Suche nach Klopapierdieb: LKA überwachte Mitarbeiter mit verdeckter Kamera

CorbisIn einer Außenstelle des Thüringer Landeskriminalamtes verschwindet auf unerklärliche Weise Toilettenpapier: Auf der Suche nach dem Dieb wurden die Mitarbeiter mit verdeckter Kamera überwacht. Das war rechtswidrig - und hat nun unangenehme Folgen.

http://www.spiegel.de/panorama/suche...-a-878212.html
  1. #80

    man wächst halt mit seinen aufgaben,

    Zitat von bluemetal Beitrag anzeigen
    Gerade diese Herren kennen die rechtlichen Vorgaben für eine längerfristige Observation ganz genau. Offenbar war man der Meinung die Strafprozessordnung gilt in den eigenen vier Wänden nicht.

    Da braucht es aber eigentlich keine Rechtsabteilung um das festzustellen, da der Paragraph der StPO zum Grundwissen selbst jedes einfachen Streifenbeamten gehört, zumindest gelehrt wird. Warum das nun selbst Beamte mit Hochschulstudium und von Fach nicht erkennen kann ich nur mit alten Stasi-Gewohnheiten oder völliger Verblödung erklären (vermutlich beidem)
    allerdings , was das mit "stasi" zu tun haben soll , ist wohl eher völlige verblödung. denn in thüringen sind alle mitarbeiter überprüft und ausnahmslos auch alle rausgeworfen worden. da sollten sie wohl eher bei den westimporten schauen, die kennen das noch von ihren alten vorgesetzten, die es sicher bei "SD" oder "RSHA" gelernt hatten....
  2. #81

    Linken-Abgeordneter klaut Klopapier

    Vor ca. 2 Jahren wurden in Stralsund auffällig viele Rollen verbraucht. Dort wurde dann erstmal NACHGEDACHT und ein Zusammenhang mit den Fraktionssitzungen festgestellt. Während einer solchen legte sich dann der Hausmeister auf die Lauer und ertappte in flagranti den Linken-Abgeordneten Frank-Michael John ...

    Warum nur klaut einer Klorollen? So teuer ist das Zeug ja nun auch wieder nicht. Und warum wird da nicht mal einfach geschaut, wieviel eigentlich wann verschwindet? Dann hätte man vielleicht mit ein wenig Kopfarbeit schon nach kurzer Zeit das Ganze geklärt.

    Auf die Idee einer Kameraüberwachung können auch nur Leute kommen, die sowas regelmäßig machen. In welchem Verhältnis steht der Aufwand/ Kosten zum Schaden? Und warum bricht das nicht mal jemand ab? Bin mal gespannt, ob da ein Verantwortlicher gefunden werden kann und welche Konsequenzen sich für ihn ergeben. In aller Regel werden ja bei Staatsbeschäftigten (seien es nun Behördenmitarbeiter, Beamte, Politiker oder andere) keine Einzelverantwortlichen gefunden, daher wird dann auch niemand abgestraft. Eineinhalbjahre illegale Kameraüberwachung inklusive Auswertung wegen ein paar fehlender Klorollen ...
  3. #82

    Lachnummer

    So macht man die eigene Behörde weltweit zur Lachnummer bei den Kollegen und der Öffentlichkeit. Der Verantwortliche wird bei dem öffentlichen Echo wohl kaum noch gross Karriere machen. Oder er kommt ganz gross raus. Das weiss man nie.
  4. #83

    ich fühle mich sicher

    wie schön zu wissen, das ich in Zukunft nicht aufs örtliche Revier muss, sondern direkt zum LKA kann, um mit neuester Technik zu ermitteln, wo unsere Katze ihre Stoffmäuse versteckt!
  5. #84

    Zitat von lennoneales Beitrag anzeigen
    Die hätten mal die NSU so akribisch überwachen sollen.
    Wahrscheinlich hat man das mit "braun" irgendwie mißverstanden.
  6. #85

    Frühpension

    Zitat von marthosch Beitrag anzeigen
    So macht man die eigene Behörde weltweit zur Lachnummer bei den Kollegen und der Öffentlichkeit. Der Verantwortliche wird bei dem öffentlichen Echo wohl kaum noch gross Karriere machen. Oder er kommt ganz gross raus. Das weiss man nie.
    tja entweder wegbefördert (nach oben weggelobt) oder in Frühpension - egal seine Ruhe hat er auf jeden Fall und es kostet unsere Steuergelder.
    Besser wäre: R.A.U.S.

    Gibt es einen besseren Beweis für die Selbstbedienung in Behörden durch den überflüssigen Beamtenstatus?

    Vermutlich schreibt er noch ein Buch 'Wie ich den Klopapierräuber jagte'
  7. #86

    wenn..

    eine verkäuferin wegen eines pfandbons um 1 euro entlassen werden kann, dann auch bitte ein kriminalbeamter wegen toilettenpapierdiebstahls.
    trotzdem ist die überwachung natürlich rechtswidrig gewesen.
  8. #87

    da irren sie aber gewaltig,

    Zitat von chrisre Beitrag anzeigen
    eine verkäuferin wegen eines pfandbons um 1 euro entlassen werden kann, dann auch bitte ein kriminalbeamter wegen toilettenpapierdiebstahls.
    trotzdem ist die überwachung natürlich rechtswidrig gewesen.
    wegen so etwas wird kein beamter in deutschland entlassen- das bekommen sie niemals durch! evtl. wird er - auf staatskosten, mit 35 jahren und 80 % der bezüge - in den vorzeitgen ruhestand geschickt. manchem dürfte solch eine "bestrafung" wie ein 5-er im lotte vorkommen....