Volksbegehren gegen Bezahl-Studium: Signierstunde der Gebührengegner

dapdNur noch Bayern und Niedersachsen verlangen bis zu 500 Euro pro Semester. Doch auch hier steht das Bezahlstudium auf der Kippe: Im Süden hat die Einschreibefrist für ein Volksbegehren begonnen - dabei ist es eigentlich überflüssig. Denn bis auf die FDP wollen fast alle die Gebühren abschaffen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-878244.html
  1. #10

    Studentengebühren...

    ...gehören abgeschafft. Da stimme ich zu. Mir wäre eine 5 jährige Steuer von 2-3 Prozent lieber für Leute die ihr Studium beendet haben und dann im Berufsleben natürlich mehr verdienen als Leute die eine kostenlose Uni für die Jahre nicht in Anspruch genommen haben.
  2. #11

    Zitat von mattmaxx Beitrag anzeigen
    70% die studieren sind wahrscheinlich gut finanziel versorgt.
    Man braucht nur auf den Parkplatz schauen.
    Wieso müssen Meister, Techniker viel für Ihre AUsbildung zahlen. Total unfair.
    Mein Meisterbrief hat mich seinerzeit 50000 DM also Ca. 25000 € gekostet,.
    Klar ich habe Geld verdient in der zeit musste aber dafür auch trotz mindestens 40 Stunden Woche 3 mal Abends und fast jeden Samstag zur Meisterschule pilgern, die Studenten jammern wenn sie nebenher mal 10 Stunden die Woche arbeiten müssen.
  3. #12

    Warum denn so schüchtern?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur noch Bayern und Niedersachsen verlangen bis zu 500 Euro pro Semester. Doch auch hier steht das Bezahlstudium auf der Kippe: Im Süden hat die Einschreibefrist für ein Volksbegehren begonnen - dabei ist es eigentlich überflüssig. Denn bis auf die FDP wollen fast alle die Gebühren abschaffen.

    In Bayern ist das Volksbegehren gegen Studiengebühren gestartet - SPIEGEL ONLINE
    Als das Volksbegehren für die Abschaffung des völlig überflüssigen
    Bayerischen Senats gestartet wurde, antwortete die Regierung mit
    einem eigenen Volksbegehren, in welchem gleich mal die Verlängerung
    der Legislaturperiode auf 5 Jahre mit versteckt wurde.
    Also eigenes Volksbegehren der Regierung für Abschaffung der
    Studiengebühren und gleich Verlängerung der Legislaturperiode
    auf 20 Jahre mit reinpacken!
  4. #13

    Als Student habe ich - ohne einen Nebenjob reinzurechnen- mit Vor- und Nachbereitung plus die Zeit an der Uni plus Klausurvorbereitung 60 Stundenwoche. Tendenz steigend wenn es auf die Klausuren zugeht. Ich finde es eine Frechheit, wenn wir immer als faules Pack bezeichnet werden oder angeblich jammern, wenn wir "mal" 10 Stunden in der Woche arbeiten sollen. Ein Studium ist ein unbezahlter Vollzeitjob. Ich habe vor meinem Studium auch eine Ausbildung gemacht und danach meine 40 Stunden Überstunden in der Woche gearbeitet. Es war wesentlich stressfreier und entspannter als jetzt zu studieren. Als Student hat man nicht mal ein freies Wochenende, wenn man sich es nicht explizit nimmt. Aber ich nehme es in Kauf, weil ich es so wollte. Wer also nicht an der Uni war, sollte mal mucksmäuschenstill sein.
  5. #14

    Zitat von guteronkel Beitrag anzeigen
    Wie ernst es Seehofer und seiner CSU mit der Abschaffung ist erkennt man daran, dass es bislang in den gesamten Medien mit keinem Wort erwähnt wurde, dass am 17.01.2013 die Einschreibefrist beginnt. Weiter ist zu vermuten, dass dem Bürger absichtlich Knüppel zwischen die Beine geworfen werden um das Begehren zu korrumpieren. Also, nichts Neues im Süden.
    Welche Medien konsumieren Sie? Ich habe davon sowohl in der hiesigen Tageszeitung wie auch im Bayerischen Rundfunk erfahren...
  6. #15

