Bildkritik von fokussiert.com: Drei Profi-Tipps für bessere Fotos

David PrinzDer Kontrast etwas stärker, die dunklen Bildbereiche etwas heller, der Beschnitt etwas enger und schon wirken Landschafts- und Bühnenfotos viel stärker. Welche Handgriffe gute Fotos noch besser machen, erläutern Profis an Beispielen - drei Hinweise für bessere Fotos vom Fachblog fokussiert.com.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/d...-a-878138.html
  1. #1

    Was hat dieses Thema mit der Netzwelt Sparte zu tun?
  2. #2

    optional

    Das dritte Bild mit dem Felsen ist tatsächlich nicht schlecht. Es gewinnt Spannung dadurch, dass der Betrachter sich fragt, wo der Mensch denn wohl hinblickt. Noch besser wäre es aber. wenn der Horizont (recht zu erahnen) gerade und damit der Mensch senkrecht wäre...
  3. #3

    Sonne im Nebel

    Ich finde das Original besser, als die viel zu knallige bearbeitete Version, einzig hätte man die Sonne etwas aus der Mitte halten können.
  4. #4

    Zugegeben, bei den unteren beiden Bildern ist die Bearbeitung ganz passabel. Aber Bild Nummer eins ist ein gutes Beispiel, wie man es nicht macht und zeigt außerdem, wie lächerlich diese ganze Serie ist, von der es ja mittlerweile schon ein paar Ausgaben hier auf SPON gab.
    Irgendwelche sogenannten Experten geben "Profitipps", die jeder Fünfzehnjährige mit Photoshop oder einem vergleichbaren Programm vollbringen kann, dass in den meisten Fällen das Endergebnis schlechter aussieht als das Original. (Ich erinnere mich mit Grauen an so ein Bild von irgend einem Schuppentier (Gecko?) in einem Terrarium, das "nachgeschärft" werden sollte und am Ende eine eiskalte Fatbtemperatur und völlig verdrehte Farben hatte.) Fast immer beschränkt sich das gezeigte auf das Herumdrehen an den Reglern für Tonwertkorrektur, Kontrast und so weiter.
    Bild eins ist ein Musterbeispiel, wie so etwas schief gehen kann: Die milden, angenehmen und natürlichen Farben des Originalbildes sehen jetzt aus wie LSD-Visionen. Jetzt noch ein schnulziger Spruch drauf und es würde sich perfekt eignen, um auf der Facebookpinnwand einer Dreizehnjährigen zu hängen.
    Gegen einfache und effektive Bildbearbeitung ist wirklich nichts einzuwenden, aber solche Grundlagenhandgriffe als "Profitipps" zu verkaufen ist so, als würde man in einer Kochshow das Würzen mit Salz und Pfeffer als Geheimkniff von Sterneköchen darstellen.
  5. #5

    grauenhafte..

    Bearbeitung! Besonders das Bühnenbild, vielleicht ist dem Bearbeiter ja nicht der Schrott im linken Bereich aufgefallen als er es viel zu hell gezogen hat.
  6. #6

    Naja

    Das mit der Sonne ist nur bedingt besser und bei dem Bühnenbild wäre ein Beschnitt auf quadratisches Format besser gewesen als links das schwarze nichts durch dunkelgraue Artefakte zu ersetzen.
  7. #7

    Zitat von dcraasi Beitrag anzeigen
    Ich finde das Original besser, als die viel zu knallige bearbeitete Version, einzig hätte man die Sonne etwas aus der Mitte halten können.
    Ich finde das Original auch besser, genauso das originale Bühnenbild. Es ist nicht immer gut die Tiefen aufzuhellen oder Helligkeitsspitzen abzudunkeln. Aber das muss man bei jedem Bild neu entscheiden und ob etwas gefällt ist auch vom Geschmack des Betrachters abhängig.
  8. #8

    Zwei gute Beispiele..

    ... Wie man etwas verschlimmbessern kann. Das erste Bild erinnert mich farblich an dies grauseligen Airbrushposter und bei Nummer evtl. Ein anderer Beschnitt und viiiiel weniger Aufhellung (wenn überhaupt) hätte gereicht.
  9. #9

    Die Originale

    sind besser. Mehr kann man dazu nicht sagen (ein Profi).