Google-Chef gegen Apple und Facebook: Larry Page teilt aus

REUTERSApple erntete einen Seitenhieb - und Facebook eine Ohrfeige: Google-Chef Larry Page hat in einem großen Interview mit der Zeitschrift "Wired" gleich zwei Konkurrenten kritisiert. Das Interview erschien kurz nach Facebooks Ankündigung einer eigenen Suchmaschine.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-878386.html
  1. #1

    Der eine Chef der Datenkrake kritisiert also seine Konkurrenz, so so. Was ist denn los? Hat Google Marktanteile gegen andere "Don´t be evils" verloren? Oder werden die Herren Turnschuhmilliardäre nervös, weil immer mehr Leute sich darüber bewusst werden, welche Machenschaften diese Herren unter der Oberfläche betreiben?
  2. #2

    Ausgerechnet Google!

    Das Google angeblich immer die Netzfreiheit und das offene Netz hochhält, strotzt nur so von Hybris. Immerhin ist es Google, dass auf Basis der kostenlosen Inhalte Millionen von Webmastern und Contentautoren groß geworden ist und nun den indirekten Vertrag ("Ihr gebt uns eure Inhalte, wir geben euch Traffic") Schritt für Schritt aufkündigt, indem die eigenen Dienste in ganz und gar intransparente Weise nach vorne gepusht werden - oder gleich freie Inhalte schamlos monetarisiert werden (z.B. Wikipedia für Google KnowledgeGraph) Unterm Strich hat Google mit dem freien, offenen Netz nur deshalb etwas am Hut, weil es darin einen Selbstbedienungsladen für die eigenen Werbedollars sieht - ohne etwas zurückgeben zu wollen.
  3. #3

    sehr richtig.

    Zitat von mwinter Beitrag anzeigen
    Das Google angeblich immer die Netzfreiheit und das offene Netz hochhält, strotzt nur so von Hybris. Immerhin ist es Google, dass auf Basis der kostenlosen Inhalte Millionen von Webmastern und Contentautoren groß geworden ist und nun den indirekten Vertrag ("Ihr gebt uns eure Inhalte, wir geben euch Traffic") Schritt für Schritt aufkündigt, indem die eigenen Dienste in ganz und gar intransparente Weise nach vorne gepusht werden - oder gleich freie Inhalte schamlos monetarisiert werden (z.B. Wikipedia für Google KnowledgeGraph) Unterm Strich hat Google mit dem freien, offenen Netz nur deshalb etwas am Hut, weil es darin einen Selbstbedienungsladen für die eigenen Werbedollars sieht - ohne etwas zurückgeben zu wollen.
    Sie haben den Nagel exakt auf den Kopf getroffen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Danke.
  4. #4

    bla bla Mr. Page

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Apple erntete einen Seitenhieb - und Facebook eine Ohrfeige: Google-Chef Larry Page hat in einem großen Interview mit der Zeitschrift "Wired" gleich zwei Konkurrenten kritisiert. Das Interview erschien kurz nach Facebooks Ankündigung einer eigenen Suchmaschine.

    "Wired"-Interview mit Google-Chef Larry Page - SPIEGEL ONLINE
    anstatt ein Beispiel zu nehmen wird kritisiert. Kein Wort davon wie anfällig Astroid ist. Aber hauptsache gegen geschlossene Systeme geschossen.
  5. #5

    doppeldeutig

    "Viel davon ist von unseren Mitbewerbern kopiert worden, deshalb glaube ich, dass wir da gute Arbeit leisten."

