Attacke gegen FDP-Chef Rösler: Brüderle zückt den Dolch

dapdAngriff aus dem Hinterhalt: Überraschend verlangt FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle schnelle Klarheit über die künftige Parteispitze. Die Tage von Philipp Rösler scheinen gezählt - egal, wie die Wahl in Niedersachsen ausgeht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-878358.html
  1. #150

    Seh ich genau so

    Zitat von Wollilein Beitrag anzeigen
    DAS war die offizielle Botschaft des Wahlkampfes 2009 um weitere Koalitionsoptionen als nur die GroKo zu schaffen und dies auch nur um die SPD als Partner zu behalten aber kleinzuhalten. Ne ne...ich bleibe dabei: Merkel wollte einfach so und zudem deutlich gestärkt weiterregieren mit der SPD.

    Nur lief das in der Euphorie etwas aus dem Ruder und die FDP (eine 6-9%-Partei) holte unglaubliche 15%, weil sehr viele CDU-Wähler die schwarz-gelbe Koalition sichern wollten und nicht etwa aufgrund Guido´s Steuersenkungsgeblubber.

    Einige Leute in der FDP glauben ja bis heute noch dass das deren wahres Potenzial war.

    Im Grunde hat sich ihr eigentliches Kern-Potenzial aufgrund des dilletantischen Gebens der ersten Regierungsmonate nur nochmals halbiert und deshalb landen die eben je nach Medienpushing und ein wenig euro-/griechenkritischer Sprüche zwischen 3 und 5%.
    Die schwarzen Wähler waren am Tag nach der Wahl schon weg - ihnen ging es nie um die FDP, sondern um die Koalition.
    Habe selbst diese Taktik angewendet. Die spätere Enttäuschung war groß: zuerst über die kopflose und nicht begründbare Energiewende und dann über den Euro-Rettungswahnsinn unter Bruch aller dem Wähler gemachten Ankündigungen und unter Verletzung des EZB-Status. Alles von der FDP - mit etwas dummem Gesicht, denn die wurden ja regelmäßig von A.M. brüskiert - widerspruchslos geschluckt.

    Aber wenn man die Entwicklung Revue passieren läßt, kommt man zum Schluß. Schlimm, wie es gelaufen ist, aber wenn SPDGRÜNELINKE die Weichen gestellt hätten, wäre es noch schlimmer gewesen.

    Der Wähler sieht sich jetzt der Situation gegenüber: Er wird permanent angelogen und hat hat heute die Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen schlimm und Katastrophe. Freude kommt da nicht auf, Aber wo soll denn das Kreuz auf dem Stimmzettel hin? Wahlenthaltung wäre zwar eine Art von Protest aber den dann Gewählten geht das doch den A. ab.
  2. #151

    Jaja

    Zitat von OneTwoThree Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich die FDP noch nie in meiner Sympathieliste hohe Werte erzielte, schadet eigentlich keine demokratisch legitimierte Partei einer Demokratie.
    Man könnte auch sagen: Das muss eine Demokrate aushalten können.
    Da haben Sie recht; das gilt aber gleichermaßen für die Tierschutzpartei oder die Yogi-Flieger.
    Die Frage ist jedoch, für wen die FDP im Parlament sitzt, an der Regierung beteiligt ist und für wen sie Politik macht. Also noch einmal: Wer braucht die FDP? Und wofür?
  3. #152

    Wie hat Politikberater Michael Spreng in der Lanz-Sendung am Donnerstag gesagt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angriff aus dem Hinterhalt: Überraschend verlangt FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle schnelle Klarheit über die künftige Parteispitze. Die Tage von Philipp Rösler scheinen gezählt - egal, wie die Wahl in Niedersachsen ausgeht.

