Volksbegehren gegen Bezahl-Studium: Signierstunde der Gebührengegner

dapdNur noch Bayern und Niedersachsen verlangen bis zu 500 Euro pro Semester. Doch auch hier steht das Bezahlstudium auf der Kippe: Im Süden hat die Einschreibefrist für ein Volksbegehren begonnen - dabei ist es eigentlich überflüssig. Denn bis auf die FDP wollen fast alle die Gebühren abschaffen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-878244.html
  1. #20

    Es ist schon grotesk,

    in Deutschland wird mehr Geld für öffentlich-rechtliche Luxusrundfunkanstalten verjuxt als für die Hochschulen und somit die Zukunft des Landes nvestiert, und genau dieselben Figuren, die für die Rundfunksteuer sind, sind auch für Studiengebühren.
  2. #21

    Zitat von mattmaxx Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Jetzt alles auf den aktuellen Stand, tolle Ausstattungen, viele Tutorials, toller Service in Verwaltung, Bibliothek... und das meiste von Studienbeiträgen bezahlt.
    Das gehört nicht von Studiengebühren bezahlt, sondern von Steuern.
  3. #22

    Cand. Dr. Ing.

    Zitat von jazz83 Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, welche Studenten Sie kennen, dedie. Aber Sie können von den wenigen Fällen nicht drauf schließen, dass ein Studium immer so läuft. In meinem Studiengang ist das Gang und Gebe, soviel Zeit zu investieren. Anders geht es bei uns nicht und das hat definitiv nichts mit Talent oder Studieneignung zu tun. Alle, die weniger Zeit investierten, sind im Laufe der Semester nach und nach verschwunden. Also hören Sie auf, Dinge zu generalisieren, die nicht generalisiert werden können!
    Selbst im Grundstudium einer Ingenieurswissenschaft hatte ich die 60h Woche maximal 10 Wochen im Jahr - nämlich 5 Wochen jedes Semester vor den Klausuren. Dazwischen gings ziemlich entspannt zu, ich schätze im Schnitt bin ich auf nicht mehr als 30h Wochenarbeitszeit für die Uni gekommen. Und nebenbei habe ich mich noch 300h jährlich ehrenamtlich engagiert. Nur die durchgearbeiteten Wochenenden haben wirklich an meinen Nerven gezehrt - aber das auch nur in der Klausurenzeit.

    Mit Verlaub - Ihr Zeitmanagement lässt zu wünschen übrig.
  4. #23

    Studiengebühren ?

    Gut, dass die in NRW abgeschafft sind. Aber es kommt viel Schlimmeres auf uns zu:
    Das Ziel unserer Regierung, es sollen 80 % eines Jahrgangs Abitur machen - das ist derzeit so in Frankreich - würde bedeuten, wie in Fankreich zwei teure Studienjahre auf Privatschulen zu bezahlen, um die Aufnahmeprüfung für die teuren Elitesunis zu bestehen.
    So ist das in Frankreich.
    In den USA und England haben wir ja das selbe mit den Privatschulen.
    D.h. ein Abschluß einer staatlichen Uni oder Schule ist dort nichts wert, wo alle den Abschluß schaffen und ganz sicher das Niveau sehr niedrig ist, damit auch alle das Abitur schaffen.
    Und damit fängt die wirkliche soziale Ungerechtigkeit für den Mittelstand an. Der muss sich nun verschulden, damit seine Kinder keinen Nachteil gegenüber den Kindern der Reichen haben.
    Was nun?
  5. #24

    Bildung oder Gerechtigkeit

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Da es für die Studiengebühren wegen gesetzlicher Vorschriften keine sinnvolle Verwendung gibt, sollten sie abgeschafft werden.
    Allerdings fehlen den deutschen Universitäten erhebliche Mittel zur Verbesserung der Lehre und der Betreuung der Studenten. Es fehlt an Planstellen, um effiziente Studiengänge gestalten zu können. Stattdessen werden Tausende Abiturienten in "geisteswissenschaftliche" Fächer abgedrängt, wo sie in überfüllten Hörsälen scheitern oder mit nutzlosen Examina in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.
    Die Frage ist - was zählt mehr: Bildung oder Gerechtigkeit?
    Denn spätestens bei der nächsten Krise werden die Bildungsmittel gekürzt wie man gerade in allen Krisenländern Europas sehen kann.
    Gerechte Bildung gibt es nicht - nur gute oder schlechte!
  6. #25

    Ich bezweifel, dass es mein Zeitmanagement betrifft wenn es annähernd allen im Studiengang so geht.