Interner Plan: FDP setzt auf Röslers freiwilligen Abgang

dapdDie Umfragen in Niedersachsen zeigen für die FDP nach oben, selbst die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition scheint möglich. Doch ein gutes Ergebnis könnte bei den Liberalen die Lösung der Führungsfrage um Philipp Rösler noch schwieriger machen. Für Abhilfe soll ein Plan B sorgen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-877951.html
  1. #1

    Nur Rösler?!

    Ich würde nicht Herrn Rösler für die desolate Lage, eher für die selbst produzierten Sünden, der FDP verantwortlich machen. Kein Kubicki und kein Lindner hätten in der Situation etwas erreichen können. Sie wissen es und die Parteiintriganten wissen es auch, dass es nicht an Personen liegt, sondern an den Werten und Taten der Partei, die kein Draht mehr zur breiten Bevölkerung hat. Liberalismus bedeutet nicht Armut und Elend, sonst wäre Ihre Klientel – die Obdachlosen. Liberalismus bedeutet nicht Erniedrigung und Verachtung. Nun treiben Sie die Produzierter des Reichtums - Arbeiter der Fabriken und Werken (darunter mehr als Hälfte Zeitarbeiten) in die Unwürde durch Aufstockung ihrer Leistungen. Das heißt Millionenen bleiben Sklaven von Job Centern und Leihfirmen trotz Arbeit. Liberalismus bedeutet nicht Korruption. Nun verstehen Ihren Würdeträger es anders und beschaffen die warmen und gemütlichen Plätzchen in Ministerien ihren Parteigenossen. Liberalismus ist die Toleranz. Nun durch öffentliche Verbannung Ihrer Parteivorsitzenden bekennen sie sich zu dem, was einen Menschen von den anderen unterscheidet… Es gibt in diesem Land sogar härtere Vertreter solches „Liberalismus“. Die FDP ist hier überflüssig…
  2. #2

    Kurz gesagt

    Das Problem mit der FDP erledigt sich hoffentlich bald von selbst !
  3. #3

    sorry hab Rösler mit 2 s geschrieben, war keine Absicht.
  4. #4

    optional

    Es sind nicht die Gesichter sondern die Inhalte und der Stil allgemein in der Politik. Ein paar Wirtschaftsradikale braucht niemand. Die EU verwandelt sich doch schon in einen großen Konzern mit Ihren Bürgern als Angestellten. Und wann kam nochmal gleich die letzte Spende von der Textillobby für die notleidende FDP?
  5. #5

    fehlender Leidensdruck

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Umfragen in Niedersachsen zeigen für die FDP nach oben, selbst die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition scheint möglich. Doch ein gutes Ergebnis könnte bei den Liberalen die Lösung der Führungsfrage um Philipp Rösler noch schwieriger machen. Für Abhilfe soll ein Plan B sorgen.

    FDP hofft auf freiwilligen Abgang von Rösler nach Landtagswahl - SPIEGEL ONLINE
    wenn, was wir nivht hoffen wollen, die FPD wieder mit Hängen und Würgen in den Landtag kommt, wird es Philip Rösler sicher seiner beeindruckenden Persönlichkeit und Politik zugute halten, dass seine Partei es wieder mal geschafft hat.

    Um hier wirklich eine durchgreifende Veränderung an Haupt und Gliedern zu bewirken, muß daher der Leidensdruck auf die gesamte FDP Spitze noch um ein vielfaches größer werden, als es im Moment der Fall ist.
  6. #6

    nikta

    ...auf den Punkt gebracht!
  7. #7

    Zitat von feuerwehrmann720 Beitrag anzeigen
    Das Problem mit der FDP erledigt sich hoffentlich bald von selbst !
    die Hoffnung kann ich ihnen gleich nehmen. Die FDP wird in Niedersachsen als auch bei den Wahlen zum Bundestag weiterhin den den Parlamenten vertreten sein und sicher auch mit Regierungsverantwortung vertraut werden.
    Ich freue mich jetzt aber trotzdem auf das nun hier folgende FDP-Bashing! ;-)
  8. #8

    darf keine Zukunft haben in Deutschland...
  9. #9

    Fachliches Versagen

    Zitat von nikta Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht Herrn Rösler für die desolate Lage, eher für die selbst produzierten Sünden, der FDP verantwortlich machen. Kein Kubicki und kein Lindner hätten in der Situation etwas erreichen können. . . .
    Teilweise richtig- viele Mittelständler hatten von der FDP eine Modernisierung unserer Gesellschaft (Steuerwesen, Rechtswesen) erwartet und statt CDU eben FDP gewählt. Es wurde Ende 2009 ersichtlich, dass Westerwelle die FDP nicht auf diese Erwartungen vorbereitet hatte, ja sogar kontraproduktiv wirkte (Hotelsteuer).
    Andererseits kann man der FDP nicht unbedingt soziale Kälte vorwerfen. Sie hat z.B. die Erhöhung des Schonvermögens bei Hartz IV durchgesetzt und eben auch die unsinnige und verwaltungsaufwändige Praxisgebühr beseitigt. Eigentlich hätte die FDP 2010 die Koalition platzen lassen und sich in der Opposition erneuern müssen. Wie sehr man diese Partei noch braucht, wird sich in einer künftigen CDU-SPD-Koalition erweisen, die einen weiteren Demokratie-Verlust zur Folge haben wird.