Fisch-Invasion: Riesen-Welse erobern Rhein und Neckar

Peter MerkelDer Flusswels vermehrt sich in Deutschlands Gewässern rasant. Die Fische erreichen eine Länge von bis zu drei Metern und können 150 Kilogramm schwer werden. Biologen sprechen von der größten Veränderung der Wasserfauna seit der Eiszeit - rätseln aber über den Grund.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-877665.html
  1. #150

    Zitat von firestag Beitrag anzeigen
    ... sollten wissen, dass Fische im vorderen kopfbereich, also Lippen, keine Nervenzellen haben und daher keinen schmerz verspüren.
    Ja ne, ist klar. Und die Barteln hat der Wels auch nur, weil er darin keinen Tastsinn hat und damit kein Futter ertastet. Man kann sichs auch schönreden...
  2. #151

    unsinnig

    Zitat von cashcows_return Beitrag anzeigen
    Angeln ein Breitensport? Können Sie das bitte belastbar belegen?
    (Ich weiß, sie können es nicht, es ist eine unsinnige Behauptung.)
    Ein Breitensport vielleicht nicht, es gibt ja nur etwa 1,6 Mio. Angler in Deutschland. Womit man davon ausgehen kann, dass etwa 8 - 10 Mio. Menschen davon profitieren. Die wenigsten Angler essen ihren gefangenen Fisch allein, ich verschenke Fische auch schon mal an Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn.
  3. #152

    Komisch

    Für das größte Leid an den Flüssen sind sowieso die Schleusen zuständig die Ihren "Ökostrom" produzieren.

    http://www.planetopia.de/nc/magazin/news-details/datum/2012/11/26/tod-durch-turbinenkraft-wasserkraftwerke-als-fischkiller.html

    Und ja Angler weisen darauf hin und kämpfen für Umgehungen. Das tausende Aale vor Schleusen abgefischt werden haben sie auch nur dem Einsatz von Angler bzw. deren Verbänden zu verdanken.
    Wer in Deutschland ohne Tierleid leben will, sollte auch kein Auto fahren (wer schon mal gesehen was Erdöl in der Tierwelt anrichtet) und am besten im Wald im Erdloch hausen.
    Ich finde es erstaunlich, wie kurzsichtig die Leute hier argumentieren, jeder der in der "Zivilisation" lebt hat doch selber genug dreck am Stecken. Aber wegen ein paar Fischen regt man sich dann auf, weil man ja selber so ein toller Naturschützer ist. Jeder sollte sich mal an die eigene Nase packen, was er schon aktiv für den Umweltschutz getan hat.
    Das Es bei den Angler auch Schweine gibt die ihren Müll liegen lassen ist klar, aber das hat ja wohl nichts mit dem Hobby anstrich zu tun, das gibt es überall.
  4. #153

    Zitat von Linksruck Beitrag anzeigen
    Das ist nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland so. Alle Fische, die in der verschwundenen Fotostrecke zu sehen waren, durften nicht wieder zurück gesetzt werden.
    Und die Typen, die damit sogar noch angeben, haben sich ganz klar strafbar gemacht. Angelfischer möchte ich solche Leute nicht nennen. Denen sollte man die Erlaubnis zum Angeln auf Lebenszeit entziehen, da sie ja vorsätzlich handeln.
    Wer vermeiden will, so einen Fisch zu fangen, hat die Möglichkeit, sein Material entsprechend anzupassen. Ich stelle meines so zusammen, dass zu kleine Fische den Köder gar nicht nehmen können und Haken und Vorfach für einen zu großen Fisch einfach zu schwach sind.
    So fange ich in der Regel nur maßige Fische, die dort landen, wo sie auch hingehören, nämlich in Topf, Pfanne oder Räucherschrank und letztendlich auf dem Teller.
    Was Sie hier schreiben, ist komplett falsch.

    Das Verbot vorsätzlichen C&R ist gesetzlich nur in Bayern und Schleswig-Holstein in den Fischereigesetzen festgeschrieben. Aber auch in diesen beiden Bundesländern gilt das Tierschutzgesetz. Bedeutet, dass ein Fisch nur aus einem vernünftigen Grund getötet werden darf.

