Geiseldrama in Algerien, Krieg in Mali: Todeszone Sahara

APBei einem Befreiungsversuch der algerischen Armee sind auf einem Gasfeld Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Geiselnahme zeigt, wie brutal und entschlossen militante Islamisten in Nordafrika vorgehen. Zwei Flugstunden von Europa entfernt entsteht ein neuer Kriegsschauplatz.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878226.html
  1. #1

    Wo sind wir denn hier gelandet?

    Dieser Artikel strotzt ja vor Vorurteilen und Diskriminierung einer gesamten Glaubensgemeinschaft. Da frage ich mich fast, ob er ironisch gemeint ist?
    Da ist es doch kein Wunder, dass MENSCHEN muslimischen Glaubens nur noch Verachtung für den Westen verspüren. Das diese Einmischung in die Belange der Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung auch noch von unserer Regierung toleriert wird, zeigt doch nur, wo wir schon angekommen sind. Die hier lebenden Menschen muslimischen Glaubens können dies doch nur als Schlag in Gesicht empfinden.

    Es ist einfach nur noch traurig.
  2. #2

    optional

    Der Islam sei eine Friedensreligion.
    Deshalb haben die größten Konflikte zwischen Indien und den afrikanischen Tropen Islamisten als Auslöser.

    Wie paradox.
  3. #3

    Es wäre eine gute Gelegenheit

    für Deutschland gewesen, Frankreich schnell, unbürokratisch und effektiv zu unterstützen, statt mit zwei Transall "auszuhelfen". So hätten wir mit einem Schlag wieder Frankreichs und Deutschlands Führungsrolle in Europa unterstrichen und das Verhältnis zwischen den Ländern erheblich gefestigt. So wieder mal nur Lamentiererei wie in Libyen etc. Es scheint im Moment die deutsche Politik zu sein, möglichst nicht aufzufallen, wegzuducken bei schwierigen Fragen, abzuwarten und unauffällig zu bleiben - dieses Konzept von Frau Merkel sichert ihr vielleicht die Wiederwahl, schadet aber in der Außen- und Europapolitik enorm.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem Befreiungsversuch der algerischen Armee sind auf einem Gasfeld Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Geiselnahme zeigt, wie brutal und entschlossen militante Islamisten in Nordafrika vorgehen. Zwei Flugstunden von Europa entfernt entsteht ein neuer Kriegsschauplatz.

    Militante Islamisten in Mali, Algerien, Mauretanien und Niger - SPIEGEL ONLINE
    Das wird noch ein großes Problem in den nächsten Jahren. Heute kann sich niemand vorstellen, dass es wieder Krieg geben könnte...
  5. #5

    Konsequenzen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem Befreiungsversuch der algerischen Armee sind auf einem Gasfeld Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Geiselnahme zeigt, wie brutal und entschlossen militante Islamisten in Nordafrika vorgehen. Zwei Flugstunden von Europa entfernt entsteht ein neuer Kriegsschauplatz.

    Militante Islamisten in Mali, Algerien, Mauretanien und Niger - SPIEGEL ONLINE
    Ich staune immer wieder, wie verwundert viele jetzt plötzlich sind. Mubarrak und Gadaffi und Konsorten waren doch ein Stabilitätsgarant, gerade für Nicht-Moselms. Political Correct, wie wir sind, mussten wir diese Leute, da sie ja Diktatoren waren, absetzen. Welche Angst die Rest-Christen und andere Minderheiten damals schon hatten und in Syrien immer noch haben; darüber wird so gut wie garnicht berichtet. Jetzt ist das Geschreihe groß. Der Mali- Einsatz ist der erste militärische Einsatz, den ich seit langem voll unterstütze.
  6. #6

    Tja, die Kinder

    des Arabischen Frühlings, die die Franzosen mitaufgezogen haben. Libyen war ja ein toller Erfolg, diesen will man in Syrien wiederholen
  7. #7

    Ja und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einem Befreiungsversuch der algerischen Armee sind auf einem Gasfeld Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Geiselnahme zeigt, wie brutal und entschlossen militante Islamisten in Nordafrika vorgehen. Zwei Flugstunden von Europa entfernt entsteht ein neuer Kriegsschauplatz.

    Militante Islamisten in Mali, Algerien, Mauretanien und Niger - SPIEGEL ONLINE
    Ja und? Das ist das Ergebnis der kreuzdämlichen westlichen Politik der vergangenen Jahren, die ihren vorläufigen Höhepunkt darin gefunden hat, die Islamisten mit NATO-Hilfe in Libyen an die Macht zu bomben. Der Westen kapiert überhaupt nicht was läuft. Die Dritte Welt probt den Aufstand. Die Ideologie heißt Islam und einen "arabischen Frühling", der mal eben Diktatoren beseitigt und durch westliche Demokratien ersetzt, gibt es nicht mal ansatzweise.

    Und ausgerechent in Mali soll die Uhr jetzt wieder zurückgedreht werden. Wenn das nicht alles so traurig und gefährlich wäre, könnte man sich vor Lachen wegschmeißen.
  8. #8

    Die absolute Erhaltung der Souveränität der einzelnen Staaten und der mangelnde Austausch untereinander schwächen in dieser Region Staatenwie Mauretanien, Mali, Niger, Burkina Faso, Tschad. Diese Staaten sind pure Relikte aus der Kolonialzeit, die heute, wie vor 50 Jahren, versuchen, mit schwachen Kopien der französischen Verwaltung durch den Zeitenwandel zu kommen. Solchen Staaten sollte nach einem halben Jahrhundert Misswirtschaft im Namen der Menschlichkeit, wie auch der internationalen Sicherheit, ein Tutor an die Seite gestellt werden. 5 Jahre Mandat für China im Tschad, 5 Jahre für Japan in Mali und 5 Jahre für Deutschland in Mauretanien.
  9. #9

    Deutschland wird längerfristig Truppen in die Mahgrebstaaten

    entsenden müssen.
    Nach dem Lesen dieses Artikels sieht es so aus das die europäische Allianz zu der auch Deutschland zählt mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeiten in den Maghrebstaaten mit Truppen aktiv werden müssen.
    Europa sollte sich eher in Afghanistan heraushalten wie in Nordafrika den die Afrikaner des Nordens dieses Kontinents grenzen an Europa und auch hat die Wüste viel zu bieten für Solarzellen. Ein Aufbau dieser Region unter einer wählbaren Demokratie wäre im Sinne dieser nordafrikanischen Menschen und deshalb sollte dringenst militanter Islamismus durch EUropa dort bekämpft werden.
    Der Islam ist eine friedliche Religion und er muß im Sinne
    der dort lebenden Menschen als solche Relegion bewahrt bleiben und darf nicht in die Hände von Militanten Fanatikern kommen. Touristen sind zusätzlich eine Einnahmequelle für die Region die zum Beispiel mit dem Bau einer Auiobahn um das Mittelmeer massiv wirtschaftlich belebt wrden könnte. Die Chancen Nordafrikas liegen in der Kooperation mit Europa dies ist mehr im Sinne der Menschen dort als islamischer Fundamentalismus . Das glaube ich fest.