Organspendeskandal in München: Ärzte sollen Blutproben mit Urin gepanscht haben

dapdSchon wieder gibt es Meldungen über Tricksereien bei der Vergabe von Organen: Am Klinikum rechts der Isar in München wurde offenbar noch häufiger manipuliert als bekannt. Laut "Süddeutscher Zeitung" mischten Mediziner offenbar mehrfach sogar Urin in Blutproben, um Patienten kränker erscheinen zu lassen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-878334.html
  1. #1

    schweres thema

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon wieder gibt es Meldungen über Tricksereien bei der Vergabe von Organen: Am Klinikum rechts der Isar in München wurde offenbar noch häufiger manipuliert als bekannt. Laut "Süddeutscher Zeitung" mischten Mediziner offenbar mehrfach sogar Urin in Blutproben, um Patienten kränker erscheinen zu lassen.

    Organspendeskandal München: Ärzte manipulierten Blutproben mit Urin - SPIEGEL ONLINE
    Grundsätzlich haben die Ärzte ja positiv für den Empfänger gehandelt. Leider erhalten ja ersts schwerst Kranke mit wenig Erfolgsaussichten höhere Priorität auf ein Spenderorgan. Diese Methode der Spenderorgan verteilung sollte mal generell überprüft werden.
  2. #2

    war

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon wieder gibt es Meldungen über Tricksereien bei der Vergabe von Organen: Am Klinikum rechts der Isar in München wurde offenbar noch häufiger manipuliert als bekannt. Laut "Süddeutscher Zeitung" mischten Mediziner offenbar mehrfach sogar Urin in Blutproben, um Patienten kränker erscheinen zu lassen.

    Organspendeskandal München: Ärzte manipulierten Blutproben mit Urin - SPIEGEL ONLINE
    es nicht eher Blut in Urinproben?
  3. #3

    Zitat von hallo_welt Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich haben die Ärzte ja positiv für den Empfänger gehandelt. Leider erhalten ja ersts schwerst Kranke mit wenig Erfolgsaussichten höhere Priorität auf ein Spenderorgan. Diese Methode der Spenderorgan verteilung sollte mal generell überprüft werden.
    Grundsätzlich haben die Ärzte damit den echten Kränkeren die wenigen Chanchen noch weiter reduziert. So erhielten die gesünderen Kranken die Ersatz-Organe.

    Das ist so als ob bei einem Schiffsuntergang sich manche Männer als Frauen verkleiden um an einen zu knappen Rettungsboot-Platz zu kommen.

    Da sollte man schon so ehrlich sein und die ganze Organtransplation dem freien Markt zu überlassen, Angebot und Nachfrage lassen sich am ehesten über ein abstraktes Sysetm wie über 'Geld' regeln.
    Wer mehr Geld bereitstellen kann bekommt das Organ, zumindest können sich die Ärzte um ihre hohe Kunst kümmern und müssen keine Laborwerte mher fälschen.
  4. #4

    .

    Zitat von uban1 Beitrag anzeigen
    [...]
    Das ist so als ob bei einem Schiffsuntergang sich manche Männer als Frauen verkleiden um an einen zu knappen Rettungsboot-Platz zu kommen.
    [...]
    Der Bundestag berät in den nächsten Tagen über eine Männerquote in Rettungsbooten, das Familienminister(in) ist dran.

    On topic:
    Ich würde gerne einen Organspendeausweis ausfüllen. Leider würde ich damit ein schwer erkranktes System unterstützen welches noch tief in der Leugnungsphase steckt. Ich glaube eine Besserung ist nur möglich, wenn der Druck aus der Bevölkerung durch Verweigerung der Spenenbereitschaft steigt. Es bricht mir das Herz es zu schreiben :-(
  5. #5

    Reiche bevorzugt

    also solange Reiche nicht bevorzugt wurden, kann man von keinem richtigen Skandal schreiben. Solange es man nur Kranken Menschen (ohne Ansehen der Person) die Chance erhöht hat, ein Spenderorgan zu bekommen, finde ich es ok. Aber so was darf nur im Ausnahmefall gemacht werden. Also zukünftig nicht mehr
  6. #6

    Ich bin ...

    ... (potenzieller) Organspender und werde es bleiben! Es steht zu hoffen, dass das ohne Zweifel dramatisch gestörte Vertrauen schnell zu Gunsten der tatsächlich Bedürftigsten wieder aufgebaut wird.
  7. #7

    Zitat von uban1 Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich haben die Ärzte damit den echten Kränkeren die wenigen Chanchen noch weiter reduziert. So erhielten die gesünderen Kranken die Ersatz-Organe.

    Das ist so als ob bei einem.....
    Wem würden Sie ein Spenderorgan transpantieren.
    Einer Person mit 10 % Erolgsquote oder einer mit 70 %.
    Klingt evtl. hart, aber so funktioniert jede Rettung bei mehreren Personen.
    Sehr zu empfehlen auch das Podcast vom WDR5 Doc5 Organspende.

    Diese Wartelistenmethode ist einfach Mist, wenn man erst rankommt wenn es zu spät ist.
  8. #8

    Und da wundert man sich wirklich noch, warum die Bereitschaft zur Sepnde zurück geht?
    Wenn der richtige VIP grad was wichtiges braucht, will ich nicht mit dem passenden Organ vorher in ein Koma gefallen sein... Da Menschen für Geld immer alles machen. es lediglich eine Frage des Preises ist traue ich allen alles zu !
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon wieder gibt es Meldungen über Tricksereien bei der Vergabe von Organen: Am Klinikum rechts der Isar in München wurde offenbar noch häufiger manipuliert als bekannt. Laut "Süddeutscher Zeitung" mischten Mediziner offenbar mehrfach sogar Urin in Blutproben, um Patienten kränker erscheinen zu lassen.
    Sollte man die Ärzteschaft nicht so langsam als kriminelle Vereinigung bezeichnen dürfen?! Die sind ja skrupelloser als das Baugewerbe!