Streit um Rundfunkbeitrag: Wie ARD und ZDF über sich selbst berichten

ZDFDie Empörung über die Einführung der Haushaltsabgabe bringt die öffentlich-rechtlichen Sender in die Defensive. Das ZDF reagiert mit einer bemerkenswert freimütigen Diskussion bei Maybrit Illner. Die ARD begegnet der Kritik dagegen mit einem subtilen Propagandafeldzug.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/mayb...-a-878277.html
  1. #1

    nein

    "Brauchen wir öffentlich-rechtliches Fernsehen überhaupt noch?"
    Ganz Klar: Nein! insbesondere ARD und ZDF können von mir aus getrost abgeschafft werden.
    Aus Sicht des Regierungsfilzes sind aber gerade ARD und ZDF unersetzliche Propagandakanäle, weshalb sich wohl nix ändern wird...
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Empörung über die Einführung der Haushaltsabgabe bringt die öffentlich-rechtlichen Sender in die Defensive. Das ZDF reagiert mit einer bemerkenswert freimütigen Diskussion bei Maybrit Illner. Die ARD begegnet der Kritik dagegen mit einem subtilen Propagandafeldzug.

    Maybrit Illner: ZDF-Talk mit Diskussion zu Rundfunkbeitrag - SPIEGEL ONLINE
    Die ÖR sollen mit ihrer Selbsbeweihräucherung aufhören, sich selber als wichtig darzustellen und ihre Existenz sichern. Warum soll ich für ein ÖF zahlen, wenn die umliegenden Länder in Deutschland dieses frei empfangen können. Warum soll ich für ÖR einen "Beitrag" zahlen und habe keine Mitbestimmung? (Fazit: Es ist eine Steuer!).
    Überhaupt, mir wird vorgeworfen, dass ich etwas nutze, für was kein Beweis vorliegt. Außerdem, wenn z. B. die Sportschau läuft, warum ist diese mit ca. 5 Werbeblöcken a 7 Min. unterbrochen? Warum darf das ÖR soviel Werbung senden (Zusatzeinnahmen?).

    Ich fühle mich im Demokratischen Gleichheitsgrundsatz hintergangen, wenn WG`s einen Beitrag zahlen und nur weil ich Single bin einen deutliche monatliche Mehrkosten habe....
    Meine Forderung daher: ÖR verschlüsseln, dann kann der/diejenige das Angebot der ÖR kaufen. Mal sehen, wieviel das machen würden, ein Probelauf würde klarheit bringen.
    Warum macht man das nicht? Auch die Aussagen, das ÖR hätte über 20 Sender, ja wofür?

    20 Sender, um tageweise die Wiederholung von ARD und ZDF nochmals zu schauen???

    Das ÖR könne man im Internet schauen, ja und im Internet kann ich auch Zeitung lesen!

    Das ÖR ist überholt und sollte verschlankt werden und als Ergebnis, keinen "Solidarbeitrag", Zwangsabgabe.

    Alle die dagegen sind, sollte die online Petition gegen GEZ unterzeichnen.
  3. #3

    WDR 4000 Mitarbeiter -Was machen die den lieben langen Tag.

    Eine Intendatin mit 320.000 Jahres-Einkommen. In der freien Wirtschaft undenkbar. Welche Mitsprache-Rechte
    haben die Zwangs-Gebührenzahler. Wir wollen Leute im rot-grünen Sumpf auch abwählen können. Wenn ich eine Mioska oder Slompka über den Bildschirm kaspern sehe, wird mir ganz schlecht und es stellen sich die Nackenhaare. Wie lange noch?Gez. R. R.
  4. #4

    optional

    "Objektive Wahrheit vorgaukeln" - das ist grundsätzlich ein Problem von Journalismus. Damit es keine parteische Propaganda wird, muss man einen Wettbewerb erzwingen und Monopole mit Staatlicher Hilfe unterbinden.
    Denn genau das sind die ÖR in Deutschland.
  5. #5

    Autobahngebühr für alle Fahrerlaubnisinhaber

    Das ist die Fortsetzung des Rundfunkbeitrages für alle Wohnungsbesitzer. Und zwar unabhängig davon, ob sie die Autobahn benutzen und sogar unabhängig davon, ob sie überhaupt ein Kraftfahrzeug haben. Soviel Gerechtigkeit steckt in dem Rundfunkbeitrag.
    Die Staatssender erhalten mit den 7,5 Milliarden Euro eine wettbewerbsverzerrende Beihilfe. Werbung machen sie trotzdem und damit den Privatsendern Konkurrenz. Ich rechne damit, daß ein Gericht diese Steuer kippt. Wer bis dahin "unter Vorbehalt" gezahlt hat, bekommt seine Leistung vielleicht zurück.
  6. #6

    Rundfunkgebühren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Empörung über die Einführung der Haushaltsabgabe bringt die öffentlich-rechtlichen Sender in die Defensive. Das ZDF reagiert mit einer bemerkenswert freimütigen Diskussion bei Maybrit Illner. Die ARD begegnet der Kritik dagegen mit einem subtilen Propagandafeldzug.

