Mausstudie: Licht steuert Entwicklung der Augen im Mutterleib

Cincinnati Children¿s Hospital Medical CenterMäuse-Embryos brauchen Lichtreize, damit sich ihre Augen gesund entwickeln. Forscher haben einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung von Blutgefäßen und Neuronen steuert. Möglicherweise erklärt Lichtmangel Augenkrankheiten bei Säuglingen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-877984.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mäuse-Embryos brauchen Lichtreize, damit sich ihre Augen gesund entwickeln.
    ich bezweifle, dass Menschenembryonen im Mutterleib ebenfalls Licht für ihre Augenentwicklung benötigen. Sonst müssten menschliche Babys seit der Erfindung der Kleidung blind oder mit geschädigten Augen geboren worden sein.

    Wie immer bei der Mäuseforschung gilt: die an der Maus gewonnenen Erkenntnisse sind nicht ohne weiteres 1:1 auf den Menschen übertragbar. Denn der Mensch ist nunmal keine Maus.
  2. #2

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    ich bezweifle, dass Menschenembryonen im Mutterleib ebenfalls Licht für ihre Augenentwicklung benötigen. Sonst müssten menschliche Babys seit der Erfindung der Kleidung blind oder mit geschädigten Augen geboren worden sein.

    Wie immer bei der Mäuseforschung gilt: die an der Maus gewonnenen Erkenntnisse sind nicht ohne weiteres 1:1 auf den Menschen übertragbar. Denn der Mensch ist nunmal keine Maus.
    Und die Maus hat natürlich auch kein Fell?
    Und lesen sie dochmal genauer, 90% der Schäden gehen zum Glück zurück. Bedeutet wohl, einmal sonnenbaden in 9 Monaten reicht...
    Und man geht ja bisher nur Hinweisen nach, also meckern sie nicht direkt drauf los mit der Behauptung es wäre sinnlos, weil es nicht auf den Menschen übertragbar ist.
  3. #3

    habe kurz durch meine Kleidung geschaut

    es ist noch dunkel .. dennoch konnte ich schwaches Licht durchschimmnern sehen.

    Manchmal hilt ein einfaches Experiment.

    Es ging nicht um lichtdurchflutet, sonderen einige Photonen.
  4. #4

    Zitat von atech Beitrag anzeigen
    Denn der Mensch ist nunmal keine Maus.
    Da sind Sie aber auf dem Holzweg. Der Mensch ist viel mehr Maus als es äußerlich den Anschein hat. Der große Irrtum, vor allem seitens der Schöpfungsgläubigen, ist eben, dass man nur die äußerlichen Unterschiede zur Kenntnis nimmt, nicht aber die inneren Gemeinsamkeiten. Immerhin sind die Genome von Mensch und Maus zu 95% identisch, was selbstverständlich nur eine Zahl zur Orientierung ist.

    Überhaupt hat alles Leben sehr viel mehr Gemeinsamkeiten als es scheint, weshalb es keinen Zweifel an Darwins Deszendenztheorie geben kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Lebewesen unabhängig voneinander entstanden wären, ist praktisch null. Es gibt komplexe Proteine, die in allen Tieren, einschließlich Bakterien, vorhanden sind.

    Diese Studie beweist einmal mehr, dass Leben kein Automatismus ist, sondern stark von der Umwelt abhängig ist. Das nature/nurture-Verhältnis verschiebt sich immer mehr zur Seite von nurture, d.h. das Genom hat nicht diese Bedeutung, die ihm immer wieder zugeschrieben wird. Zwischen Gen und Phän schiebt sich vielfach die Umwelt mit Einflüssen in der gesamten Entwicklungsphase. In der Evolutionsbiologie gewinnt diese Erkenntnis zunehmend an Bedeutung.