Reaktionen auf Armstrong-Beichte: Usada-Boss fordert Geständnis unter Eid

DPALance Armstrong hat erstmals öffentlich die Einnahme unerlaubter Mittel gestanden - doch den Dopingjägern ist das nicht genug. Der Boss der US-Anti-Doping-Agentur fordert Armstrong auf, unter Eid auszusagen. Die Wada spricht von einem "bequemen Weg, seinen Betrug zu rechtfertigen".

http://www.spiegel.de/sport/sonst/ar...-a-878288.html
  1. #1

    Ulle:

    Ich schmunzele immer noch über die damalige wahre Aussage von Ulle: "Ich habe keinen betrogen" war zutreffend - alle haben nach den gleichen Regeln gespielt, die einen besser, die anderen schlechter.
    Ohne Doping wäre Ulle der Radsportler des letzten Jahrhunderts gewesen - aber Doping hat alles verändert
  2. #2

    Regel und Ausnahme

    Na dann, lasst uns wie Lance Armstrong argumentieren und alle zu Bankräubern werden.
    Denn wenn wir es alle sind, dann sind Banküberfälle ja Normalität und somit nicht mehr strafverfolgungswürdig...
  3. #3

    Was für eine Showveranstaltung ... Wir können alle davon ausgehen, dass Herr Armstrong erst zum Fernsehauftritt bereit war, nachdem der Millionenbetrag des TV-Senders stimmte. Und auch die Fragen wurden im Vorfeld abgesprochen und juristisch überprüft ...
  4. #4

    Wie sollte er seine Fehler korrigieren?

    Gelaufen - besser gefahren - ist abgefahren. Und bedauern wird er nur, erwischt worden zu sein. Und das war´s. Alle Forderungen jedweder Radsportverbände sind doch wohl nur Scheinagumente, denn wem war nicht klar, dass insbesondere die "Bergziegen" gedopt waren?
  5. #5

    Der werfe den ersten Stein

    Was dem Sportler sein Doping sind den Politikern ihre Lügen. Wer ist der größere Betrüger? Und zu Novak Djokovic: Seine eigene Sportart hält er dagegen für sauber.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Dopingfall_im_Tennis
  6. #6

    Wozu die Empörung?

    Haben die anderen etwa nicht gedopt? Das war nicht der Grund für seine Erfolge. Und die Zuschauer wollten doch immer härtere Etappen und spektakuläre Rundfahrten sehen. Und jetzt beschwert man sich, dass der Zauberer doch keine Karnickel aus dem Nichts hervorzaubern kann?
  7. #7

    Glaubt denn noch irgendjemand ernsthaft daran, dass der Radsport in seiner heutigen Form ohne flächendeckendes Doping überhaupt möglich wäre? Dieser Sport ist schon seit Jahren ein Wettbewerbs-Spielplatz der Pharmakonzerne...
  8. #8

    Das wärs doch

    Der Leiter des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Heroldsberg bei Nürnberg kritisierte aber auch Interviewerin Oprah Winfrey: "Dass das alles so schwach war, lag auch an Oprah, der Mutter der Nation. Das war wie Bunte oder Alfred Biolek."
    Lance Armstrong stellt bei *Alfredissimo* sein neuestes Rezept aus der Molekularküche vor.
  9. #9

    ...nur uns Ulle

    ist noch nicht in der Gegenwart angekommen. Auf www.janullrich.de kann man noch den Tour de France Champion, Weltmeister und Gentleman bewundern, der "niemanden betrogen" hat. Wahrscheinlich hat damals das EPO in die Reifen gefüllt, das Wasser zum Gesichtwaschen genutzt und sich mit frischer Bergluft die Lunge aufgeblasen... oder ?