    Ich bin Angler in Bayern und habe im vergangenen Jahr 18 Karpfen zur Verwertung entnommen. Mindestens genau so viele habe ich zurückgesetzt, weil sie zu groß für eine Verwertung durch mich allein waren (Angler dürfen Fische typischerweise laut Vereinsstatus nicht verkaufen)

    Leute wie Sie sind es, die Jungangler verunsichern. Und ich warte auf den Moment, wo ein übereifriger Fischereiaufseher jemanden bestrafen will, weil er die beim Karpfenfischen gehakte Brasse zurücksetzt. Der bekommt von mir umgehend eine Anzeige wegen Nötigung zum Begehen einer Straftat (Zwang zum Töten eines Fisches ohne Grund).
  5. #154

    Klimaerwärmung häufig Ausrede

    Zitat von lubinca Beitrag anzeigen
    ...das die Schlauberger nicht ausbleiben.
    Begreift ihr Klimawandelleugner es nicht? Oder ist es Euch egal und Ihr wollt nur etwas stänkern? Die Klimaerwärmung ist messbar. Ebenso sicher ist, dass niemand anders als die Menschen für die Verschleppung von Arten quer über den Globuis verantwortlich sind und damit ganze Ökosysteme vernichten.
    Vor dem Menschen hat es nach heutigem Stand der Wissenschaft nur weniger als ein Dutzend derartig schneller Veränderungen in der Erdgeschichte gegeben. Und jedes Mal war eine Katastrophe unfassbaren Ausmaßes schuld daran. Und - noch unerfreulicher für uns - keine dieser Veränderungen wurde von einem Tier, das schwerer als 5 Kilo war, überlebt.
    Eine normale Veränderung eines Ökosystems vollzieht sich über Jahrtausende oder Jahrmillionen. Nicht in 100 Jahren. Wie können Sie ernsthaft behaupten, die Menschen und die Klimaerwärumg hätten damit nichts zu tun?
    Das KANN einfach nur Streitlust sein.
    Richtig: Es gibt eine Klimaänderung!

    Falsch: Nicht alles, was auf Klimaänderung zurückgeführt wird, hat dort seine Ursache; die Klimaänderung ist oft genug auch nur eine billige Ausrede von Leuten, die Scheiße gebaut haben.

    Fast ausgetrockneter Rhein im Sommer: Kein Klimafolge! Der Rhein und seine Zuflüsse wurde begradigt und die Überflutungsflächen beseitigt, mit der Folge, dass das Regenwasser in Form einer Welle im Eiltempo in der Nordsee wandert!

    Überschwemmungen am Rhein: Der gleiche Grund wie für den fast ausgetrockneten Rhein.

    Wärmere Flüsse: An den Flüssen stehen massenhaft Kraftwerke, die für den Fluss wie Heizungen wirken, weil sie den Flüssen kaltes Wasser entnehmen und warmes Wasser zuführen.

    Hierzu kommen einerseits je nach Gewässer Überdüngung oder Unterdüngung. Unterdüngung? Ja, denn es wird dem Fluss zur Trinkwassergewinnung Wasser entzogen und gereinigt, das heißt, die Nährstoffe im Wasser herausgefiltert. Nach Wasserleitung, Badewanne, Klärwerk geht das Wasser zwar wieder in den Fluss, aber es wird geklärt und enthält daher weniger Nährstoffe als ihm bei der Trinkwassergewinnung entzogen wurde.

    Und das alles sind nur ein paar Ausreden, allein auf die Flüsse bezogen.
  6. #155

    Zitat von Linksruck Beitrag anzeigen
    Ich stelle meines so zusammen, dass zu kleine Fische den Köder gar nicht nehmen können und Haken und Vorfach für einen zu großen Fisch einfach zu schwach sind.
    Das habe ich jetzt erst gelesen. Sie stellen Ihre Montagen also so zusammen, dass große Fische die Schnur durchreißen und dann gepierct durch die Gegend schwimmen. Das ist natürlich sehr waidgerecht und absolut kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ....

    Oh Mann.
  7. #156

    Zitat von swal Beitrag anzeigen
    Fischarten schützen - Welse begrenzen.
    Völlig korrekt, aber nicht hinreichend. Ein Wels frisst pro Jahr das Äquivalent dessen, was drei Kormorane fressen.

