Spritsparen mit Lowtech: So wird der Verbrenner zum Sparmeister

Tom GrünwegDer Elektroauto-Hype ist vorbei, der Verbrennermotor noch lange nicht tot. Vor allem, weil in ihm noch gewaltiges Sparpotential schlummert. Deutsche Zulieferer zeigen auf der Detroit Autoshow, wie man bis zu 15 Prozent Sprit sparen kann - mit vergleichsweise einfachen, günstigen Techniken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-877946.html
  1. #150

    Aha, Sie Oberspezialist ...

    Zitat von tubaner Beitrag anzeigen
    Ah, Sie sind also so ein allwissender Experte der das Entwicklungspotential von Elektro-, Hybrid-, Wasserstoffmotoren und Brennstoffzellen seriös einschätzen kann. Wenn man auf Ihr Wort hört und nur noch in eine Richtung forscht, dann läuft man gaaaaanz bestimmt nicht in eine Sackgasse.
    ... weil Hybrid und E-Auto der Fortschritt schlechthin ist, haben alle Autohersteller die Arbeit an der Brennstoffzelle eingestellt! Das glatte Gegenteil ist der Fall, aber im Gegensatz zu den Entwicklungsingenieuren so ziemlich sämtlicher Automobilhersteller weltweit haben Sie ja den Durchblick. Die deutsche Autoindustrie hatte sich lange Zeit gegen Hybrid- und E-Autos entschieden, weil sie - von den Fachleuten!!! - als Irrweg eingeschätzt wurden! Dass die deutschen Anbieter inzwischen entsprechende Fahrzeuge aufnehmen, liegt schlicht daran, dass man auf diese Weise den Flottenverbrauch senken kann - und: weil es auf dem Markt einen entsprechend irrationalen Markt gibt. Toyota will - trotz der Kostenprobleme bei Brennstoffzellen - ab 2015 übrigens gleichwohl ein entsprechendes Fahrzeug auf den Markt bringen. Ich hatte übrigens nirgends geschrieben, dass die Brennstoffzelle schon heute einsatzbereit wäre, sondern vorrangig weiterentwickelt werden sollte, weil sie das größte Potential hat (E-Motor mit akzeptablen Reichweiten und angemessener Geschwindigkeit).

    Und was das Potential des Wasserstoffmotors angeht: BMW hat ja auf Ihre Empfehlung die Entwicklung der Wasserstoffmotoren eingestellt, da Sie ja Profi sind (wenn auch einzuräumen ist, dass ein Wasserstoffmotor weiter von der Umsetzung entfernt ist, als der Brennstoffzellenmotor).
  2. #151

    Zitat von thseeling Beitrag anzeigen
    schon im Jahr 2000 bot Opel den Astra G als Eco4 Modell an, Verbrauch 4.4 l/100 km. Erreicht durch einfache Tricks wie Unterbodenverkleidung, kleinere Reifen usw.
    Meine Frage an Opel, warum solche Tricks nicht in die Breite gebracht werden, sondern einem Nischensondermodell vorbehalten bleiben, wurde nicht beantwortet.
    den Astra als Nischenmodell zu bezeichnen ist schon etwas hart, stellt er doch den größten Anteil am Portofolio. Ich bin mir auch sicher das Opel, jedem der einen haben wollte, auch einen geliefert hat

    Zitat von thseeling Beitrag anzeigen
    Dabei könnte gerade bei einem Volumenmodell wie Astra, Golf, Focus etc. durch solche einfachen Verbesserungen eine massive Einsparung durch die schiere Masse erreicht werden.
    BMW macht es vor: Start-Stopp-Funktion gibt es serienmäßig in allen Modellen. Alle anderen Hersteller bieten es als Zubehör nur gegen Aufpreis an, und ist nicht in allen Motorkombinationen und Ausstattungen verfügbar. Einfach dumm.
    Könnte, sollte, hätte. Richtig ist das BMW sein Fzg Serienmaßig mit allen Spritspartechniken ausrüstet, das es ja auch deren "Efficient Dynamics" Marketingstrategie entspricht. Allerdings ist in dem Zusammenhang auch zu erwähnen das der BMW Kunde auch ein paar k€ mehr da lassen darf, was es leichter macht dies in Serie zu bringen. Ausserdem wird der durchnittliche BMW-Neuwagenkäufer (also Firma xyz) noch für ein paar Extras ordern, was natürlich ziemlich deftige Aufpreise zur Folge hat, womit richtig Geld verdient wird. Würd mich mal interessieren wieviele Basismodelle BMW so im Jahr verkauft. Ich denke ein Hand reicht aus zum zählen.
  3. #152

