Boom am Aktienmarkt: Startschuss für die Hausmännerrallye

DPAFestgeld, Sparbrief, Anleihen - die klassischen Anlageformen der Deutschen werfen nur noch Minizinsen ab. Aktien dagegen locken mit zweistelligen Renditen und saftigen Dividenden. Doch Kleinanleger steigen an der Börse erfahrungsgemäß erst dann ein, wenn es schon wieder zu spät ist.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...-a-877498.html
  1. #1

    Einfach

    Eigentlich ist es ganz einfach und es wird im Artikel auch erwähnt: In dem Moment, wo alle drüber reden, sollte man nicht mehr einsteigen. Wenn also jemand sagt "Eigentlich müsste man Gold kaufen", dann weiß man, dass man jetzt besser kein Gold kauft, weil die Blase schon eine gewisse Größe erreicht hat.
  2. #2

    Buy on bad news, bye on good news

    Die Luftpumper sind schon am Werk. Es geht jetzt nurnoch darum, einen Rekord zu knacken. Die nächste Krise kommt. Ich erinnere ans Frühjahr 2003, als der DAX bei 2500 EUR stand, Frühjahr 2009 bei 4000 EUR. Das waren reele Werte. Was drüber rausgeht, ist spekulativ.
  3. #3

    ...die nächste Schwächephase notfalls aussitzen

    Das ist ja mal ein grandioser Ratschlag! Hat den im Artikel beschriebenen Telekomaktionären bestimmt nach den ersten Kurverlusten auch jemand geraten...
  4. #4

    Dabei ist das völlig simpel:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Festgeld, Sparbrief, Anleihen - die klassischen Anlageformen der Deutschen werfen nur noch Minizinsen ab. Aktien dagegen locken mit zweistelligen Renditen und saftigen Dividenden. Doch Kleinanleger steigen an der Börse erfahrungsgemäß erst dann ein, wenn es schon wieder zu spät ist.

    Boom bei Aktien: Jetzt einsteigen oder ist es schon zu spät? - SPIEGEL ONLINE
    Nur Aktien kaufen, die auch Dividende ausschütten.
    Nur kaufen, wenn sie sich dem Tiefststand
    der letzten 12 Monate nähern.
    Mindesteinsatz, wegen der Gebühren, 500 Euro.
    Abwarten, bis sie um 20 % gestiegen sind.
    Dann, ohne wenn und aber, verkaufen.
    Das alles nur online, wegen der schnelleren Reaktionszeiten.
  5. #5

    Nicht erwähnt wird..

    ..dass durch die Abgeltungssteuer selbst 3% Zinsen real meist einen Verlust bedeuten können, je nach genauer Inflationsrate. Durch diese Besteuerung der Inflation wird man zu riskanteren Anlageformen quasi gezwungen. Oder in die Flucht in Immobilien.
  6. #6

    Habe ich gemacht...

    Zitat von gintonik Beitrag anzeigen
    Das ist ja mal ein grandioser Ratschlag! Hat den im Artikel beschriebenen Telekomaktionären bestimmt nach den ersten Kurverlusten auch jemand geraten...
    ...und Jahr für Jahr 8 % Dividende auf den jeweiligen Kurs kassiert.
    Wie hoch ist Ihr Zinssatz für Ihre Ersparnisse?
  7. #7

    Zitat von noalk Beitrag anzeigen
    Die Luftpumper sind schon am Werk. Es geht jetzt nurnoch darum, einen Rekord zu knacken. Die nächste Krise kommt. Ich erinnere ans Frühjahr 2003, als der DAX bei 2500 EUR stand, Frühjahr 2009 bei 4000 EUR. Das waren reele Werte. Was drüber rausgeht, ist spekulativ.
    Die Einheit des Dax ist Euro? Oh man.
  8. #8

    Gute Analyse - schlechtes Beispiel

    Zitat von Freifrau von Hase Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist es ganz einfach und es wird im Artikel auch erwähnt: In dem Moment, wo alle drüber reden, sollte man nicht mehr einsteigen. Wenn also jemand sagt "Eigentlich müsste man Gold kaufen", dann weiß man, dass man jetzt besser kein Gold kauft, weil die Blase schon eine gewisse Größe erreicht hat.
    Stimmt alles - nur im Zusammenhang mit Gold von einer "Blase" zu schreiben zeigt, dass Sie in Bezug auf die Alternativen zu Geld (Papierlappen) die Problematik noch nicht zu Ende gedacht haben.
  9. #9

    Wenn ein Artikel in einem populäre Magazin...

    ...sagt man soll nicht mehr einsteigen weil jetzt schon alle einsteigen, heisst dann eigentlich man soll jetzt doch wieder einsteigen, weil wegen dem Artikel steigen jetzt ja nicht mehr all ein? Oder so?

    Die Verallgemeinerung es läge nur am Zeitpunkt kommt mir schon komisch vor, es gibt doch tausende von Aktien, haben die nicht unterschiedliche Zeitpunkte?