Tarifverhandlungen: E.on-Mitarbeiter drohen mit unbefristeten Streiks

REUTERSDie Mitarbeiter des Energiekonzerns E.on drohen mit unbefristeten Streiks. Die Gewerkschaften Ver.di und IG BCE fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. Mit dem Arbeitskampf wollen die Beschäftigen das Unternehmen finanziell hart treffen -Stromausfälle sollen vermieden werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878367.html
  1. #10

    Zitat von hardes Beitrag anzeigen
    da kämpfen Arbeitnehmer mit ihrer Gewerkschaft für eine Lohnsteigerung die den Namen verdient
    Die Steigerung ist das eine. Das Niveau auf dem man sich schon befindet das andere.

    und Kommentar 4711-der scheinbar überall "einen kennt").
    Ich kenne sicher nicht überall jemanden - aber ich schreibe halt auch nur Sachen bei denen ich Infos habe und kommentiere nicht alles, vielleicht entsteht deswegen der Eindruck, wenn man sich meine Posting-Historie anschaut.

    Einfach mal genau nachlesen was in dem Konzern gerade geschieht, danach nachdenken und erst danach Kommentare verfassen.
    Bei E.On passiert jetzt das, was bei EnBW schon vor Jahren passiert ist: Die Strukturen werden von denen, die man sich mal leisten konnte obwohl man sie nie gebraucht hat (gezahlt hat es vor der Marktliberalisierung der Verbraucher, der keine Wahl hatte) auf solche, die man braucht. Dass das schmerzhaft ist und für die betroffenen Mitarbeiter schlimm - keine Frage. Die Alternative wäre aber nur, wenn wir als Verbraucher diesen Luxus der Energiekonzerne weiter zu finanzieren. Aber das will nun mal auch keiner.
  2. #11

    EON-Tarif-Verhandlung..., Strompreiserhöhung!

    Ich kann mit der Forderung von Verdi nichts anfangen.
    Denn ich kenne die Durchschnittsgehälte​r, den Stundenlohn, der EON-Beschäftigten nicht!
    Mir sagen deswegen die 6,5 % Erhöhung gar nichts!
    Nur eines kann ich mir ausmalen, der Strompreis wird dann wieder erhöht..., bloß, Wer bezahlt das denn wieder...? na......
  3. #12

    So NICHT!

    Milliardenverluste werden jetzt vorgeschoben damit die Mitarbeiter nicht mehr Lohn bekommen sollen. Ich bin selbst letztes Jahr nicht verlängert worden in meiner Tätigkeit bei E.ON, nachdem ich 3 Jahre im Team der Einspeisung unter Hochdruck mitgearbeitet habe. In unserem Netzcenter durften knapp 10% der Beschäftigten bis Ende 2012 gehen und sich eine neue Arbeit suchen oder sind sogar Arbeitslos.
    Das wird hier nicht eingerechnet, was sich E.ON an Löhnen spart, da ja immer noch bis 6000 Stellen abgebaut werden „müssen“.
    Ich finde es mittlerweile eine absolute Frechheit was sich der Arbeitgeber hier heraus nimmt und wie mit den Gefühlen und Existenzen der Arbeitnehmer gespielt wird.
    Hier muss Schluss sein, irgendwann hat der Spaß ein Loch!

    @ Andrasch: Du hast ja keine Ahnung wie viel man bei so einem Konzern mitbekommt wenn man Arbeitnehmer ist, da ist man natürlich mit allem gewappnet und fordert auch das was der Konzern jedes Jahr an Gewinn macht

    @ gable: Was er mit der Beteiligung erreichen will ist ja wohl klar, schau dir mal Die Aktie an, die war zu guten Zeiten beim vierfachen und zuletzt beim doppelten. Hier ist das Ziel die Aktionäre und Geldgeber zu überzeugen, bei Ihm zu bleiben

    @ kommentar4711: Das mag teils stimmen, jedoch ist dies nicht auf alle anzuwenden, erst recht nicht auf die „normalen“ Angestellten ohne Führungsposition, wobei diese sich auch nicht zwingend überanstrengen, was sich jedoch mit dem Abbau der Stellen ändern könnte

    @ hardes & bammy: Euch muss ich zustimmen, ich finde das die Arbeitnehmer nichts dafür können, was „weiter oben“ Entschieden wird

    @ juergenreimers4: Es wird immer alles etwas teurer, wenn du es nicht schaffst deinem Arbeitgeber das klar zu machen und mindestens aller 2 Jahre eine Lohnerhöhung verhandelst wirst du jedes Jahr ärmer und dabei haben wir die Inflation noch nicht mit bedacht. 6,5% werden wohl für den Normalangestellten ca. 195€ Brutto sein, dies ist natürlich eine Verhandlungsangebot, also man geht davon aus das Sie sich bei 2,5% oder so treffen, da sind wir dann ca. bei 75€ Brutto
  4. #13

    Zitat von gable Beitrag anzeigen
    Herr Teyssen soll sich mal in Deutschland um die Stromwende und den Ausbau der Stromnetze kümmern, bevor er international Zukäufe tätigt.
    Man kann den Schritt verstehen, dass er den Strommarkt in D abgeschrieben hat und nur in Ausland Chance auf Gewinn sieht.

    Zitat von gable Beitrag anzeigen
    Was will er in der Türkei mit einer Beteiligung an einem Stromerzeuger?
    An deren Gewinn beteiligen. Dass die Wunschträume von Managern wenig mit Realität zu tun haben ist allgemein bekannt, ausbaden dürfen es leider die Angestellten.