    Zitat von krutschi04 Beitrag anzeigen
    Können Sie mir da mal einige Getriebe nennen, die sparsamer sind? Wenn ich mir die kombinierten Verbräuche anschaue, dann finde ich häufig keinen besseren Verbrauch bei den Automatik-PKWs. Ich habe mich mit Automatikgetrieben noch nicht so ausführlich beschäftigt, vielleicht können Sie mir da einige Informationen geben,
    Kurz gesagt, Automatik ist niemals sparsamer als ein Handschalter der "richtig" geschaltet wird. Das im Testzyklus der Automatik auch mal besser rauskommen kann, hängt damit zusammen, dass mit AT die Gangwahl entfällt. D.h. das ein MT bei 50km/h im 3.Gang fahren muss, ein AT aber in den dafür optimalen Gang fahren darf. Folge: der MT fährt höhere Drehzahl bei niedrigerer Last und damit mit einem schlechteren Wirkungsgrad (btw:das ist auch der Grund für Downsizing).
    Besonders auffällig werden die Unterschiede bei großvolumigen Motoren. Gutes Beispiel ist der Camaro mit 6,2l V8. Braucht angeblich mit AT 13,1 mit MT 14,1l/100km. Das lachen ja die Hühner das ein Ami AT weniger braucht als das MT Modell.
  4. #153

    Zitat von burghard42 Beitrag anzeigen
    Sie sollten Sie mal Ihre Scheuklappen abnehmen.
    1.Ich habe einen Feuerlöscher an Bord,ebenso wie einen
    gut geschützten 100l Benzintank
    (gehörte zur Grundausstattung eines soliden dt. Fahrzeugherstellers
    2.Dumm ist eher Ihr Beitrag,sehen Sie hier.....
    um diesen Akkutyp geht es,der schon des öfteren durch Brände aufgefallen ist:
    Handy,PKW,Flugzeuge
    "Welche Rolle spielen die Batterien bei den Störungen?
    Man kann alles schlechtreden, wenn man nur will.

    Was nützt Ihnen der 6l-Feuerlöscher (einer 12er werden Sie wohl kaum an Bord haben, wahrscheinlich ist es sogar nur ein 3er), wenn der Benzintank das Brennen anfängt?
    Nichts. Das Ding ist reine Psychologie.
    Schon mal versucht, nur 2 Liter Benzin, das sich entweder über eine große Oberfläche verteilt hat (auf den Boden ausgelaufen) oder durch die "Explosion" gut verteilt hat, mit einem 12l-Pulverlöscher abzulöschen? Einfach mal mitmachen, viele Firmen bieten sowas auch als Grundausbildung an (dann darf man sich schimpfen als einer, der in der Handhabung von Feuerlöschmitteln unterwiesen ist).
    Ihr Feuerlöscher taugt bestenfalls nur dazu, dafür zu sorgen, daß sich der Brand ggf. nicht weiter ausbreitet.

    Elektro-Fahrzeuge mit ihren Akkus sind auch nicht gefährlicher oder ungefährlicher als benzinbetriebene Fahrzeuge.
    Bevor Sie also solchen Humbug in die Welt setzen, sollte Sie sich wirklich mal infomieren.
    Der einzige Chevrolet Volt, der bisher abgebrannt ist, ist der, beim das etwa 6 Wochen nach dem Testcrash passiert ist. Grund: Der Akku wurde nicht gemäß Vorschrift entladen.

    So wie Sie argumentieren, dürften Sie auch kein Handy mehr benutzen, das mal vom Schreibtisch gefallen ist und bei dem der Akku danach nicht getauscht wurde.
  5. #154

    Ist ja

    Zitat von AntiGravEinheit Beitrag anzeigen
    Man kann alles schlechtreden, wenn man nur will.

    Was nützt Ihnen der 6l-Feuerlöscher (einer 12er werden Sie wohl kaum an Bord haben, wahrscheinlich ist es sogar nur ein 3er), wenn der Benzintank das Brennen anfängt?
    Nichts. Das Ding ist reine Psychologie.
    Schon mal versucht, nur 2 Liter Benzin, das sich entweder über eine große Oberfläche verteilt hat (auf den Boden ausgelaufen) oder durch die "Explosion" gut verteilt hat, mit einem 12l-Pulverlöscher abzulöschen? Einfach mal mitmachen, viele Firmen bieten sowas auch als Grundausbildung an (dann darf man sich schimpfen als einer, der in der Handhabung von Feuerlöschmitteln unterwiesen ist).
    Ihr Feuerlöscher taugt bestenfalls nur dazu, dafür zu sorgen, daß sich der Brand ggf. nicht weiter ausbreitet.

