Tarifverhandlungen: E.on-Mitarbeiter drohen mit unbefristeten Streiks

REUTERSDie Mitarbeiter des Energiekonzerns E.on drohen mit unbefristeten Streiks. Die Gewerkschaften Ver.di und IG BCE fordern 6,5 Prozent mehr Lohn. Mit dem Arbeitskampf wollen die Beschäftigen das Unternehmen finanziell hart treffen -Stromausfälle sollen vermieden werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878367.html
  1. #1

    Na, dann ist wohl dieses mal nicht die Energiewende daran Schuld, wenn wir angeblich im Winter einen Stromausfall nach dem anderen bekommen.
    Was fällt den Atom-Fanboys nun wohl wieder ein?
  2. #2

    Recht so.
    Eigentlich sollten die Beschäftigten 10 Prozent fordern.
  3. #3

    Verdi schadet Arbeitnehmern

    In der jetzigen Situation bei Eon 6,5% zu fordern ist doch ein Witz und der arme Eon Mitarbeiter glaubt natürlich was er glauben will, folgt solchen Forderungen und steht dadurch in ein paar Jahren schlechter da, als wenn es diese Gewerkschaft garnicht gäbe.
    Ich finde Verdi hier nicht zum ersten mal irritierend und würde mir von einer Gewerkschaft ein mehr Einsatz für das wohl der kompletten Belegschaft wünschen. Wahrscheinlich ist es bei Gewerkschaften nicht anders als bei Unternehmen, für den persönlichen Aufstieg zählt nur der kurzfristige Erfolg.
  4. #4

    Widerspruch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zudem drücken E.on nach einer Einkaufstour in zurückliegenden Jahren Schulden von über 35 Milliarden Euro.

    Vorstandschef Johannes Teyssen will bis zu 11.000 der weltweit 73.000 Stellen streichen, mehr als die Hälfte davon in Deutschland. Gleichzeitig stößt der Konzern Beteiligungen im In- und Ausland ab. Teyssen will das Wachstum mit Investitionen in neuen Märkten außerhalb Europas vorantreiben. Im Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, 50 Prozent am türkischen Stromerzeuger Enerjisa zu übernehmen.

    Mitarbeiter des Düsseldorfer Energiekonzerns E.on drohen mit Streik - SPIEGEL ONLINE
    Nach der Einkaufstour, mit den Einnahmen der bundesdeutschen Stromzahler, gibt es jetzt Schulden von über 35 Milliarden Euro.
    Ohne die Streichung von 11.000 der weltweit 73.000 Stellen mehr als die Hälfte davon in Deutschland, kann keine 50 Prozent am türkischen Stromerzeuger Enerjisa übernommen werden.
    Energiewirtschaft gehört wieder in staatliche Hände, dann bleibt das Geld auch im Land und kommt jedem Bürger wieder zugute.
  5. #5

    Teyssen größenwahnsinnig?

    Herr Teyssen soll sich mal in Deutschland um die Stromwende und den Ausbau der Stromnetze kümmern, bevor er international Zukäufe tätigt.
    Was will er in der Türkei mit einer Beteiligung an einem Stromerzeuger?
  6. #6

    Zitat von loops-2000 Beitrag anzeigen
    Recht so.
    Eigentlich sollten die Beschäftigten 10 Prozent fordern.
    Ich kenne zwei Leute, die mal in dem Laden waren. Unter Abteilungsleitern bei E.on ruhrgas ist es üblich, den Arbeitstag in der Kaffeküche oder mit dem Lesen von mindestens 3 großen Tageszeitungen zu verbringen.

    Wie sagte einer der Bekannten doch, als die Sparpläne vor einem Jahr raus kamen und mit Streiks gedroht wurde: "Das ist für viele in dem Laden das erste Mal, dass sie etwas tun".

    Ruhrgas war früher eine reine Gelddruckmaschine, Personal wurde oft nur eingestellt damit der Vorgesetzte mit der Abteilungsgröße imponieren kann, NICHT aber weil die Leute benötigt wurden. Tja, nun ist das mit dem Gelddrucken irgendwann zu Ende gegangen, die Leute hocken aber trotzdem da.
  7. #7

    Die

    von Verdi ist köstlich:
    "Nicht die Bevölkerung solle mit einem Arbeitskampf getroffen werden - "sondern das Unternehmen finanziell".
    Höhere Kosten = höhere Preise
    Der Dank aller Verbraucher wird Verdi gewiß sein ;-)
  8. #8

    Es ist nicht zu glauben

    da kämpfen Arbeitnehmer mit ihrer Gewerkschaft für eine Lohnsteigerung die den Namen verdient und in diesem Forum werden sie beleidigt (Andrasch,uezegei,Die und Kommentar 4711-der scheinbar überall "einen kennt").
    Einfach mal genau nachlesen was in dem Konzern gerade geschieht, danach nachdenken und erst danach Kommentare verfassen.Es ist so traurig was die Medien schon geschafft haben in Deutschland.
    4 von 7 Kommentatoren finden es schlecht wenn normale Arbeitnehmer sich wehren.
    Ich kann es nicht fassen!
  9. #9

    Zitat von kommentar4711 Beitrag anzeigen
    Ich kenne zwei Leute, die mal in dem Laden waren. Unter Abteilungsleitern bei E.on ruhrgas ist es üblich, den Arbeitstag in der Kaffeküche oder mit dem Lesen von mindestens 3 großen Tageszeitungen zu verbringen.

    Wie sagte einer der Bekannten doch, als die Sparpläne vor einem Jahr raus kamen und mit Streiks gedroht wurde: "Das ist für viele in dem Laden das erste Mal, dass sie etwas tun".

    Ruhrgas war früher eine reine Gelddruckmaschine, Personal wurde oft nur eingestellt damit der Vorgesetzte mit der Abteilungsgröße imponieren kann, NICHT aber weil die Leute benötigt wurden. Tja, nun ist das mit dem Gelddrucken irgendwann zu Ende gegangen, die Leute hocken aber trotzdem da.
    Nun ist nicht jeder E.on Mitarbeiter ein Abteilungsleiter. Und in einem Versorgungsunternehmen darf auch nicht Jeder streiken.