Junge Modelabel-Gründer: Wir sind trotzdem noch Freunde

Fabienne HurstDie eigene Modemarke - der Traum aller Designstudenten. Doch die Branche ist hart umkämpft, die Halbwertszeit junger Labels extrem kurz. Sieben junge Hamburger sind das Risiko eingegangen: Während die einen ihr Debüt feiern, packen die anderen schon wieder ihre Kisten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-876171.html
  1. #1

    So ist es halt

    Zu meiner Studiumzeit gab es in meiner Uni auch Modedesign. Was da für Träumer und Gutmenschen Unter den Studenten waren ist schon lustig. "Wir grüden zu 5 ein Modelabel und sind immer freundlich und diskutieren alles aus." Die Realität sah dan aber anders aus. Da zählt nur ein Naturgesetz. Der Stärkere gewinnt.
  2. #2

    Die armen Kreativen...

    ... egal aus welcher Branche, sie alle kommen früher oder später dahinter, das auch ihr Geschäft nichts anderes als Hardcore-BWL ist. Nur grosskotzig rumlabern, nerdmässig auftreten und wichtigtuerisch in den Szene-Locations abhängen reicht eben nicht.

    Wie sagte es George Michael schon vor Jahren in einem anderen Zusammenhang zwar, aber trotzdem zutreffend: "Auch die Leute von der Plattenfirma sind schlussendlich nichts anderes als Banker in Jeans."
  3. #3

    Na klar!

    Zitat aus dem Artikel: "Die Hamburger Designerin Anna Fuchs, seit zwölf Jahren erfolgreich im Geschäft, hält es für riskant, in diesen Tagen ein neues Label zu gründen..."
    Ach so, und wenn die Zeiten dann irgendwann vermeintlich besser werden, wird sie dann ganz bestimmt sagen: "Jo Leute, jetzt ist die perfekte Zeit um ins Geschäft einzusteigen und mir Konkurrenz zu machen."
    Solche Aussagen, egal zu welchen Zeiten, werden von Unternehme(r)n immer kommen. Es ist genauso wie bei allen anderen Branchen. Egal wie gut die Zeiten sind, egal wie viel gerade verkauft wird, es heißt immer, uuuiiiii, ja, im Moment läuft es nicht schlecht, ABER, die Prognosen sind nicht so rosig, wir müssen uns auf schlechte Zeiten gefasst machen, die bald ganz bestimmt kommen. Habe noch nie von irgendeiner Firma/Konzern... gehört, ja, super Zeit gerade, wir machen gerade irre Gewinne und blicken freudig in die Zukunft.

    Klar, man sollte immer kühl abwägen, beobachten und kalkulieren, wenn man was eigenes anfangen will, aber ein allzu großes Gewicht würde ich auf solche bewusst getroffenen Aussagen nicht legen.
  4. #4

    Hilfe für Modegründer

    Es scheint echt schwer zu sein, sich als Jungdesigner auf dem Markt zu behaupten.

    Vielleicht wird es in Zukunft, zumindesten für talentierte Designer, einfacher, ein eigenes Label zu gründen, und zwar mit Fashion Funds:

    Fashion Funds nutzt die Reichweite sozialer Netzwerke, um einem breiten Publikum junge Mode zu präsentieren. Dazu betreibt Fashion Funds in vielen etablierten Netzwerken (Facebook, Twitter, Google+) Fanpages. Designs und Entwürfe werden hier präsentiert und können bei Gefallen direkt vorbestellt werden. So erhält der Designer die finanziellen Mittel seine Kollektion erfolgreich zu präsentieren und einen ersten Schritt bei der Gründung seines Modelabels zu machen. Der Designer kreiert die Mode, wir sorgen für die Platzierung am Markt.

    Fashion Funds - Wir helfen Mode machen!
    Fashion Funds - Wir helfen Mode machen - startnext.de

    Mal schauen, ob es klappt.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die eigene Modemarke - der Traum aller Designstudenten. Doch die Branche ist hart umkämpft, die Halbwertszeit junger Labels extrem kurz. Sieben junge Hamburger sind das Risiko eingegangen: Während die einen ihr Debüt feiern, packen die anderen schon wieder ihre Kisten.
    Junge Gründer und der Traum vom eigenen Modelabel - SPIEGEL ONLINE