Elektro-Umbauten in Detroit: Alles zurück auf Groß

Tom GrünwegSelten zeigte sich die Orientierungslosigkeit auf dem Weg zur Elektromobilität so krass wie auf der Detroit Auto Show. Statt kluger Konzepte werden dort bizarre Projekte wie ein gigantischer Strom-Pick-Up präsentiert - und ein Öko-Sportwagen gar zum Spritsäufer umgewandelt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-878113.html
  1. #60

    ...

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Das kommt dann leistungsmäßig hin, es reicht aber wirklich gerade für konstante Geschwindigkeit d.h. Autobahn, kein dichter Verkehr, kein Stadtverkehr mit Kreuzungen, Ampeln usw
    Sobald die Geschwindigkeit geringer ist als 120km/h ist der Luftwiderstand signifikant geringer. Bei 100km/h ist er auf unter 70% gesunken, bei 60km/h auf 25%.

    Wenn man den Wagen aktiv bremst dann gewinnt ein E-PKW über 50% der Beschleunigungsarbeit durch Rekuperation zurück, also selbst wenn man stark bremst bis 0km/h gehen nur etwa 0,2kWh verloren, also etwa 0,67km - wenn man "ausrollen lässt" geht gar keine Energie verloren, der Wagen kommt dann sogar weiter mit der gleichen Energiemenge weil der Luftwiderstand geringer ist. Lediglich die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt.

    Man benötigt also nur mehr Energie wenn man eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120km/h halten will und deswegen nach Verzögerungen schneller fährt als 120km/h.
  2. #61

    Da sprudeln bei...

    dale_gribble mal wieder die Vorurteile gegen den Smart. Ich bin 2,05m groß und passe hervorragend rein und sitze dort gerne auf hervorragenden Sitzen. So viel mal zum Thema "unbequem". Obwohl ich vorher einen schnellen BMW hatte, bin ich auch auf Langstrecken zufrieden, bislang zwischen Kopenhagen und Mailand. Richtgeschwindigkeit 130 ist für mich kein Problem.
    Nervig finde ich Amis: Sitze wie olle Gartenstühle, die Hälfte der Leistung verschwindet im Getriebe, viel Lärm um nichts, ein Verhältnis zwischen Aussenmaßen und Innenraum wie bei der Cheopspyramide, die Fahrwerke simlieren sehr gekonnt Seegang der Stärke 8, eine Lenkpräzision wie ein Schlauchboot bei starkem Wind, trotz riesigem Radstand ein Geradeauslauf wie ein volltrunkener Radfahrer, ein Verbrauch wie Harald Juhnke in seinen besten Zeiten.... Keine Vorurteile, sondern meine Erfahrung mit klassischen US-cars. Aber Hauptsache, es blubbert schön.
  3. #62

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Ein Smart ist eine unbequeme, nervige und lahme Karre.
    Fuer mich absolut unbrauchbar.
    Als Spassauto mit Motoradmotor aber irgendwie witzig.
    Genauso wie ein Goggo mit BMW K100 Motor.
    Die Strecken fuer die fuer mich ein Smart in Frage kommen würde fahre ich mit dem Fahrrad oder Moped.
    Youngtimer sind ebenfalls grundsätzlich laut und unbequem. Ich empfehle ihnen zB eine E-Klasse mit kräftigem Dreiliter-Diesel Motor! Oder einen Citroen c6
  4. #63

    Smart

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    dale_gribble mal wieder die Vorurteile gegen den Smart.
    Was den Smart angeht kann ich dale_gribble nur beipflichten. Oder wie es Walter Röhrl mal so treffend formuliert hat: "Das ist kein physikalisches Fahrgerät, das ist ein Krankenfahrstuhl. An jeder Ortsausfahrtstafel müsste ein Sensor eingebaut werden, der das Auto dort sofort lahmlegt."
  5. #64

    Vorurteile Vol 2

    weder Sie noch Röhl kennen das Auto. Röhrl wollte damit in den späten 90ern andeuten, dass der Smart unsicher sei. Damit hat
  6. #65

