Hauptversammlung in Bochum: ThyssenKrupp-Strippenzieher Cromme räumt Fehler ein

APMilliardenverluste, Kartellverstöße - die Führung des Krisenkonzerns ThyssenKrupp muss sich auf der Hauptversammlung in Bochum gegen Aktionärskritik verteidigen. Aufsichtsratschef Cromme entschuldigte sich für Fehler, bekam aber Rückendeckung vom Vorstand.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878350.html
  1. #1

    Zwei Krähen

    hacken sich nicht gegenseitig die Augen aus. Ein versagendes "Kontrollgremium" Aufsichtsrat spricht dem Vorstand das Vetrauen aus. Und so auch in Krisenzeiten umgekehrt. Vetternwirtschaft live in Deutschland und so gehen die vielbeachteten - von meiner Seite verachtenswerten - Großkonzerne wie Krupp, Siemens, Daimler, Deutsche Bank, etc. danieder. Ausbaden dürfen es die Angestellten bzw. einfachen Steuerzahler, wenn so ein Konzern mal wieder auf Staatsknete hoffen darf. Freuen darf sich hingegen der Chinese, der bald solche Unternehmen zum Spottpreis kaufen kann. Mir ist es egal, diese Unternehmen interessieren mich einen Dreck.
  2. #2

    Betroffenheit

    Ich kann Ihnen versichern, dass nicht nur ich persönlich betroffen bin.
    Ja und ganz genau das ist das Problem dabei: Einer baut Mist und alle müssen dann darunter leiden.

    Ein wahrhaft tolles Prinzip, ich muss schon sagen!
  3. #3

    Freuen darf sich der Chinese, der bald solche Unternehmen zum Spottpreis kaufen kann

    Zitat von vrdeutschland Beitrag anzeigen
    Zwei Krähen hacken sich nicht gegenseitig die Augen aus.
    Ein versagendes "Kontrollgremium" Aufsichtsrat spricht dem
    Vorstand das Vetrauen aus.
    Und so auch in Krisenzeiten umgekehrt.
    Vetternwirtschaft live in Deutschland .....

    Da, wo das Leistungsprinzip missachtet wird, ist alsbald der
    Niedergang vorgezeichnet.


    In der deutschen Großindustrie scheint eine Vettern- und
    Klüngelwirtschaft ohnegleichen zu herrschen. "Wir kennen uns und
    wir helfen uns. " Es heißt, das sei positiv, Kooperation und
    Netzwerke. Fleiß hin, Talent her ,wichtige Entscheidungen der
    Wirtschaft werden in Geheimzirkeln getroffen.

    Die deutsche Wirtschaftselite ist ein Netzwerk der Macht
    ohnegleichen, die nach dem Leitgedanken "Eine Krähe hackt der
    anderen kein Auge aus" eigennützig, interessengeleitet, alternativlos
    und systemrelevant verfährt. Zulasten unserer Zukunft.
    Irrwege dieser selbstgewissen, verbrüderten Elite gefährden unsere
    wirtschaftliche Zukunft.

    siehe
    Service*-*Standpunkte*-*Archiv*-*Die deutsche Wirtschaftselite: ein Netzwerk der Macht*-*ver.di b+b
  4. #4

    Auch die

    Großprjekte scheien nicht nur die Politiker zu überfordern, sondern auch die vielgelobten Industrieaufsichtsräte. Aber bei denen sind es nur "Fehler" bei Wowereit und Ramsauer gleich totales Versagen und grundsätzlich : Unfähigkeit. So einfach ist das wohl nicht.
  5. #5

    Der Schwanz wedelt mit dem Hund

    Seit wann braucht ein Aufsichtsrat Rückendeckung von eienm Vorstand? Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Vorstände. Aber vielleicht gilt das in Deutschland jetzt auch nicht mehr ...
  6. #6

    Verzweifeln

    Wenn man nicht genau wüsste das privat geführte Unternehmen gegenüber den Staatsunternehmen alles besser können, dann müsste man ja verzweifeln wenn man diese Nachricht liest. Aber das ist sich nur ein Einzelfall?
  7. #7

    Strippenzieher Cromme ...

    Zitat von friederrich Beitrag anzeigen
    Seit wann braucht ein Aufsichtsrat Rückendeckung von eienm Vorstand? Der Aufsichtsrat bestellt und entlässt die Vorstände. Aber vielleicht gilt das in Deutschland jetzt auch nicht mehr ...
    schon das ist eine respektlose Bezeichung des Aufsichtsratsvorsitzenden, grenzt schon an Beleidigung. Bankster, Strippenzieher, was soll das eigentlich ? Da man Juden, Zigeuner und Neger nicht mehr beleidigen darf sucht man sich andere Ziele ? Lest einfach mal die Biografie von Berthold Beitz dann werdet auch Ihr erkennen dass der Konzern schon seit vielen Jahren am Abgrund gewandelt ist.
  8. #8

    Kritik an Cromme, das ist Goteslästerung!

    Er hat doch alles richtig gemacht und dazu noch die Unterstürzung von "ganz Oben (Berthold Beitz). Und es gab natürlich keine "Luxusflüge" von Aufsichtsräten, Gewerkschaftlern und Journalisten, das ist alles nur üble Nachrede. Und auch die Werke in den USA und Brasilien werfen hohe Gewinne ab. Auch gab es nie ein "Schienenkartell". Das sind nur "Erfindungen der Presse".
    Und wenn wir irgendwo hin gelfogen sind - natürlich "Holzklasse" - dann war das nur "dienstlich" und es gab KEINEN "Freizeitfaktor".
    Dieses Vorgehen hat mir mein "guter Freund" im Aufsichtsrat, der "lupenreine Sozialdemokrat" P€€R Geldbück empfohlen.
  9. #9

    Brasilien

    Das sind alles Peanuts verglichen mit dem was die Anwohner des Werks nahe Rio mitmachen.
    Aber das sind ja nur arme Leut', und nicht mal richtig weiße Europäer...