich haben sie seinem Buch nichts entgegenzusetzen, also versuchen sie es auf diese Art. Peinlich ist das.

    Man sollte der Wahrheit ins Auge sehen, auch wenn es weh tut.
  3. #3

    Da soll wohl jemand kaltgestellt werden

    Das Thema, das in dem Buch angepackwird, ist ja kaum sachlich und nüchtern zu diskutieren, weil sofort rgendwelche Weltverbesserer von links mit der 33-45er Keule um sich schlagen. Offenbar soll Buschkowsky jetzt auf die im Artikel beschriebene Art mundtot gemacht werden. Traurig. Wie wäre es, wenn sich die Tageszeitung mal allein auf sachlicher Ebene mit Buschkowskys Thesen auseinander setzte?
  4. #4

    Einspruch:

    Zitat von tuscreen Beitrag anzeigen
    Das Thema, das in dem Buch angepackwird, ist ja kaum sachlich und nüchtern zu diskutieren, weil sofort rgendwelche Weltverbesserer von links mit der 33-45er Keule um sich schlagen. Offenbar soll Buschkowsky jetzt auf die im Artikel beschriebene Art mundtot gemacht werden. Traurig. Wie wäre es, wenn sich die Tageszeitung mal allein auf sachlicher Ebene mit Buschkowskys Thesen auseinander setzte?
    das mit "Weltverbesserer von links" zieht nicht! Gerade die "von rechts" betreiben diese Politik, die uns hierher geführt hatte. Sarazzin und Buschkowsky sind SPD.
  5. #5

    Nicht ärgern, Herr B.!

    Peinlich, dem armen Mann aus Neid und Missgunst so an den Karren zu fahren. Er macht doch wirklich einen guten Job, was man bei Weitem nicht von allen Lokalpolitikern behaupten kann. Ach ja, ich habe häufiger als Ghostwriter gearbeitet und meine deshalb erkennen zu können, wenn ein Text aus mehreren Federn stammt und/oder nur Auftragsschreiberei ist. Herrn Buschkowskys Buch wirkt von A-Z authentisch; ich habe es gern gelesen.
  6. #6

    Argument

    Weil sie ihn nicht mit Argumenten beikommen, versuchen sie es mit
    Tricks, Finten, Fouls ! Hauptsache er liegt falsch und sie richtig !
  7. #7

    So ist es

    Zitat von hatem1 Beitrag anzeigen
    Da fahren Leute, die mit Buschkowskys Sicht der Realtität nicht klarkommen, eine Kampagne. Inhaltlich haben sie seinem Buch nichts entgegenzusetzen, also versuchen sie es auf diese Art. Peinlich ist das.

    Man sollte der Wahrheit ins Auge sehen, auch wenn es weh tut.
    Den Verdacht habe ich auch.

    Das Ganze riecht nach einer miesen Intrige der "politisch korrekten Gutmenschen" gegen Buschkowsky.
  8. #8

    Irritierende Sozi-Bücher

    Es ist schon irritierend, dass SPD-Mitglieder, die hart an der Grenze zur Polemik schreiben, Kräfte aus ihrem dienstlichen Umfeld dazu nutzen. Auch bei Thilo Sarrazin, SPD, war es das gleiche, wobei bei Sarrazin nach Angeben der Presse mehr als die gemeldeten Umfänge genutzt wurden.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-09/sarrazin-bundesbank-ressourcen
    Auch Sarrazin erzählte anfangs die Geschichte vom Privatmenschen.

    Anders als uns Herr Buschkowsky glauben mache will, scheint es nicht um einzelne Personen zu geben, sondern um ein wiederkehrendes Muster, wenn SPD-Politiker Bücher im Amt schrieben. Da ist es schon natürlich, wenn man da maximale Transparenz fordert.

    Auch ist irritierend, dass vielen anderen Menschen es nicht gestattet ist, über Dinge, die sie während der Arbeit erfahren, öffentliche Bücher zu schreiben. Im Gegenteil müssen die meisten Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben und bei bestimmten Tätigkeiten im öffentlichen Dienst werden sie Sicherheitsüberprüfungen unterzogen und mit verschärfter Geheimhaltungspflicht bedacht. Da ist es schon interessant, dass sich manche Neuköllner mit der im Dienst erlangten Kenntnis einen flotten Euro verdienen :-)
  9. #9

    Getroffene Hunde Bellen

    Die Wahrheit tut immer weh.Wer so ein Thema in Deutschland anpackt ,darf doch froh sein wenn er nicht von irgendwelchen Politnieten in die Rechte Ecke gestellt wird.Deutschland ist nun mal nicht das Besserwisserland wie es sich immer darstellt und genau das beschreibt Heinz Buschkowsky, da es andere besser können.Mein Tipp jedem der es besser weiß eine Aufgabe zuteilen und bei Nichterfüllung ohne Bezüge entlassen