    Vorurteil Vol2

    Röhrl kennt das Auto nicht und Sie auch nicht. Die Andeutung, dass der Smart unsicher sei- ja damit hat der Meister ja wohl ins Klo gegriffen. Der Mann bewegt ja gerne Oldtimer,wenn der Schuss mal nicht irgendwann nach hinten losgeht. Klar, wer dann einen Krankenfahrstuhl braucht.... Das ist eben die alte Borniertheit- was vor dreissig Jahren nicht da war, kann nichts gutes sein. Typisch deutsch (ich mag den Ausdruck eigentlich nicht), so hat auch der rückwärtsgewandte Nordhoff (nebst Nachfolgern) durch seine Käfer-Modellpolitik die Entwicklung sicherer Autos um Jahrzehnte verzögert.

    Unter dieser Einstellung leiden auch moderne E-Autokonzepte, womit wir wieder beim Thema wären.
  7. #66

    Wie kommen Sie darauf?

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    weder Sie noch Röhl kennen das Auto.
    Wie kommen Sie denn darauf? Als ich noch im Angestelltenverhältnis war, habe ich für eine Firma gearbeitet, die zwei dieser Kisten als Pool-Fahrzeuge hatte. Bin ich einige Male gefahren. Meist habe ich es aber vorgezogen, für berufliche Termine mein Privatfahrzeug zu nehmen und den (für mich kostenlosen) Firmenpool-Smart stehen zu lassen.
  8. #67

    Zitat von trader_07 Beitrag anzeigen
    Was den Smart angeht kann ich dale_gribble nur beipflichten. Oder wie es Walter Röhrl mal so treffend formuliert hat: "Das ist kein physikalisches Fahrgerät, das ist ein Krankenfahrstuhl. An jeder Ortsausfahrtstafel müsste ein Sensor eingebaut werden, der das Auto dort sofort lahmlegt."
    Yup, säuft für mögliche Zuladung und Größe mindestens 50% zuviel und die Crashsicherheit ist nur solange relativ gut, wie das Hindernis im Partnerschutz Energie aufnehmen kann.

    Ist dies nicht der Fall (feste, oder Unfallgegenner mit bedeutend mehr Masse), ist die harte Struktur ein Nachteil für die Insassen.

    Ein Freund von mir hatte einen Smart und diesen nun gegen einen Skoda Fabia getauscht, kein Mehrverbrauch zum Smart aber nun endlich ein nützliches Auto...
  9. #68

    In der Tat...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Sobald die Geschwindigkeit geringer ist als 120km/h ist der Luftwiderstand signifikant geringer. Bei 100km/h ist er auf unter 70% gesunken, bei 60km/h auf 25%.
    Wenn man den Wagen aktiv bremst dann gewinnt ein E-PKW über 50% der Beschleunigungsarbeit durch Rekuperation zurück, also selbst wenn man stark bremst bis 0km/h gehen nur etwa 0,2kWh verloren, also etwa 0,67km - wenn man "ausrollen lässt" geht gar keine Energie verloren, der Wagen kommt dann sogar weiter mit der gleichen Energiemenge weil der Luftwiderstand geringer ist. Lediglich die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt.
    Man benötigt also nur mehr Energie wenn man eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120km/h halten will und deswegen nach Verzögerungen schneller fährt als 120km/h.
    ... bin ich auf längeren Strecken meist so unterwegs - bis auf Rekuperation. Verbrauch ~4,2 L Diesel/100km, Reichweite 1600km, konkurrenzlos günstig weil (altersbedingt, EZ 1995) Wertverlust ~0
    Wenn der in 8-10 Jahren nicht mehr kann denke ich vielleicht ernsthaft über ein Hybrid/Elektofahrzeug nach...
  10. #69

    Lieber Jasper 366

    einfach mal die NCAP- Kriterien lesen, das soll ja bilden. Beim Smart wirken Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer zusammen. Auch wenn man sich am Tresen etwas anderes erzählt. Ich tausche mein Auto jedenfalls nicht gegen einen engen Poloverschnitt.