    Das kann man so und so verstehen. :-)
  6. #6

    Zitat von mwinter Beitrag anzeigen
    Das Google angeblich immer die Netzfreiheit und das offene Netz hochhält, strotzt nur so von Hybris. Immerhin ist es Google, dass auf Basis der kostenlosen Inhalte Millionen von Webmastern und Contentautoren groß geworden ist und nun den indirekten Vertrag ("Ihr gebt uns eure Inhalte, wir geben euch Traffic") Schritt für Schritt aufkündigt, indem die eigenen Dienste in ganz und gar intransparente Weise nach vorne gepusht werden - oder gleich freie Inhalte schamlos monetarisiert werden (z.B. Wikipedia für Google KnowledgeGraph) Unterm Strich hat Google mit dem freien, offenen Netz nur deshalb etwas am Hut, weil es darin einen Selbstbedienungsladen für die eigenen Werbedollars sieht - ohne etwas zurückgeben zu wollen.
    Es wird immer so getan als ob der kleine Webmaster oder der große Webauftritt einer Firma von Google ausgeprest wird, der Inhalt abgesaugt und niemand ausser Google eine Nutzen daraus ziehen würde. Lachhaft.
    Wer Google von seiner Webpräsenz fernhalten will kann das mit eine paar Zeilen Code erledigen. Will ab keiner, denn man will ja bei Google gefunden werden. Kostenlos. Also lieber alle auf die Datenkranke Google schimpfen das nichts von seinem Werbegeld abgeben möchte, statt konsequenterweise Google zu meiden und den Dienst auszusperren. Eins wird bei diesen scheinheiligen Kommentaren gerne vergessen - wer nicht bei Google zu finden ist, verliert dramatisch an Besucherzahlen. Dann kann der Webmaster seinen so wertvollen Content mit den vier Besuchern teilen.
  7. #7

    dont be evil

    ist klar der konzern der einem überall hinterherschnüffelt macht einen auf dicke hose. ich hoffe dass die leute langsam aufwachen und sich wieder auf dezentralere dienste besinnen. egal ob google facebook oder sonstwer.

    alles zu 100% verzichtbarer datenmüll.
  8. #8

    Android

    Zitat von hjka Beitrag anzeigen
    anstatt ein Beispiel zu nehmen wird kritisiert. Kein Wort davon wie anfällig Astroid ist. Aber hauptsache gegen geschlossene Systeme geschossen.
    "s" und "n" sind nichtmals nahe auf der Tastatur, dass man Ihnen dass als Tippfehler durchgehen lassen kann. Sie wissen schon, dass Android auf Linux basiert? Und was meinen sie mit "anfaellig"? Android 4.2 auf einem Nexus 7 laeuft wie geschmiert und man hat mehr Freiheiten als bei iOS. Zugegeben, es ist auch nicht ganz so idiotensicher wie letzteres, aber das ist Windows auch nicht und mir ist in 20 Jahren auch dort kein ernstes Virenproblem untergekommen (auf ueber einem Dutzend Rechner und oft ganz ohne Virenscanner), obwohl ich viel auch aus dem Netz installieren und locker mehr als 20,000 Emails empfangen habe, da waren auch so einige Phishing-Spams dabei.

    Was Page ueber FB sagt kann man wohl so unterschreiben, technisch ist das schon etwas laecherlich. Google sollte aber auch mal zusehen, dass Sie mehr Resourcen in Kundenanfragen investieren, etwa Google Local unter Maps ist ein einziges Chaos (Doppeleintraege, Bilder oder Videos erscheinen nicht, falsch gesetzte Orte, Description ist irrelevant, Suche liefert unpassende Ergebnisse), und das Killerfeature, die Seite mit den Details, erscheint winzig unter "show more". Man sollte da mal ein paar Experten fuer Benutzeroberflaechen bei Apple abwerben, in der Autoindustrie machen ja auch nicht die Ingenieure das Design.
  9. #9

    Zitat von götzvonberlichingen_2 Beitrag anzeigen
    Es wird immer so getan als ob der kleine Webmaster oder der große Webauftritt einer Firma von Google ausgeprest wird, der Inhalt abgesaugt und niemand ausser Google eine Nutzen daraus ziehen würde. Lachhaft.
    Wer Google von seiner Webpräsenz fernhalten will kann das mit eine paar Zeilen Code erledigen. Will ab keiner, denn man will ja bei Google gefunden werden. Kostenlos. .....
    Man kann ja umgekehrt auch partizipieren ueber AdSense, selbst bei YouTube kann man mit Werbung Geld verdienen.