    Maybrit Illner: ZDF-Talk mit Diskussion zu Rundfunkbeitrag - SPIEGEL ONLINE
    Ich sehe bei den neuen Rundfunkgebühren mehrere Dinge, warum ich dagegen bin:

    Im Rundfunkrat sitzen Politiker, die durch Personalpokitik und Einflußnahme die Berichterstattung einschränken. Man kann mehr von einem gelenkten Rundfunkwesen sprechen.

    Die Gebühr ist nicht OK, weil z.B. so Leute wir ich kein Radio besitzen und auch kein Fernseh schauen, da mich das nicht sonderlich interessiert. Das Argument, das über PC die Möglichkeit besteht, finde ich auch mau.

    Mehrpersonenhaushalte werden eindeutig bevorzugt, da es nach Wohnung geht. Singlehaushalte müssen das gleiche zahlen wie z.B. ein Haushalt oder eine WG mit z.B. 6 Personen.

    Die Gebühr über 17,98 €/Monat ist viel zu hoch für einen Singlehaushalt. Zudem wenn mn es nicht nutzt.

    Es ist aber noch gar nicht gesagt, ob die Rundfunkananstalten damit durchkommen. Erst mal abwarten, was bei den Klagen herauskommt.
  7. #7

    Fakt ist, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Empörung über die Einführung der Haushaltsabgabe bringt die öffentlich-rechtlichen Sender in die Defensive. Das ZDF reagiert mit einer bemerkenswert freimütigen Diskussion bei Maybrit Illner. Die ARD begegnet der Kritik dagegen mit einem subtilen Propagandafeldzug.

    Maybrit Illner: ZDF-Talk mit Diskussion zu Rundfunkbeitrag - SPIEGEL ONLINE
    ... dass für ein paar Nachrichten und Verkehrswarnungen keine 7,5 Mrd. erforderlich sind.

    Wenn es also um den Auftrag der ÖR Programmanbieter geht, so ist 17,98€ pro Monat zu viel.

    Die Frechheit schlechthin ist, dass Menschen jetzt zahlen sollen, die das Angebot nicht nutzen, weil sie es nicht wollen.

    Wenn ich weder Fernseher noch Radio habe, dann zahle ich auch nicht. Der fadenscheinige Kommentar "Internet" zieht nicht, denn es zwingt Niemand ARD und ZDF einen Internetauftritt zu machen.

    In Wirklichkeit geht es nur - wie immer - darum Geld aus den Taschen der Leistungsträger der Gesellschaft in die Taschen verdienter Freunde der Parteien umzuleiten.

    Widerstand mit allen Mitteln!

    Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die das ähnlich sehen und sich gegen die Zwangswirtschaft zur Wehr setzen und bereit sind diese Wegelagerei notfalls bis zum Marionettengericht in Karlsruhe zu tragen.
  8. #8

    unabhängige Informationsquelle

    Wenn das alles so unabhängig ist, warum kommen die Freien Wähler eigentlich nie zu Wort.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Empörung über die Einführung der Haushaltsabgabe bringt die öffentlich-rechtlichen Sender in die Defensive. Das ZDF reagiert mit einer bemerkenswert freimütigen Diskussion bei Maybrit Illner. Die ARD begegnet der Kritik dagegen mit einem subtilen Propagandafeldzug.

    Maybrit Illner: ZDF-Talk mit Diskussion zu Rundfunkbeitrag - SPIEGEL ONLINE
    Was sich zum Beispiel der ÖR Sender RadioEins in Berlin wöchentlich in seiner Medienmagazin Sendung an einseitiger Information zu diesem Thema an Hörerverarschung erlaubt, lässt mich dann den sonst sehr verehrten Sender abschalten. Da wird von sonst frech nachhakenden Redakteuren der Bückling vor dem Intendanten gemacht, welcher dann in derart mies abgekarteter Frage-Antwort Spielchen erklärt, dass die Unsummen gerechtfertigt wären. Und ich zahle GEZ, aber hier ist man der Verlockung der einseitigen Meinungsmache erlegen.