Bildkritik von fokussiert.com: Drei Profi-Tipps für bessere Fotos

David PrinzDer Kontrast etwas stärker, die dunklen Bildbereiche etwas heller, der Beschnitt etwas enger und schon wirken Landschafts- und Bühnenfotos viel stärker. Welche Handgriffe gute Fotos noch besser machen, erläutern Profis an Beispielen - drei Hinweise für bessere Fotos vom Fachblog fokussiert.com.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/d...-a-878138.html
  1. #10

    Das erste Bild wurde komplett verschandelt. Der Panoramaschnitt ist ja ok aber die knalligen Farben versauen das ganze Bild. Wie schon angemerkt wurde, es wirkt wie Airbrush

    Beim zweiten Bild das gleiche. Welchen Vorteil hat es im linken Bereich Bildinformationen herauszukitzeln? Beim linken Reporter die dunkle Gesichtshälfte ein klein bißchen aufzuhellen hätte genügt. Und das von der Agentur gewünscht wird das die Schauspieler in die Kamera schauen mag in manchen Fällen zutreffen aber in diesem Fall wäre es ein komplett anderes, wesentlich langweiligeres, Bild

    Der Kommentar des Profis im dritten Bild spricht für sich selbst

    "Also keine Bedenken, ich finde deine Fotografie aus Portugal vernünftig bearbeitet, eigentlich merkt man das beim Ansehen gar nicht und so soll es ja auch sein."

    Ja was hat er den bei den anderen Bildern gemacht? Die Bearbeitung dieser Bilder sieht doch ein Blinder mit dem Krückstock.
  2. #11

    Zitat von postatspiegel Beitrag anzeigen
    sind besser. Mehr kann man dazu nicht sagen (ein Profi).
    +1

    Am skurrilsten ist die Bearbeitung des Theaterbildes von Profi Thomas Rathay - das Ergebnis zeigt übles Banding, eignet sich aber gut als Beispiel wie man es gerade *nicht* machen sollte.
  3. #12

    Zitat von dcraasi Beitrag anzeigen
    Ich finde das Original besser, als die viel zu knallige bearbeitete Version, einzig hätte man die Sonne etwas aus der Mitte halten können.
    Im Gegenteil, die Sonne wäre genau in der Mitte hervorragend plaziert. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

    Leider sitzt sie nicht so richtig mittig und auch nicht im goldenen Schnitt, sondern irgendwo dazwischen.