Hauptversammlung in Bochum: ThyssenKrupp-Strippenzieher Cromme räumt Fehler ein

APMilliardenverluste, Kartellverstöße - die Führung des Krisenkonzerns ThyssenKrupp muss sich auf der Hauptversammlung in Bochum gegen Aktionärskritik verteidigen. Aufsichtsratschef Cromme entschuldigte sich für Fehler, bekam aber Rückendeckung vom Vorstand.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878350.html
  1. #10

    Staat vs. Wirtschaft

    Wenn der Staat Milliarden verschleudert, wird immer schön über die Unfähigkeit der Politiker und Unsinnigkeit staatlichen Wirtschaftens gelästert - und dann wird weniger Staat und mehr Markt gefordert. Mehr Markt a la Thyssenkrupp?: na danke. Mehr Markt a la Deutsche Telekom?: ich lach mich kaputt. Mehr Markt a la Rüstungsindustrie und Pharmaindustrie und Atomindustrie und Geldindustrie noch gefällig?

    Crommes Weiterwurschteln nach 5 oder nochmehr Mrd. ("er räumte Fehler ein": lol) zeigt jedenfalls einmal mehr: Unfähigkeit gibts überall, und selbst der "freie Markt" richtet wiedermal nichts. Kein Verantwortungsprinzip von Wert, kein Leistungsprinzip, das so oft gefordert wird von den Marktfreiheitsfreunden.
  2. #11

    Wieviele Aufsichtsratsmandate hat Cromme denn ?

    Vielleicht zieht er an zuvielen Strippen.
  3. #12

    Thyssen-Krupp Aufsichtsrat

    Die Fehler in der Fuehrung sind doch wohl bekannt, und ein AR-Chef Cromme kann sich von Schuld oder Mitschuld nicht freisprechen. Die Regel in der Industrie war. dass bei Fehlverhalten die Kuendigung faellig ist. Das scheint hier nicht der Fall zu sein, und damit werden "Fehler belohnt", leider. Die freien Aktionaere haben die Wahl, diese Zustaende zu dulden, die Abloesung von AR zu verlangen, und/oder ihre Aktien zu verkaufen. Ein Konzern mit riesigen Verlusten wird die Hilfe und Wohlwollen der Aktionaere brauchen, also kann die Stiftung allein den AR-Chef Dr. Cromme nicht halten, aber eine Abloesung verzoegern, und das zu Lasten der Firma und der Mitarbeiter. Dr. Cromme muss zuruecktreten oder entlassedn werden. Karl