Faule Kredite: Spanische Banken könnten 190 Milliarden Euro verlieren

APEs ist die höchste Quote von faulen Krediten bei spanischen Banken, die jemals aufgezeichnet wurde: Rund 11,4 Prozent der Darlehen werden nicht zurück gezahlt. Die Geldhäuser könnten Kredite in Höhe von mehr als 190 Milliarden Euro verlieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-878401.html
  1. #1

    190 Milliarden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist die höchste Quote von faulen Krediten be
    Macht doch nichts. Mutti wird die 190 Milliarden als Peanuts deklarieren und überweisen.
  2. #2

    Sie wird es schon richten

    Hätte fast gesagt, die Banken verstaatlichen, aber wenn ich an unsere Landesbanken denke dann ist auch so etwas nicht hilfreich. Die Führung der spannischen Bank lag offensichtlich zu lange an der Sonne, denn wenn ich mir überlege wann sich andere Banken schon mit EU-Mitteln saniert haben. Macht Mutti eben auch für die spanischen Banken eine Badbank und die Geschäfte können munter weiter gehen.
  3. #3

    Finanzmisere = Bankenmisere

    Unsere Politiker sollten eben nicht nur Gesetze verabschieden sondern deren Umsetzung auch kontrolieren. Aber auch hier schein der Überblick zwischenzeitlich verloren gegangen zu sein. So wie Aufsichtsräte in aller Regel keine Aufsicht ausüben, so werden die Banken von den Prüfungsgesellschaften offensichtlich nicht ordentlich geprüft. Denn ansonsten könnte dieses Desaster ob bei den Banken oder auch den DAX-Konzernen nicht auftreten. FlowTex lässt grüssen, ausser neuen Regeln haben die Verantwortlichen aber daraus nichts gelernt. Hauptsache Ihre Kasse stimmt.
  4. #4

    Banken - Spanien

    Die faulen Kredite nehmen zu, und das war doch wohl voraussehbar.. bei der Arbeitslosenzahl, der Rezession,etc. Und die EZB hatte doch auch schon von Euro 110 Milliarden gesprochen, doch dann kamen die verschoenten Berichte, dass lediglich ca Euro 60 Milliarden fuer die Bereinigung der Bankbilanzen notwendig seien. Und die Hilfe sollte dann auch gleich an die Banken fliesse, nicht mit Buergschaft/Haftung des Staates. Das wuerde bedeuten, dass die EZB ihre Kredite/Kapitaleinlagen gleich abschreiben muss. Und bei den neuen Angaben werden die folgenden Kredite/Kapitaleinlagen auch wieder noetig sein, um die anfallenden Verluste auszugleichen. Die Deutsche Regierung kann nur auf die Bremse treten und die Haftung des Staates einfordern. Die gewuenschte Europa-Bankenaufsicht und der angestrebte Bankensicherungsfond, von den Banken bezahlt, macht keinen Sinn, denn damit wuerde die Deutsche Bank in den Fond einzahlen und die faulen Kredite bei Spanischen Banken bezahlen. Dieser Prozess wuerde die guten Banken belasten und damit alle europaeischen Grossbanken schwaechen, schliesslich Unterstuetzungen vom Staat erforderlich machen. Und damit haette die Politik es geschafft, private Banken unter das Joch der Politiker zu stellen... Sozialismus durch Umverteilung. Karl
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist die höchste Quote von faulen Krediten be
    Da hilft nur eins: Löhne runter, Renten runter. Und gleich danach noch ein paar Absenkungsrunden. Erst wenn die Löhne und Renten um ca 80% gekürzt wurden, können die Menschen wieder ihre Kredite bezahlen und konnsumieren bis zum jüngsten Tag. Kurbelt ja auch die Wirtschaft an.
    Und nicht vergessen: Steuersenkungen für die Leistungsträger, sprich "Finanzelite", durchpeitschen.
  6. #6

    Deutschland im Eimer

    Wenn Merkel und Schäuble in dieser Lage nicht höllisch aufpassen, werden wir unweigerlich mit ins Desaster gezogen - dagegen wären die deutschen Verbindlichkeiten aus der Griechenlandkrise niedlich zu nennen. Spanien und Italien sind ganz andere Dimensionen. Mit neuen gesamteuropäischen Haftungs- und Finanzierungskonstrukten oder mit der Ausweitung bestehender könnten schnell Forderungen an Deutschland entstehen, die mehrere Billionen Euro (!) umfassen und die wir nicht mehr stemmen könnten, überhaupt nicht, unmöglich - Deutschland wäre im Eimer.
  7. #7

    optional

    Da werden unsere "Superkanzlerin" und ihr Buchhalter Schäuble jetzt sicher total überrascht sein. Wie blind muß man entweder gegenüber den Tatsachen sein oder aber bewußt täuschen und lügen ( was der Wahrheit wohl näher kommt ) , wenn man noch vor kurzem behauptet, Spanien sei auf einem "guten Weg".
  8. #8

    Da wird nicht reichen....!

    Spanien leidet an einem Bau- und Immobiliendesaster, welches in den letzten 15-20 Jahren das von Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien ZUSAMMEN umfasst!
    Es übertrifft die US-Immobilienkrise um Weiten..! (700 Mrd US-$ TARP-Programm der Regierung, es wurden davon ca. 2/3 = 470 US-$ benötigt..)

    Die span. Tageszeitung "El Pais" bezifferte die privaten Bau- und Immobilienausstände auf ca. 3,5 Billionen €. = 3500 Mrd €uro...!
    Die staatl./kommunale Verschuldung (inkl. Verschuldung im €uroraum) beläuft sich auf ca. 1,1 Billionen €....

    Spanien ist bankrott...

    Mit der Arbeitslosigkeit von gegen 30%, einer Jugendarbeitslosigkeit von ca. 55-60% und einer in den Bauboomjahren erfolgten Masseneinwanderung durch erl. Einbürgerung von ca. 4-5 Mio. Nord/-Schwarzafrikanischen Arbeitskräften, sitzt Spanien auf einem
    sozialpolitischem Pulverfass.....
  9. #9

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist die höchste Quote von faulen Krediten be
    ..........

    Macht doch nix, die Draghi-EZB und die EU-Länder, sprich Deutschland, werden schon dafür aufkommen...
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....