Konflikt mit dem Norden: Südkorea will an Seegrenze Raketen aufstellen

APSüdkorea verstärkt offenbar seine Militärpräsenz an einer sensiblen Stelle: Entlang der umstrittenen Seegrenze mit dem verfeindeten Nordkorea sollen einem Zeitungsbericht zufolge Dutzende moderne Anti-Panzer-Raketen stationiert werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878314.html
  1. #1

    Abwarten.

    Wenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
  2. #2

    2gleisig fahren...

    Zitat von tstueh Beitrag anzeigen
    Wenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
    Nordkorea hat sich bisher auch nicht wirklich in Rüstungsthemen zurückgehalten, ruft man sich den letzten Start einer Rakete ins All in Erinnerung, so gesehen spricht nichts gegen ein 2gleisiges Verfahren seitens Südkoreas.

    Sieht man die Anti-Panzer-Rakete als reine Verteidigungswaffe, so spricht nichts gegen deren Stationierung. Bilaterale Gespräche sind jedoch immer gut und ich kann nur hoffen, Kim Jong Un, der seine Schulzeit in einem schweizer Internat geniessen durfte, hat auch was dabei gelernt, dass dem nordkoreanischen Voik zeitnah zugute kommt und folgt nicht weiter der Linie seines Vaters und seiner Gefolgschaft konservativer Parteifunktionäre...
  3. #3

    Pokern

    Bisher war dies doch nur eine einseitige "Willenserklärung" des jungen Wilden aus dem Norden. Wenn der mal ein paar Stunden ohne West-Zigaretten ist, mal sehen was so passiert.
    Ansonsten mal antesten wie weit man gehen kann, Politik, und gerade in Sicherheitsfragen, war schon immer ein nicht ganz durchschaubare Kunst für die meisten Mitspieler.
  4. #4

    Zitat von tstueh Beitrag anzeigen
    Wenn der Norden schon mal Einlenken signalisiert, würde ich doch nicht weiter aufrüsten, sondern eher erst einmal abwarten wie sich das entwickelt und aktiv mit Kim das Gespräch suchen.
    Die Erfahrung zeigt, dass man Worten aus Nordkorea nicht wirklich vertrauen kann. Interessanter wären Taten. Wenn Moppel-Kim wirklich Frieden möchte, dann wäre es z.B. eine gute Idee seine Artillerie nicht mehr aus Seoul zielen zu lassen. Es gibt sicher noch viele andere Dinge, die er tun könnte um das Verhältnis zu entspannen, aber bislang redet er nur...
  5. #5

    1. April?

    Tolle Idee hier Anti-Panzer Raketen mit 25 km Reichweite aufzustellen, um Panzerangriffe auf den Südteil abzuwehren. Stationierungsorte sind auf folgender Karte 1.) und 3.):
    Inchon islands
    Fazit: Ist in Seoul schon der 1. April?
  6. #6

    die raketen kann man mit sicherheit auch gegen amphibische panzer und auch kleine schiffe einsetzen.. ist ja nur ein name.. oder kann man durch einen eingang nicht auch herausgehen?
  7. #7

    Sack Reis

    Zitat von webblaster Beitrag anzeigen
    die raketen kann man mit sicherheit auch gegen amphibische panzer und auch kleine schiffe einsetzen..
    Natürlich, und auch gegen einen Panzer der an den Strand fährt und auf die beiden Inseln schießt. Ein Blick auf die Landkarte verrät allerdings, dass hier der berüchtigte Sack Reis in China, oder vielmehr eine Schüssel Kimchi in Korea umgefallen ist.
  8. #8

    Es kann doch nicht sein

    daß sich immer mehr Länder zum Frieden bekennen,wo bleibt denn dann unsere Rüstungsindustrie,das kostet Arbeitsplätze und das geht garnicht !
  9. #9

    USA sabotiert Bemühungen der neuen Präsidentin

    Habe lange Jahre in Südkorea erlebt und verfolge die Ereignisse seitdem genau. Der Fall ist für mich ganz klar - immer das selbe Muster: Die neue südkoreanische Präsidentin hat eine friedliche Annäherung an den Norden angekündigt (sonst hätte sie ja die Wahl sang- und klanglos verloren). Der Norddiktator hat in seiner Neujahrsansprache sogar sehr positiv darauf reagiert. Und da klingeln beim Verband der US-Rüstungsindustrie sowie ihren befreundeten Organisationen Pentagon & CIA die Alarmglocken. So wie 10 Jahre lang gegen die Erfolge der Sunshine Präsidenten DJ Kim und Roh MH sabotiert wurde, wird jetzt schon vor Amtsantritt von Frau Park der Einlösung ihres Wahlversprechens torpediert. Offenbar haben sie ein paar US-hörige Militärs dazu gewonnen, diesen diplomatisch desaströsen Plan ausgerechnet in der Interimphase zwischen 2 Regierungen anzukündigen. Hoffentlich greift Frau Park schnell durch und dringt auf schnelle Entlassung der Kriebstreiber in von ihrem Vorgänger aufgestellten Armeespitze.