    Fischarten schützen - Kormorane und Welse begrenzen
  8. #157

    Zitat von Psykhe Beitrag anzeigen
    Da haben sie recht, allerdings nicht so wie sie denken.

    Der Temperatur-Trend der letzten 10.000 Jahre war nämlich bis vor ca. 1000 Jahren negativ. Wir waren am Ende der aktuellen Warmzeit und sind langsam, aber sicher in die nächste Eiszeit geschlittert.

    Die diversen anthropogenen Einflüsse haben das verhindert. Nur werden die jetzt so langsam zuviel des guten...

    Und zu sagen das wir das nicht sind weil sich das Klima auch natürlich ändert ist in etwa so logisch wie zu behauten das ein Feuer keine Brandstiftung gewesen sind kann, da es ja ständig natürlich entsteht.
    Falsch, die Erderwärmung begann schon vor der Industrialisierung; das ist selbst bei Klimaforschern unstreitig. Insoweit wären wir auch ohne den menschlichen Einfluss auf das Klima nicht in eine Eiszeit geschlittert. Ganz nebenbei: Wir hätten die Probleme nicht, wenn es starke natürliche Ursachen gäbe, die eine neue Eiszeit herbeiführen würden, wenn dem so wäre, wäre im Kyoto-Protokoll vereinbart worden, um wie viel jedes Land seinen CO2-Ausstoss erhöhen muss.

    Also immer hübsch langsam mit den jungen Pferden; einfach mal etwas behaupten hilft dem Klima nicht, denn irgendwann glaubt niemand niemanden mehr, wenn ständig unhaltbare Behauptungen gemacht werden. Das schadet dem Klimaschutz dann letztlich mehr als ein paar Leute, die unverbesserlich sind.
  9. #158

    Bei manchen Kommentaren zeigt sich, wohin diese verweichlichte, weibische Gesellschaft driftet. Noch nicht mal in der Lage eigene Nahrung zu jagen und zu erlegen, aber hier den großen Harry markieren. Ohne Lidl und Co. würde die Hälfte des Volkes jämmerlich verhungern.
  10. #159

    Grund

    Zitat von _gimli_ Beitrag anzeigen
    Was Sie hier schreiben, ist komplett falsch.

    Das Verbot vorsätzlichen C&R ist gesetzlich nur in Bayern und Schleswig-Holstein in den Fischereigesetzen festgeschrieben. Aber auch in diesen beiden Bundesländern gilt das Tierschutzgesetz. Bedeutet, dass ein Fisch nur aus einem vernünftigen Grund getötet werden darf.
    Der einzige vernünftige Grund für das Angeln ist der Nahrungsmittelerwerb. C&R widerspricht dem Tierschutzgesetz. Da geht es nicht um das Töten des Fisches.
    || Tier-/Naturschutz | VDSF e.V.
    Lesen Sie es sich ruhig einmal durch.

    Ich bin Angler in Bayern und habe im vergangenen Jahr 18 Karpfen zur Verwertung entnommen. Mindestens genau so viele habe ich zurückgesetzt, weil sie zu groß für eine Verwertung durch mich allein waren (Angler dürfen Fische typischerweise laut Vereinsstatus nicht verkaufen)
    Man kann sie, sogar in Teilen, ohne Probleme verschenken. Frische Fische lassen sich auch hervorragend einfrieren, wenn man sie nicht auf einmal verwerten kann.

    Leute wie Sie sind es, die Jungangler verunsichern. Und ich warte auf den Moment, wo ein übereifriger Fischereiaufseher jemanden bestrafen will, weil er die beim Karpfenfischen gehakte Brasse zurücksetzt. Der bekommt von mir umgehend eine Anzeige wegen Nötigung zum Begehen einer Straftat (Zwang zum Töten eines Fisches ohne Grund).
    Oha. Ich würde mich mehr über einen beim Brassenfischen gehakten Karpfen ärgern. Den bekommt dann zwar meine Schwiegermutter, meine Schwägerin oder ein Arbeitskollege, aber die erwarten einen küchenfertigen Fisch, die Arbeit damit habe ich also selbst.