    Elektro-Fahrzeuge mit ihren Akkus sind auch nicht gefährlicher oder ungefährlicher als benzinbetriebene Fahrzeuge.
    Bevor Sie also solchen Humbug in die Welt setzen, sollte Sie sich wirklich mal infomieren.
    Der einzige Chevrolet Volt, der bisher abgebrannt ist, ist der, beim das etwa 6 Wochen nach dem Testcrash passiert ist. Grund: Der Akku wurde nicht gemäß Vorschrift entladen.

    So wie Sie argumentieren, dürften Sie auch kein Handy mehr benutzen, das mal vom Schreibtisch gefallen ist und bei dem der Akku danach nicht getauscht wurde.
    anerkennenswert,daß Sie auf eine sachliche Ebene zurückfinden.
    Sie hatten mir einen dummen Beitrag unterstellt,dann habe ich Ihnen das aktuelle Dreamliner Boeing Desaster verlinkt mit dem konkreten
    Hinweis auf mehere Akku Brände.
    Für PKW hier aus 2012:

    "Die Sicherheit von Lithium-Akkus wird die Auto- und Zweiradindustrie weiter beschäftigen. Batterie-Experten sind von den jüngsten Vorfällen ohnehin nicht überrascht. „Es hat schon relativ viele Brände bei Elektrofahrzeugen, meist von Kleinherstellern, gegeben. Man kann davon ausgehen, dass die Autohersteller bei der Konstruktion von Elektroautos jetzt noch mehr auf Nummer Sicher gehen“, sagt Batterie-Forscher Werner Tillmetz."
    Und :
    der Chevi Volt ist nicht der einzigste Akku Brand Unfall
    (es war der 21.Tag,so nebenbei),Nissan GT-R nach Unfall
    Porsche GT3 ebenso bei Ladevorgang usw.
    Google hilft auch Ihnen
  6. #155

    Meine Antwort

    Zitat von AntiGravEinheit Beitrag anzeigen
    Man kann alles schlechtreden, wenn man nur will.

    Was nützt Ihnen der 6l-Feuerlöscher (einer 12er werden Sie wohl kaum an Bord haben, wahrscheinlich ist es sogar nur ein 3er), wenn der Benzintank das Brennen anfängt?
    Nichts. Das Ding ist reine Psychologie.
    Schon mal versucht, nur 2 Liter Benzin, das sich entweder über eine große Oberfläche verteilt hat (auf den Boden ausgelaufen) oder durch die "Explosion" gut verteilt hat, mit einem 12l-Pulverlöscher abzulöschen? Einfach mal mitmachen, viele Firmen bieten sowas auch als Grundausbildung an (dann darf man sich schimpfen als einer, der in der Handhabung von Feuerlöschmitteln unterwiesen ist).
    Ihr Feuerlöscher taugt bestenfalls nur dazu, dafür zu sorgen, daß sich der Brand ggf. nicht weiter ausbreitet.

    Elektro-Fahrzeuge mit ihren Akkus sind auch nicht gefährlicher oder ungefährlicher als benzinbetriebene Fahrzeuge.
    Bevor Sie also solchen Humbug in die Welt setzen, sollte Sie sich wirklich mal infomieren.
    Der einzige Chevrolet Volt, der bisher abgebrannt ist, ist der, beim das etwa 6 Wochen nach dem Testcrash passiert ist. Grund: Der Akku wurde nicht gemäß Vorschrift entladen.

    So wie Sie argumentieren, dürften Sie auch kein Handy mehr benutzen, das mal vom Schreibtisch gefallen ist und bei dem der Akku danach nicht getauscht wurde.
    auf Ihren ausführlichen beitrag ist wohl verlorengegangen.
    Daher :
    1.Danke,daß Sie auf eine sachliche Ebene kommen
    2.Feuerlöscher kenne ich in den verschiedensten Ausführungen,
    auch die Einsatzzwecke
    3.Humbug......ein verzeihlicher Rückfall von Ihnen

    der vermeintliche einzige Chevi Volt.....(nach ca 21 Tagen abgeraucht)
    ist eben nicht das einzige Fahrzeug LiThium ...Akku,
    Porsche GT3,Nissan GT-3.....die Liste ließe sich erweitern
    in alle Richtungen
    und zeigt nur :dieser AKKU Typ ist zwar überzeugend aber eben sehr sensibel im Ladebereich und eben nach Unfällen
    4.Dream Liner Boeing
    alle Flugzeuge stehen wegen dieser (nicht geklärten Unfall/Brand Problematik
    "Ein Unternehmenssprecher erklärte am Freitag in einer E-Mail, es werde keine Boeing 787 mehr ausgeliefert, bis die Probleme mit den Batterien gelöst seien. Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hatte am Mittwoch wegen zweier Zwischenfälle mit brennenden Batterien an Bord der Dreamliner vorerst ein weltweites Flugverbot für alle im Einsatz befindlichen 50 Maschinen verhängt "
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-878485.html
    5.Und nun erwarte ich eigentlich eine sachliche (und keine ausschweifende) Antwort a la Feuerlöscher

