Elektro-Umbauten in Detroit: Alles zurück auf Groß

Tom GrünwegSelten zeigte sich die Orientierungslosigkeit auf dem Weg zur Elektromobilität so krass wie auf der Detroit Auto Show. Statt kluger Konzepte werden dort bizarre Projekte wie ein gigantischer Strom-Pick-Up präsentiert - und ein Öko-Sportwagen gar zum Spritsäufer umgewandelt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-878113.html
  1. #40

    Zitat von ctwalt Beitrag anzeigen
    So eine neun Stufen Automatik ist schon ein Teufelswerk, der Motor läuft immer im optimalen Drehzahlbereich und verbraucht somit garantiert weniger als jeder 4/5/6/7 Handschalter.
    Das ist so definitiv nicht richtig. Auch ein 20Gang AT hat im Realverbrauch keine Chance gegen ein richtig geschaltetes gutes MT keine Schnitte. Zwar ist es richtig das man mit mehr Gängen evtl. einen besseren Betriebspunkt des Motors findet, jedoch ist der Wirkungsgrad des AT´s an sich schlechter (Energie zur Steuerung, zusätzliche Nebenaggregate, Verluste an der Kupplung usw.) und das AT bringt i.d.R. ein stattliches Mehrgewicht auf die Wage. Die 3g/kWh die sie evtl. durch eine Lastpunktänderung sparen können lassen sie im Getriebe locker wieder liegen.
  2. #41

    Sich schön gerechnet

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    a) 1200kg Akkumulatoren -> 120kWh; 1100kg der Rest des Fahrzeugs, 500kg Zuladung -> 2800kg fahrbereit. Bei 30kWh/100km ergeben sich 400km Reichweite.
    b) 100m bergauf -> 28000N x 100m = 2,8 Millionen Joule = 0,78 kWh. Und wenn man wieder bergab fährt dann bekommt man die Energie zurück.
    zu a) 1 h lang 30kW (=41 PS) in einem 2800kg-Auto und dabei 100km fahren? Ganz schön wenig Leistung für ein so hohes Durchschnittstempo mit einem so schweren Fahrzeug. Das geht nur auf einer topfebenen Strecke und nur ohne jeden Geschwindigkeitswechsel.
    zu b) Die Rechnung bezieht sich auf das Anheben des Fahrzeugs z.B. mit einem Fahrstuhl. Beim Befahren einer Steigungsstrecke wird mehr Energie für 100 Höhenmeter benötigt.
  3. #42

    Mal weiter gedacht

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Man kann die Akkumodule auch so klein machen dass sie von Hand auswechselbar sind.
    1200kg Akkumulatoren -> 120kWh; 1100kg der Rest des Fahrzeugs, 500kg Zuladung -> 2800kg fahrbereit. Bei 30kWh/100km ergeben sich 400km Reichweite.
    Abends 120 Akkus a 10 kg ausladen und mit 240 Steckverbindungen an ein Ladegerät anschließen. Danach 120 andere Akkus einladen und ebenfalls anschließen - ich denke, das überfordert die meisten Nicht-Bodybuilder.
  4. #43

    Verbrauch?

    Mit dem Original V6-Benzinmotor als Range Extender wollen die in einem 2,5 t-Pickup auf 100 miles per gallon (= 2,35 L/100km) kommen? Von vorher geschätzt 15 L/100km auf etwas mehr als die Hälfte des Verbrauchs eines Prius? Nie und nimmer
  5. #44

    Zitat von Usicks Beitrag anzeigen
    ...nicht nur dass technologischer Nonsens wie ein fahrendes Kraftwerk schon zum Schreien komisch ist, das "Design" made by Geo-Dreieck ist eine schmerzliche Beleidigung für's Auge!

    Ich habe einen Zapfwellengenerator fuer meinen Trecker und kann Ihnen versichern dass das ABSOLUT KEIN technologischer Nonsens ist.
    Es ist sinnvoller und brauchbarer als alles andere.
  6. #45

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen

    PS: Kann man einen Vierzylinder aus einer Suzuki Hayabusa in einen Renault Twizy einbauen? Macht mir nichts, wenn der Motor etwas überragt. Bitte um Antwort!
    Natuerlich geht das(irgendwie).
    Smarts mit diesem Triebwerk, das die einzig sinvolle Motorisierung fuer diese Kruecke darstellt(das meine ich absolut ernst!) fahren tausende rum.
  7. #46

    ...

    wer elektro-trucks nicht versteht, der hat den US-markt nicht verstanden...
  8. #47

    hallo dale_gribble

    leider wohl die Ironie überhört... Mal abgesehen davon, dass eine Motorradmaschine (hat dieser Trikehersteller tatsächlich die Zulassung dafür bekommen????) weder für den Smart noch für den Twizy sinnvoll ist.
  9. #48

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Man kann die Akkumodule auch so klein machen dass sie von Hand auswechselbar sind.

    1200kg Akkumulatoren -> 120kWh; 1100kg der Rest des Fahrzeugs, 500kg Zuladung -> 2800kg fahrbereit. Bei 30kWh/100km ergeben sich 400km Reichweite.

    100m bergauf -> 28000N x 100m = 2,8 Millionen Joule = 0,78 kWh. Und wenn man wieder bergab fährt dann bekommt man die Energie zurück.

    Aber den Wasserstoff herzustellen ist extrem ineffizient. Und die Brennstoffzelle selbst hat nochmal einen schlechteren Wirkungsgrad als ein Akkumulator.

    Nein, Akkumulator-E-PKW sind schon effizienter als Brennstoffzellen-E-PKW.
    Sehr viel überzeugender kann man sich kaum als komplett ahnungslos outen. Oder als tagträumender Schönrechner. ;-) Suchen Sie sich etwas aus!
  10. #49

    Grünwegbashing!

    Ja, der Name ist Programm: Tom Grünweg ist weg von Öko. Der kann nur aus Bielefeld stammen!
    Bitte Herr Grünweg, elektrische Leistung bitte immer in KW angeben. (eigentlich bei Verbrennermotoren auch Pflicht, aber als Ewiggestriger sei Ihnen das verziehen)
    Oder schreiben Sie ausschließlich für Manta-Fahrer?