Geiseldrama in Algerien: Angriff beim Schichtwechsel

REUTERS Google Earth/ CNES / Spot ImageDie Terroristen, die das Gasfeld bei Ain Amenas überfielen, wussten genau, wann sie zuschlagen mussten: während eines Schichtwechsels auf der Anlage. Die Details des Überfalls belegen, wie kalkuliert die Islamisten agieren - und wie verheerend die Befreiungsaktion des Militärs für viele Geiseln war.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878337.html
  1. #1

    optional

    An anderer Stelle ist von ~35 Toten Geiseln die Rede was natürlich sehr tragisch ist.
    Auf der anderen Seite dürfte es bei insgesamt 300-400 Geiseln, die noch dazu anscheinend Sprengfallen tragen mussten, praktisch unmöglich sein alle lebend da herauszubekommen egal wie die Befreiungsaktion ausgesehen hätte.

    Die einzige Alternative wäre wohl gewesen auf die Bedingungen der Terroristen einzugehen und selbst dann hätte man keine Sicherheit gehabt, alle Geiseln lebend wiederzubekommen. Zumindest die Ausländer wären ja selbst in diesem Falle mit Sicherheit wer weiß wielange als Lebende Schutzschilde missbraucht worden.
  2. #2

    Guter sachlicher Artikel -

    ...danke
  3. #3

    56789

    Zitat von hador2 Beitrag anzeigen
    An anderer Stelle ist von ~35 Toten Geiseln die Rede was natürlich sehr tragisch ist.
    Auf der anderen Seite dürfte es bei insgesamt 300-400 Geiseln, die noch dazu anscheinend Sprengfallen tragen mussten, praktisch unmöglich sein alle lebend da herauszubekommen .....
    daher kommt also unser öl. Wollen wir da nicht auch ganz viele Kollektoren aufstellen, daß auch der Strom von daher kommt? Sicher ein interessantes Projekt, aber man muß mit dem Temperament der Leute in der Gegend rechnen.
  4. #4

    Ergebnis überrascht nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Terroristen, die das Gasfeld bei Ain Amenas überfielen, wussten genau, wann sie zuschlagen mussten: während eines Schichtwechsels auf der Anlage. Die Details des Überfalls belegen, wie kalkuliert die Islamisten agieren - und wie verheerend die Befreiungsaktion des Militärs für viele Geiseln war.

    Algerien: Chronologie der Geiselnahme auf dem BP-Gasfeld Ain Amenas - SPIEGEL ONLINE
    War abzusehen, dass ein Angriff der algerischen Armee auf ein Blutbad herausläuft. Aber die Algerier waren da wohl zu "stolz auf ihre Souveränität", um das jemand machen zu lassen, der es kann, wie z.B. die amerikanischen Navy Seals oder israelische Spezialeinheiten.
  5. #5

    Es ist so traurig

    immer nur Krieg und Gemetzel. Wo man nur hinschaut, weltweit. Ein einziges Abschlachten.
    Ist schonmal Jemandem aufgefallen, daß es keinen einzigen Tag gibt mit nur positiven schönen Meldungen.
    zum Beispiel:... Brunnen gebaut in Somalia -Stop- Menscheit hilft Kindern in Kenia in außergewöhnlicher Form -Stop- Rußland und USA verschrotten die U-Bootflotte und bauen Entsalzunganlagen für Trinkwasser -Stop- Palästinenser und Israelis trinken gemeinsam Tee -Stop-
    Letzte Meldung Frieden in der Welt erreicht --Stop--
  6. #6

    optional

    aber man muß mit dem Temperament der Leute in der Gegend rechnen
    Muß man doch nicht.
    Un die Stromtrassen bezahlen sowiso die privaten Verbraucher.
    Wo ist das Problem?
  7. #7

    optional

    aber man muß mit dem Temperament der Leute in der Gegend rechnen
    Muß man doch nicht.
    Un die Stromtrassen bezahlen sowiso die privaten Verbraucher.
    Wo ist das Problem?
  8. #8

    Zuviel

    Zitat von joki81 Beitrag anzeigen
    War abzusehen, dass ein Angriff der algerischen Armee auf ein Blutbad herausläuft. Aber die Algerier waren da wohl zu "stolz auf ihre Souveränität", um das jemand machen zu lassen, der es kann, wie z.B. die amerikanischen Navy Seals oder israelische Spezialeinheiten.
    Computerspiele geguggt?
  9. #9

    Zitat von hador2 Beitrag anzeigen
    An anderer Stelle ist von ~35 Toten Geiseln die Rede was natürlich sehr tragisch ist.
    Auf der anderen Seite dürfte es bei insgesamt 300-400 Geiseln, die noch dazu anscheinend Sprengfallen tragen mussten, praktisch unmöglich sein alle lebend da herauszubekommen egal wie die Befreiungsaktion ausgesehen hätte.
    im Artikel steht 35 Tote nur bei dem Angriff auf den Konvoi(Gegen 14.30 Uhr ), da sind die anderen Aktionen noch nicht mit eingerechnet...