Islamistischer Terror: Mali-Flüchtlinge berichten von grausamen Verbrechen

APWillkürliche Hinrichtungen, Vergewaltigungen, Abtrennen von Gliedmaßen - die Schilderungen aus dem von Islamisten besetzten Norden Malis sind erschreckend. Die Uno rechnet mit bis zu 700.000 Flüchtlingen in den nächsten Wochen und Monaten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878394.html
  1. #60

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Das kann doch gar nicht sein, es sind doch die gleichen Kämpfer für Recht und Freiheit, die sich schon in Lybien und Syrien so hervorragend für die Menschen dort eingesetzt haben, wie man uns immer wieder sagte.

    Jetzt habe ich den schrecklichen Verdacht, das alles gar nicht zutreffend war und wir die ganze Zeit belogen wurden, geht Ihnen das das auch so?
    Nach dem was ich gelesen habe, handelt es sich bei den Terroristen um ehemalige Söldner im Dienste Ghaddafis, die ihrer Bestrafung entflohen sind und jetzt die benachbarten Länder terrorisieren. Ähnlich den Hutu-Milizen in Ruanda
  2. #61

    Zitat von kumi-ori Beitrag anzeigen
    Nach dem was ich gelesen habe, handelt es sich bei den Terroristen um ehemalige Söldner im Dienste Ghaddafis, die ihrer Bestrafung entflohen sind und jetzt die benachbarten Länder terrorisieren. Ähnlich den Hutu-Milizen in Ruanda
    Aber auch diese Leute brauchen Essen, Verpflegung, Ausrüstung, Wasser.. In der Wüste gibt es unzählige Möglichkeiten, sich zu verstecken, aber nicht unzählige Möglichkeiten, um Ausrüstung und z.B. Wasser zu bekommen. Und nur eine begrenzte Anzahl an Leuten, die ihnen geben, was sie brauchen, und die gilt es zu finden. Die sollte man dann, genau wie die Täter, am nächsten Bohrturm aufhängen, zur Abschreckung.
  3. #62

    Rosa Brille

    Das sollten sich mal die einen oder anderen pazifistischen Gutmenschen genauer durchlesen um endlich zu begreifen, dass man den Weltfrieden nicht durch energische Sitzdemonstrationen, Transparenten, frommen Sprüchen und guten Willen ändern kann. Hier sind Extremisten & Wahnsinnige am Werk. So wie auch die Nazis mit ihrem Gedankengut und Fanatismus Millionen Menschen das Leben gekostet haben, weil manche es zu lange auf friedliche Weise vermeiden wollten. Bei den Islamisten wird es nicht anders sein. Jetzt nichts tun wird später die Zahl der Toten potenzieren.
    Die Welt durch die rosa Brille zu betrachten macht vielleicht nur Sinn, wenn man einen guten Joint raucht, sonst aber nicht!
  4. #63

    @Takapuna,

    ich kann keinen Unterschied zwischen den Positionen der Interventionsbefürworter und dem pazifistischen Lager ausmachen.

    Mich erschreckt die Naivität mit der diese Salon-Militaristen, einen Kampfeinsatz der Bundeswehr herbeisehnen. Vergleichen lässt sich das mit der Jagd auf Piraten am Horn von Afrika. Dieser Einsatz hat nur deshalb Zustimmung unter der Bevölkerung gefunden, weil man davon ausging, dass so eine Kampagne einem Sonntagsausflug gleichen würde.

    Als es sich dann herausgestellt hat, dass es doch ein wenig komplitzierter wird, sind die meisten Unterstützer abgetaucht.

    Solange es einfach aussieht soll man mitmischen, sich aber bei Schwierigkeiten sofort wieder zurückziehen.

    Unsere Gesellschaft ist viel zu schwach und unbeständig geworden. Hier wird eine Härte eingefordert, die man weder richtig zu verstehen geschweigen denn ernsthaft zu unterstützen scheint.

    Ich halte diese Einstellung für moralisch äußerst fragwürdig.
  5. #64

    Nebenwirkungen krigerischen Eingreifens ausgeblendet

    In Ihrem Beitrag blenden Sie die Nebenwirkungen und die Kollateralschäden kriegerischen Eingreifens aus. Etwas klingt zwar an, indem Sie aucg "Racheakte der Armee an Tuaregs" hinweisen. Aber das gesamte Ausmaß eines militärischen Schlagabtauschs, wie wir es aus dem Irak- und dem Afghanistan-Krieg kennen, erwähnen Sie nicht. Ein Großteil der Flüchtlinge, so berichten andere Quellen verlässt die Heimat aus Angst vor heranrückenden Fronten.
    Warum erwähnen Sie die Hauptleidtragenden einer kriegerischen Auseinandersetzung: Frauen und Kinder nicht? Ich empfehle Ihnen für künftige Berichterstattung den Aufruf: "Frauen in Mali, sagr NEIN zum Stellvertreterkrieg!"
    http://www.pambazuka.org/fr/category/features/85674