    FDP vor Niedersachsen: Brüderle läutet Röslers Ende ein - SPIEGEL ONLINE
    Der arme Philipp Rösler ist so ein anständiger Mensch, er wird derzeit so niedergemacht, gemobbt von der eigenen Partei, vornweg von Dirk Niebel - der mit dem unverzollten afghanischen Teppich in einer Transall importiert - der auch nur Entwicklungsminister wurde, weil man das Amt dann doch nicht abschaffte. Gerade er sollte ganz ruhig sein, so Spreng.
    Wenn Brüderle jetzt den "Dolch zückt", will er dann der Königsmörder sein im Raubtierliberalismus (Erfindung von Michael Spreng) der FDP? Vor allem stößt die verlogene Politik auf, die uns allen geläufig ist, diese Partei sollen die Niedersachsen wählen, damit die CDU weiter regieren darf? Um damit eine Merkel sichern helfen, damit sie Deutschland weiter verunstaltet?
    Irgendwie ist alles im Widerspruch - das ist auch nicht neu in der Regierungszeit von Merkel.
  4. #153

    Niemand braucht die FDP

    Die FDP wird allerhöchstens von neoliberalen Volksschädlingen gebraucht, die Steuerhinterziehung und Weltwirtschaftskrisen produzieren. Abgesehen davon hat die FDP nicht einmal nach zweifelhaften neoliberalen Maßstäben Substanz. Lindner tut zwar stets so, als wäre er der Übermaker. In Wahrheit hat er aber als Unternehmer versagt und KFW-Kredite in Millionenhöhe in den Sand gesetzt. Auch auf dem Posten des FDP-Generalsekretärs hat er versagt. Er weiß zu blenden und taugt damit in einer oberflächlichen Gesellschaft wie der unseren durchaus zum Stimmensammler. Daneben tummeln sich in der FDP an prominenter Stelle Plagiateure und Fahrerflüchtlinge.
    Den neoliberalen Wertneutralismus der FDP gegenüber Ehe, Familie und ganz allgemein privater Moral braucht auch keine Gesellschaft. Weg mit dieser Partei der Spekulanten, Steuerhinterzieher und Moralvergifter. Wir brauchen diese schlimmen Volksschädlinge nicht.
  5. #154

    erst überlegen, bevor sie posten

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Ach Du liebe Güte.
    Die sind lange Jahre an der Regierung.
    Unser Land hat sich gut entwickelt.
    Aber die FDP hat - nach Ihrer Meinung - nichts beigetragen?
    Das glauben Sie doch wohl selbst nicht.

    Die FDP ist die Partei die auf eigene Leistung und eigene Verantwortung setzt und weiß, dass das zu verteilende Geld erst in fitten Unternehmen erarbeitet werden muss.

    Steuergeld das man anderen abknöpft "verteilen" kann jeder.
    Das kann auch die Omma an der Ecke...
    liberalismus (plus privatisierung) verläuft stets zum schaden der allgemeinheit. sh. DB, post, strom, vor allem beim globalen finanzsystem. beim thema "umwelt" wirkt sich der liberalismus besonders schlimm aus. der grundsatz der fdp liberalität plus privatisierung (klientelpolitik) ist genau das problem - es ist unvereinbar mit allgemeinwohl. aber es ist unbegreiflich, dass die fdp es demnächst mit dem mehrfach privatpleitier und zurückgetretenem generalsekretär lindner zum "hoch" kommen will. und im übrigen, die fdp wurde immer von den cdu-ratsherren mit fdp-herz gerettet. noch fragen, beantworte sie gerne.
  6. #155

    Geben

    Zitat von Klapperschlange Beitrag anzeigen
    ...Bewegung in die FDP. Mit Brüderle an der Spitze erreicht sie locker 5% im September. Um ganz sicher zu gehen werden ich und gleichgesinnte Schwarze ihre Zweitstimme der FDP geben, damit diese liberale demokratische Partei weiterhin im Bundestag präsent ist. Ich rechne mit summa summarum 7% insgesamt, ein damit deutliches Ergebnis.
    Sie, und Ihr Herrenturnverein beruhigt der FDP Ihre Zweitstimme, nur nutzen und ändern wird das garnichts! Im September wird Murksel samt Murks Politik endlich abgelöst, dafür werde ich und viele Freunde SPD wählen, und der Linken die Zweitstimme geben. Morgen fliegt die FDP aus den Niedersächsischen Landtag, dafür zieht die Linke verdientermaßen ein. Allister darf in die Opposition gehen, und so fällt eine weitere Bastion der Schwarzgeld Partei.
  7. #156