    Zitat von jazz83 Beitrag anzeigen
    Als Student habe ich - ohne einen Nebenjob reinzurechnen- mit Vor- und Nachbereitung plus die Zeit an der Uni plus Klausurvorbereitung 60 Stundenwoche. Tendenz steigend wenn es auf die Klausuren zugeht. Ich finde es eine Frechheit, wenn wir immer als faules Pack bezeichnet werden oder angeblich jammern, wenn wir "mal" 10 Stunden in der Woche arbeiten sollen. Ein Studium ist ein unbezahlter Vollzeitjob. Ich habe vor meinem Studium auch eine Ausbildung gemacht und danach meine 40 Stunden Überstunden in der Woche gearbeitet. Es war wesentlich stressfreier und entspannter als jetzt zu studieren. Als Student hat man nicht mal ein freies Wochenende, wenn man sich es nicht explizit nimmt. Aber ich nehme es in Kauf, weil ich es so wollte. Wer also nicht an der Uni war, sollte mal mucksmäuschenstill sein.
    Seltsamerweise haben alle Studenten die mir bekannt sind eine mehr oder weniger relaxte 30 Stunden Woche und ausreichend zeit sich was zu verdienen, darunter sind Physik Studenten, Maschinenbau Studenten, Mathematik Studenten usw.

    Kann es sein das die Studenten die so viel fürs Studium ackern müssen einfach nicht für ihr Studium Fach geeignet deshalb etwas überfordert sind?
  7. #16

    Es ist offensichtlich...

    dass die meisten hier, die FÜR die Studiengebühren sind, keine Studenten sind oder zu dieser Zeit waren. Wie hier schon geschrieben wurde, ist Studieren ein Vollzeitjob und mir persönlich wäre es auch lieber gewesen, wenn ich nicht noch zusätzlich neben dem Studium hätte arbeiten müssen. Burnout sagt hallo.
    Ich studiere noch in Regensburg und es hat sich durch die Studiengebühren rein gar nichts verändert. Vielleicht in den Lehrstuhlen, die generell mehr Geld haben (bei Jura oder BWL, aber auf jeden Fall nicht bei den Geisteswissenschaften). Wir sitzen immernoch in unseren Fensterlosen Kämmerchen, kriegen keine Bücher und der Lehrstuhl hat für alle Studenten nur einen PC, der so aussieht, als käme er aus dem 18. Jahrhundert... nur von außen sieht die Uni besser aus (=Fehlverwendung der Studiengebühren), aber von innen ist sie die selbe.
  8. #17

    Respekt!

    Zitat von Lu_ke Beitrag anzeigen
    Danke Bayern und Baden-Württemberg, dass ich zu den wenigen Studenten gehöre, die ihr volles Studium mit Gebühren bezahlen mussten. Das waren immerhin über 5.000 Euro. Als junger Mensch ohne Einkommen sehr viel Geld, das ich gut hätte gebrauchen können.
    10 Semester oder gar 11 Semester!
  9. #18

    Zitat von waldemar Beitrag anzeigen
    10 Semester oder gar 11 Semester!
    Regelstudienzeit!!
  10. #19

    Ich weiß ja nicht, welche Studenten Sie kennen, dedie. Aber Sie können von den wenigen Fällen nicht drauf schließen, dass ein Studium immer so läuft. In meinem Studiengang ist das Gang und Gebe, soviel Zeit zu investieren. Anders geht es bei uns nicht und das hat definitiv nichts mit Talent oder Studieneignung zu tun. Alle, die weniger Zeit investierten, sind im Laufe der Semester nach und nach verschwunden. Also hören Sie auf, Dinge zu generalisieren, die nicht generalisiert werden können!