    Und:
    ich vermeide nach Möglichkeit das Laden div.Li-ion Akku
    in den Geräten,ich baue aus und lade extern
  7. #156

    Kosteneinsparung dank der Technologie von der Schaeffler Gruppe

    Es gilt zudem zu beachten, dass man dank der Technologie von der Schaeffler Gruppe auch Kosten einsparen kann. Mich dünkt dies noch ein wichtiger Punkt zu sein.
  8. #157

    Der Elektroauto-Hype ist vorbei...

    und wir warten auf die Brennstoffzelle.
    Denn wir wollen natürlich nicht die Profite der Energiekonzerne oder der Autohersteller gefährden.
    Sonst kämen nach "Bad Banks" vielleicht noch "Bad Energies" und "Bad Cars" auf Kosten der Steuerzahler.
  9. #158

    Zitat von burghard42 Beitrag anzeigen
    Ein Haufen Bla ...
    Meine Totschlagfrage an Sie:
    Wieviele PKW-Brände hat es schon bei Benzinfahrzeugen geben? (Mit "Benzin" meine ich Mineralöl allgemein, also auch Diesel) Wie oft mußte die Feuerwehr anrücken, um ausgelaufenes Öl und Benzin zu binden? Das müßte man mal prozentual umrechnen auf die vorhanden Elektrofahrzeuge. Nur dann kann man das halbwegs vernünftig vergleichen. Ich wette: Da stehen Benziner ziemlich schlecht da.

    Akkus in Flugzeugen kann man wohl kaum mit solchen in Elektrofahrzeugen vergleichen. Die Teile haben ganz andere Kapazitäten. Druckausgleichsprobleme, auf Grund derer sich der Akku verformen könnte, hat man in einem PKW üblicherweise auch nicht.

    Haben Sie sich bereits mal mit dem Opel Ampera beschäftigt?
    Ich denke nicht, denn dann müßten Sie wissen, daß die Akku nie in den Grenzbereichen betrieben wird. 30-80% (woanders steht auch mal 25-80%) der Ladekapazität ist der Bereich, in dem gearbeitet wird. Also ganz anders als bei Notebook- und Handy-Akkus. Darüberhinaus wird der Akku des Ampera immer im optimalen Temperaturbereich gehalten, er wird gewärmt oder gekühlt.

    Laden von Akkus außerhalb der Geräte, nun, wenn das hilft, daß die Geräte im Betrieb nicht herunterfallen ... schön für Sie (daraus entnehme ich auch, daß Sie keine Obst-Produkte besitzen, ein Pluspunkt für Sie ;-) ). Ich finde das allerdings nicht praktikabel, zumindest nicht bei Mobiltelefonen oder Notebooks.

    Mit den Feuerlöschern haben übrigens Sie angefangen. Und ob sie die Dinger kennen, mag ja sein. Haben Sie sie aber auch schon mal _benutzt_, und sei es nur aus Übungszwecken mit echten zu löschenden Feuerstellen? Wenn nicht, machen. Dann werden Sie auch zu der Erkenntnis kommen, daß Sie bisher ein paar Kilo zuviel unnötigerweise in Ihrem Auto durch die Gegend gefahren haben.

    Ich bleibe dabei, Elektrofahrzeuge sind in Summe eher ungefährlicher als mit Benzin betriebene Fahrzeuge. Die ersten etwas weiter verbreiteten Autos überhaupt waren sogar Elektrofahrzeuge.
    Probieren Sie einfach mal ein Elektrofahrzeug aus, und jetzt nicht einen BMW-Hybrid oder etwas vergleichbares, das sind keine Elektrofahrzeuge (deren Technik ist vergleichbar mit KERS bei Formel 1-Rennwagen, eine "Beschleunigungshilfe", mehr nicht). Ich meine richtite Elektrofahrzeuge, mit denen man auch rein elektrisch >>50km/h oder schneller fahren kann.
  10. #159

    ...

    Zitat von mike_spiegel Beitrag anzeigen
    Außerdem ist der Unterschied nur so extrem, wenn man viel Autobahn fährt. Und es würde für mich mehrere Stunden pro Woche weniger Zeit mit meiner Familie bedeuten - das geht mir vor. Da wird mein nächstes Auto lieber ein Hybrid- und/oder Gasfahrzeug, das deutlich mehr einspart ohne dass ich an der Geschwindigkeit sparen muss.
    Wenn Sie viel Autobahn fahren, dann sollten Sie um den Hybrid Antrieb einen Bogen machen. Es sei denn Sie stehen regelmäßig im Stau... Gasfahrzeuge haben leider noch den Nachteil der geringeren Reichweite pro Tankinhalt.