    Ist

    Zitat von leser75 Beitrag anzeigen
    Weil die FDP plötzlich doch noch die Hürde schaffen könnte, versuchen bestimmte Gegner sie noch kurz vorher zu schädigen. Bekannte Methode, habe ich schon vor 40 Jahren erlebt
    aber im Staatsfernsehen anders. Da versucht man die FDP hereinzureden. Die CDU/ler werden sich hüten Ihre Zweitstimme an diese kaputte korrupte Lobbypartei zu verschenken! Sie werden verdientermaßen aus den Steigbügelhalter steigen müssen, den diese Partei hat mit Liberal nichts mehr am Hut. Diese Partei kann man garnicht mehr schädigen, den Sie hat sich durch Ihre Lobbypolitik selbst mehr als genug beschädigt. Solche klar erkennbare Lobby und Klientelpartei, gab es seit 50 Jahr nicht mehr! Ps. Jg 46!
  8. #157

    Zitat von bert.hagels Beitrag anzeigen
    Koinzidenzen bedeuten keine Kausalverknüpfung. Man kann auch sagen, unser Land hat sich gut entwuckelt triotz der langjährigen Regierungsbeteiligung der FDP (wofür es gute Gründe gibt). Oder: Ohne Regierungsbeteilgung der FDP hätte es sich besser entwickelt.
    Da können sie ja wunderbare Dinge aus der Welt von Fiktion und Glauben mitteilen. Fakt ist, die FDP hat dieses gut funktionierende Land in langer Regierungsverantwortung mit aufgebaut.
    Die Bevölkerung hat die FDP eben oft mit gewählt um ein liberales Element in der steuer- und schuldenfinanzierten Wohltatenwelt der übrigen Parteien zu sein,.
    Dafür werden sie weiter gebraucht.
  9. #158

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    liberalismus (plus privatisierung) verläuft stets zum schaden der allgemeinheit. sh. DB, post, strom, vor allem beim globalen finanzsystem. beim thema "umwelt" wirkt sich der liberalismus besonders schlimm aus. der grundsatz der fdp liberalität plus privatisierung (klientelpolitik) ist genau das problem - es ist unvereinbar mit allgemeinwohl. aber es ist unbegreiflich, dass die fdp es demnächst mit dem mehrfach privatpleitier und zurückgetretenem generalsekretär lindner zum "hoch" kommen will. und im übrigen, die fdp wurde immer von den cdu-ratsherren mit fdp-herz gerettet. noch fragen, beantworte sie gerne.
    Das ist sehr allgemein was Sie da posten.
    Bei DB, Post und Strom sehe ich keine Problem bei der Privatisierung, im Gegenteil, die hat die verschnarchten Staatsbetriebe voran gebracht.
    Anders sieht es z.B. beim Thema Wasser auf, da versucht uns die EU gerade zu "knacken" (seltsamerweise sind daran vor allem die großen französ. Versorger interessiert. Die FDP sollte sich da verweigern.

    Wo die Umwelt mit der FDP so Probleme hat ist Ihr Geheimnis.

    Lindner hat sich in der Privatwirtschaft versucht. Ein Laden ist pleite gegangen. Na und. Nur Deutsche jammern über so was. Amerikaner respektieren den Mut sich selbstständig zu machen und meinen, dass man auch aus dem Scheitern lernt.
    Nebenher hat er studiert und ist pol. aktiv.
    Was haben Sie denn bis 31 so gebacken bekommen?
  10. #159

    Inwieweit

    Zitat von SirLurchi Beitrag anzeigen
    Die Zeit der FDP läuft sicherlich ab, weil sie den Weg des eigentlichen Liberalismus (einfach ausgedrückt: Frei von staatlicher Bevormundung) verlassen hat.

    Ihr Beitrag jedoch offenbart m. E. nach jedoch nur, dass Sie sich lieber vom Staat vorschreiben lassen, was Sie in wichtigen Teilen Ihres Lebens zu tun und zu lassen haben, also nicht in der Lage sind, selbst zu entscheiden, was für Sie richtig und gut ist.
    Rösler und seine FDP bevormundet wird, von Murksel und Ihren Parteikollegen haben alle seit 3,5 Jahre erlebt. Mehr Stiefelleckerei geht nun wirklich nicht. Mit weit über 400 Punkten ging man die Koalition mit der CDU ein. Was wurde realisiert!? Bestes beispiel Niebel statt Abschaffung seines Ministeriums über 300 weitere Jobs für Parteizugehörige. Das schärfste war Gidos mehr NUTTO vom Brutto, Nutznießer die Möwenpickser. Eine derart verlogene Lobbypartei wird hoffendlich nur Ihr Klientel wählen.